22. August 2017
 
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Archiv-Ausgabe 29. November 2006

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Sonderaktion: Weihnachtsrede 2006

Weihnachtsfeier im Betrieb, Rathaus, Verein oder in der Schule: Im Download-Bereich finden Sie jetzt 9 aktuelle Weihnachtsreden – fix und fertig: Exklusiv im Direkt-Download auf business-best-practice.de!



Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

schon vor dem Eintreffen von Benedikt XVI hatten türkische Gewerkschaftsmitglieder gegen den Papstbesuch in der Türkei demonstriert.

„Papst, Du bist in unserem Land nicht willkommen“, hieß es auf einer der Spruchtafeln, und „Dieser Papst kommt nicht mit guten Absichten, dieser Gast verdient keine Achtung“ auf einer anderen. Alles noch Spät-Reaktionen auf die „September-Rede“ des Papstes in Regensburg, wo Benedikt aus einem historischen Dokument des 14. Jahrhunderts zitierte:

„Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.“

Der gestrige Auftritt des Papstes in Ankara wurde daher von vielen mit Spannung erwartet. „Hoffentlich tritt er nicht als Kreuzfahrer auf“, konnten wir in „Libération“ (Paris) lesen, und „Der Papst muss den Ring aus Feuer durchbrechen“ stand in „La Repubblica“ (Rom).

Benedikt kam nach Ankara. Er redete – und er war souverän.

Er betonte die Gemeinsamkeiten zwischen Christen und Muslimen. Vom gemeinsamen „Urvater Abraham“, und über das gemeinsame Engagement für den Frieden sprach er. Trennendes zwischen den beiden Religionen erwähnte er nicht, und das Wort „Gewalt“ kam in seiner Rede nicht vor.

„Nach eineinhalb Jahren auf dem Stuhl Petri“, meinte ein Experte, habe Joseph Ratzinger gelernt, „dass man als Papst auch manchmal schweigen“ müsse.

Das aber, liebe Leserin, lieber Leser, glaube ich nicht. Dieser Papst hat NICHT geschwiegen, und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er in Zukunft schweigen wird. Dieser Papst hat uns mit seinem Auftritt in Ankara jedoch gezeigt, was „Toleranz“ heißt: aufeinander zugehen!

Einen schönen 1. Advent und gebührenden Applaus für Ihre nächsten Ansprachen wünscht Ihnen

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell



9 Tipps, wie Sie bei Rede-Pannen humorvoll reagieren

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Mehr über:
'Die besten
Reden von A-Z'
Ist Ihnen während einer Rede schon einmal eine Panne passiert? Unangenehmes Gefühl, nicht wahr? Meist fällt einem erst hinterher ein, wie man in der Situation am besten reagiert hätte ...

Die erfolgreichsten Redner haben für alle möglichen Pannensituationen ein ganzes Reservoir an „spontanen“ Bemerkungen und humorvollen Sätzen, mit denen sie die Situation retten. Die folgende Auswahl aus Die besten Reden von A-Z bietet auch Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, sich humorvoll und souverän „aus der Affäre“ zu ziehen.
  1. Wenn das Licht ausgeht:
    • „Ganz so schwarz wollte ich unsere Situation nun auch wieder nicht malen.“
    • „Wer immer da meint, wir würden das Licht scheuen: Er irrt sich und kann es ruhig wieder hell machen.“
    • „Die im Dunkeln sieht man nicht – aber hören kann man sie trotzdem. Ich bitte wieder um Ihre Aufmerksamkeit.“

  2. Wenn das Licht trotzdem nicht angeht:
    • „,Ihr seid das Licht der Welt‘ , heißt es bei Matthäus 5, Vers 14. Also, liebe Leute von der Technik, stellt euer Licht nicht unter den Scheffel! Wir unterbrechen derweil für fünf Minuten.“
    • „Hauptsache, das Licht im Kopf geht nicht aus. Wir machen eine kurze Pause.“

  3. Wenn das Licht wieder angeht:
    • „Dem Gerechten geht das Licht immer wieder auf (Psalm 97, 11).“
    • „Das Volk, das in Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen; und die da saßen im Schatten, denen ist ein Licht aufgegangen (Matthäus 4, 16).“

  4. Wenn das Mikrofon umfällt:
    • „Ich bin begeistert: Die Technik liegt mir zu Füßen.“
    • „Die Gesetze der Schwerkraft sind bei Ihnen sehr streng.“

  5. Wenn das Mikrofon ausfällt:
    • „Meine Frau findet, ich hätte sowieso keine Mikrofonstimme.“
    • „Eigentlich war ich noch nicht ganz fertig.“
    • „Ich bin des trockenen Tones nun satt (Goethe, Faust).“

  6. Wenn Sie sich versprechen:
    • „Bei mir gibt’s heute Zungensalat – sorry, dafür verspreche ich Ihnen auch ein würziges Schlusszitat.“

