19. November 2017
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Praxis-Check: Das sollten Sie beim Einsatz verschiedener Medien bei Ihrem Vortrag beachten



Organisation und Technik

Bild - Organisation und Technik Welches Medium für eine Präsentation das Richtige ist, kann nicht allgemeingültig beantwortet werden. Alle haben Vor- und Nachteile. Grundsätzlich gilt: Je mehr Technik, umso eher fördern Sie die Konsumhaltung der Teilnehmer.

Fragen Sie sich deshalb:
  • Was sind Ziel und Zweck der Präsentation?
  • Wie sieht der Raum aus?
  • Wie groß ist die Teilnehmerschaft?
Konzentrieren Sie sich nicht auf ein einziges Medium. In einer längeren Präsentation können Sie für verschiedene Zwecke durchaus auch verschiedene Medien einsetzen. Nutzen Sie z. B. einen Overhead-Projektor zur Vorführung von Illustrationen und Diagrammen, eine Tafel für allgemein gültige Statements und ein Flipchart, um mit dem Publikum Lösungen herzuleiten. So schaffen Sie interessante Wechsel und erhalten die Aufmerksamkeit.

Der „neue REDEN-Berater“ hat in diesem Beitrag die verschiedensten Medien in einer Tabelle mit allen Vor- und Nachteilen zusammengefasst:



1. Präsentationsmappe

Präsentationsmappe Eine Präsentationsmappe eignet sich für sehr kleine Gruppen oder für 4 Augen Präsentationen. Zwar könnten Sie auch das Notebook benutzen, z. B. um Videosequenzen von Produkten oder Software-Funktionen vorzuführen. Die Technik schafft aber Distanz. Als Basis für Verhandlungen oder Abstimmungsgespräche in sehr kleiner Runde ist die Mappe technischen Medien vorzuziehen. Denn sie begünstigt die intensive Auseinandersetzung.

Vorteile
  • Transportierbar und überall einsetzbar
  • Kann auch als Handout genutzt werden
  • Ermöglicht intensiven Gedankenaustausch
Nachteil
  • Nur für Kleinstgruppen geeignet (2-4 Personen)


2. Tafel

Tafel, Schultafel, Präsentationstafel Als einziges Medium einer Präsentation ist die Tafel nicht geeignet, da sie abgewischt werden muss, wenn sie voll ist. Als Variation ist sie aber sinnvoll einzusetzen. Schreiben Sie z. B. die Hauptaussagen, die während der gesamten Präsentation stehen bleiben sollen, auf eine Tafel.

Anders als bei vorbereiteten Folien bietet die Tafel zudem die Möglichkeit, einen Gedankengang Schritt für Schritt und für die Teilnehmer nachvollziehbar zu entwickeln.

Vorteile
  • Einfache Handhabung
  • Erlaubt großformatige Darstellung von Informationen
Nachteile
  • Gefahr, zur Tafel zu sprechen
  • Volle Tafel muss abgewischt werden
  • Wandmontage erfordert bestimmte Sitzordnung


3. Flipchart

Flipchart zur Präsentation Das Flipchart ist eines der am häufigsten genutzten Medien. Bei geringem Aufwand erzielen Sie große Wirkungen: Sie können Ihre Schaubilder vorbereiten und nacheinander aufblättern, aber auch spontane Beiträge aus dem Publikum ad hoc aufnehmen.

Die kleine Fläche des Papierblocks begrenzt den Einsatz des Flipcharts auf Gruppen von bis zu 20 Personen. Die Kommunikationsbedingungen dieser Gruppengröße und die Eigenschaften des Präsentationsmediums ergänzen sich vorteilhaft.

Die Offenheit, die die Skizzen und handgeschriebenen Textbilder vermitteln, machen das Flipchart zum idealen Medium für alle Gelegenheiten, bei denen Ergebnisse zu erarbeiten sind, z. B. Schulungen und Workshops. Das Flipchart fördert die Auseinandersetzung mit den präsentierten Inhalten und die Diskussion der Teilnehmer untereinander.

