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Zähe Besprechungen: Lieber aktiv werden, als still zu leiden
Sicher haben auch Sie schon Einladungen zu Meetings und Konferenzen erhalten, bei denen Sie vorher bereits ahnten: „Da kommt doch wieder nichts bei heraus.“ Was tun?

Sie können natürlich schwänzen. Oder teilnehmen und Ihre Zeit verschwenden. Oder: Sie können dazu beitragen, dass das Meeting effektiver wird. Denn auch als Teilnehmer haben Sie durchaus Möglichkeiten, auf die Qualität einer Besprechung einzuwirken.

simplify organisiert-Empfehlung: Wenn Sie an einer Besprechung teilnehmen, deren Inhalte und Ziele Ihnen vorab nicht klar mitgeteilt wurden, haken Sie nach: Bitten Sie um Informationen, um sich vorbereiten zu können. Bleiben die Informationen dennoch zu vage, dann fragen Sie zu Beginn der Besprechung (oder je nach Verlauf zwischendurch), welche konkreten Ziele erreicht werden sollen.
  1. simplify organisiert-Tipp: Fairness gegenüber dem Gesprächsleiter

    Erscheinen Sie nicht abgehetzt in letzter Sekunde, sondern pünktlich: ein paar Minuten vorher. Und schalten Sie Ihr Handy aus! Führen Sie keine Privatgespräche, und erledigen Sie keine anderen Arbeiten nebenher. Streiten Sie sich nicht mit dem Besprechungsleiter und den Teilnehmern. Vertreten Sie Ihre Meinung sachlich, und lassen Sie sich nicht provozieren.

    Fragen Sie sofort nach, wenn Ihnen etwas unklar ist. Zumeist werden Sie ohnehin nicht der Einzige sein, der etwas nicht verstanden hat – vielleicht aber der Einzige, der dies auch sagt.
  1. simplify organisiert-Tipp: So werden Sie aktiv

    Ob mangelnde Übung oder schlechte Tagesform die Ursache ist: Wenn Sie feststellen, dass der Sitzungsleiter die Zügel schleifen lässt, können Sie als Teilnehmer Folgendes tun:

    Schweift die Diskussion auf Nebenschauplätze ab, ohne dass der Gesprächsleiter eingreift, sagen Sie: „Mir ist gerade nicht klar, was das mit der Zielsetzung zu tun hat.“ Eine gute und neutrale Technik, um eine Besprechung wie der auf Kurs zu bringen, ist das Rekapitulieren: Fassen Sie den inhaltlichen Status zusammen – um welche Ziele es geht und was bislang erreicht wurde.

    Den Einfluss allzu dominanter Teilnehmer können Sie nur beschneiden, indem Sie selbst viele Ideen und Vorschläge einbringen. Oder Sie bringen passive Teilnehmer mit sanftem Druck dazu, auf die dominanten zu reagieren: „Mich interessiert, wie Herr Maier vom Vertrieb diesen Vorschlag findet.“

  2. simplify organisiert-Tipp: Was Sie tun können, wenn die Besprechung zäh ist

    Der Leiter präsentiert umständlich, das Thema ist fad, und die Stühle sind unbequem – beste Voraussetzungen, Ihr Interesse erlahmen zu lassen.

Mit den folgenden bewährten Tricks bleiben Sie trotzdem wach:
  • Konzentrieren Sie sich auf die Inhalte: Fahnden Sie nach interessanten Ideen und Infos, die in äußerlich langweiligen Wortmeldungen stecken können.

  • Erhöhen Sie Ihre Aufmerksamkeit, indem Sie sich Notizen machen. Gibt es äußere Faktoren, die zusätzlich stören?

  • Schließen Sie z. B. eine offene Tür oder ein Fenster, wenn lästige Außengeräusche an Ihren Platz gelangen. Lassen Sie sich nicht durch bestimmte „Reizwörter“ oder Verhaltensweisen anderer Teilnehmer emotionalisieren – konzentrieren Sie sich sachlich auf die Inhalte.
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Beitrag von: reden-und-praesentieren.de
gedruckt am: 22.05.2018