  7. Wenn an unpassender Stelle gelacht wird:
    • „Schön, dass Sie sich bei mir so wohl fühlen.“

  8. Wenn sich einige im Publikum miteinander unterhalten:
    • „Entschuldigung – aber macht es Ihnen etwas aus, wenn ich rede?“
    • „Ich freue mich, dass Sie sich so gut unterhalten.“

  9. Wenn eine Panne passiert:
    • „Bitte glauben Sie nicht, das sei eine Panne: Wir haben drei Wochen daran geprobt, dass es aussieht wie eine Panne.“


10 bewährte Methoden, wie Sie mit Vorgesetzten, Kollegen und Geschäftspartnern noch besser kommunizieren

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Mehr über:
'Stil & Etikette'
Eine reibungslose Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrer/Ihrem Vorgesetzten, aber auch mit Kollegen und Geschäftspartnern ist eine Grundvoraussetzung für eine gute und effiziente Zusammenarbeit. Rhetorische Fähigkeiten und die richtigen Kommunikationstechniken gehen dabei Hand in Hand.

Mit den folgenden Kommunikationsstrategien aus Stil & Etikette schaffen Sie die Basis für Ihren Erfolg und positionieren sich als guter Mitarbeiter und Partner:
  1. Wiederholen Sie wichtige Aussagen im Gespräch ...
    ... um sicherzugehen, dass Sie alles richtig verstanden haben.

  2. Beantworten Sie Fragen ohne Umschweife, ...
    ... aber überlegen Sie immer kurz, bevor Sie antworten. Lassen Sie sich nicht zu schnellen Statements hinreißen. Antworten Sie dann aber eindeutig und auf den Kern der Frage bezogen. Beweisen Sie, dass Sie jemand sind, der auf den Punkt kommt und damit effizient kommuniziert.

  3. Fördern Sie den Einfluss Ihres Vorgesetzten ...
    ... und lassen Sie ihn das auch wissen, z. B.: „Herr Schmidt, Sie haben doch vorgestern nebenbei erwähnt, dass es für das Unternehmen weitaus günstiger wäre, wenn wir das internationale Vertriebsmeeting über Videokonferenztechnik organisieren würden. Ich habe mir ein paar Angebote machen lassen und das anhand der Zahlen überprüft. Sie hatten Recht. Ich habe Ihren Vorschlag dann an Herrn Meier weitergegeben. Ich denke, er wird umgesetzt.“

  4. Verzichten Sie auch ab und zu auf Ihr geistiges Eigentum
    Das passiert schnell: Ihr Vorgesetzter und Sie haben eine Idee diskutiert, und er gibt sie für seine aus. Wenn das an der Tagesordnung ist und bewusst geschieht, müssen Sie sich natürlich wehren. In Ausnahmefällen können Sie aber auch einmal ein Auge zudrücken. Denn der Teamerfolg, den eine gute Idee mit sich bringt, ist in diesem Fall immer mehr wert als das Beharren auf Ihrem geistigen Eigentum, das vielleicht einen Konflikt nach sich zieht. Mit anderen Worten: Wenn Ihr Vorgesetzter gewinnt, gewinnen auch Sie!

  5. Geben Sie Fehler zu und bieten Sie sofort eine Lösung an
    Schaffen Sie einen Fehler so schnell wie möglich aus der Welt und stellen Sie durch geeignete Maßnahmen sicher, dass er nicht mehr vorkommt. Auch das geben Sie an Ihren Vorgesetzten weiter.

  6. Finden Sie heraus, wann Ihr Vorgesetzter am aufnahmebereitesten ist
    Versuchen Sie in dieser Zeit, wichtige Themen mit ihm zu besprechen. Viele sind am Vormittag aufnahmefähig, während am Abend gar nichts mehr geht. Und: Finden Sie heraus, wie Ihr Vorgesetzter Informationen bevorzugt haben möchte. Als schriftliche Vorlage in einem einheitlichen Erscheinungsbild? Per E-Mail? Als Stichworte? Jeder Mensch hat seinen eigenen Vorlieben. Fragen Sie danach!

  7. Geben Sie von sich aus feste Termine an, ...
    ... bis zu denen Sie Ihre verschiedenen Aufgaben fertig gestellt haben wollen. Damit verschaffen Sie sich selbst eine bessere Kontrolle und Sie verstärken Ihr Image als aktiv Mitarbeitende(r).

  8. Beweisen Sie Humor
    Das hilft Ihnen und Ihrem Vorgesetzten, anstrengende und herausfordernde Zeiten besser zu überstehen.

  9. Geben Sie zu, wenn Sie einen Termin nicht halten können
    Es ist besser, dieses Signal frühzeitig zu geben, als sich später rechtfertigen zu müssen – und den Vorgesetzten möglicherweise durch nicht pünktlich eingereichte Unterlagen in Bedrängnis zu bringen.

  10. Bieten Sie Ihrem Vorgesetzten zu einem Problem gleich einen oder mehrere Lösungsvorschläge an
    So qualifizieren Sie sich als Problemlöser und beweisen Verantwortung und Selbstständigkeit.

 
Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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