Vorteile
  • Einfache Handhabung
  • Transportierbar und überall aufzustellen
  • Vorbereitete Charts und spontane Beiträge möglich
  • Möglichkeit, Bild bzw. Aussage Schritt für Schritt vor dem Publikum entstehen zu lassen
  • Keine Gefahr von technischen Pannen
Nachteile
  • Gefahr, zum Flipchart zu sprechen
  • Risiko, das Flipchart mit dem Körper zu verdecken
  • Kleine Fläche
  • In großen Räumen Notizen von hinten nicht mehr lesbar


4. Overhead-Projektor

Mit dem Overhead-Projektor können Sie vorbereitete Folien zeigen und spontane Beiträge auf Leerfolien festhalten. Im Allgemeinen sind die vorbereiteten Schaubilder perfekt mit einer Präsentations-Software gestaltet. Ihnen fehlt die Offenheit des Flipcharts. Der Overhead-Projektor eignet sich daher besser für den Zweck der Information.

Hüten Sie sich, ein Schaubild nach dem andern aufzulegen, nur weil es so einfach ist. Halten Sie die Zahlen Ihrer Schaubilder gering. Ein Bildermarathon schläfert das Publikum ein, besonders wenn Sie bei einem lichtschwachen Projektor die Beleuchtung dimmen oder den Raum sogar verdunkeln müssen.

Vorteile
  • Transportierbar und überall im Raum aufzustellen
  • Blickkontakt mit den Zuhörern leicht möglich
  • Bilder/Diagramme können auf Folien kopiert werden
  • Bilder/Diagramme können ad hoc gezeichnet werden
  • Wenn Display verfügbar, auch mit Notebook einsetzbar
Nachteile
  • Tendenz, zu viele Schaubilder zu zeigen
  • Tendenz zur einseitigen Kommunikation ohne Beteiligung des Publikums
  • Bei schwacher Lichtstärke des Projektors Dimmung oder Verdunkelung des Raums notwendig


5. Computer/Notebook und Beamer

Computer/Notebook und Beamer Der Computer bzw. das Notebook ist das vielseitigste Medium. Mit der entsprechenden Soft- und Hardware können Sie nicht nur Schaubilder, sondern auch Videosequenzen und Tonmaterial präsentieren. Effekte stehen Ihnen in großer Zahl zur Verfügung. Zusammen mit einem Beamer können Sie Ihr Material auch in großen Räumen zeigen.

Die computerbasierte Präsentation wirkt perfekt, was z. B. bei einer Unternehmenspräsentation nützlich ist. In einem Workshop hingegen könnte die Kreativität gehemmt werden. Sterben Sie einen offenen Meinungsaustausch an, so sollten Sie an geeigneten Stellen ein Flipchart oder die Tafel einsetzen.

Unerlässlich ist die Notebook-Beamer-Präsentation für das IT-Training: Kein anderes Medium eignet sich so gut, die Menüführung und die Funktionen eines Programms darzustellen.

Vorteile Computer/Notebook
  • Vielseitig einsetzbar für die Wiedergabe von Schaubildern, Filmen (Video, DVD) und Ton
  • Mit entsprechender Software automatische Vorführung multimedialer Präsentationen
Nachteile Computer/Notebook
  • Bildschirm bietet nur kleines Bild
  • Beamer zur Großbildprojektion nicht immer verfügbar
  • Hardware- und Software-Kenntnisse nötig


Vorteile Beamer
  • Transportierbar und überall im Raum aufzustellen
  • Blickkontakt mit den Zuhörern leicht möglich
  • Auch in größeren Räumen einsetzbar
  • In Kombination mit den entsprechenden Geräten einsetzbar für Großbildprojektion von Videos und DVDs
Nachteile Beamer
  • Vergleichsweise teure Anschaffung
  • Bei schwacher Lichtstärke des Geräts Dimmung oder Verdunkelung des Raums notwendig
  • Tendenz, zu viele Schaubilder zu zeigen
  • Tendenz zur einseitigen Kommunikation ohne Beteiligung des Publikums
Für diese(n) Seite/Auftritt wurden Bilder der Fotografen Anthony Villalon, Dóri O'Connell, Kirill Zdorov, ALEKSANDER CLAPINSKI und iofoto aus der Bild-Datenbank Fotolia verwendet.

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