18. August 2017
 
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Archiv-Ausgabe 13. Dezember 2006

Unsere Themen heute:
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Sonderaktion:
Reden zu Neujahr / Jahresanfang 2007
Eine gelungene Rede zur morgigen Weihnachtsfeier? Kein Problem!

Weihnachtsfeier im Betrieb, Rathaus, Verein oder in der Schule: Im Download-Bereich finden Sie auch kurz vor Ihrem Auftritt 9 aktuelle Weihnachtsreden – fix und fertig.

Exklusiv im Direkt-Download auf business-best-practice.de!



Noch fünf Minuten bis zum Auftritt: Der Maestro, ein Vogel mit stolz geschwellter Brust, wappnet sich für den großen Moment. Ein paar Gesangsübungen hier, ein paar Puderquasten da, Pomade ins Haar, eine Fliege um den Hals.

Die Prozedur wird mit solcher Genauigkeit veranstaltet, dass für den Zuschauer klar ist: Nun geht ein Opernstar auf die Bühne. Da muss man zwangsläufig lachen, als es ganz anders kommt: Denn der dicke Vogel ist ein Kuckuck.

Einmal pro Stunde singt er gerade mal vier Töne aus einer Wanduhr heraus. Der ungarische Kurzfilm „Maestro“ gehörte zu den Höhepunkten des Kurzfilmfestivals „Short Cuts Cologne“ in Köln.

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, ich gestehe: ich fühlte mich ertappt. Eitelkeit ist mir nicht fremd. Worteitelkeit. Jedes muss klingen, sitzen und wirken.

Mein Horror: Ein Blackout vor Publikum – dann klingt nämlich nichts mehr.

Dachte ich zumindest, bis mich meine Autorin Bettina Röttgers eines Besseren belehrte.

Doch lesen Sie selbst: Das Redner-Bulletin „Blackout: Blitzschnell den roten Faden wieder finden“, finden Sie ab Seite 33 meiner neuen Ausgabe von Die BESTEN Reden von A bis Z! Und hier – für ganz Eilige – mein kleines Weihnachtsgeschenk: Die Tabelle 10 Erfolgsstrategien beim Blackout.

Vergnüglichen Vorweihnachtsstress und allzeit gute Worte wünscht

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell



Gelungene Tischrede: Wie Sie spontan die richtigen Worte finden

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Mehr über den:
'Neuen Reden-
Berater 2007'
Eine gelungene Tischrede ist das Tüpfelchen auf dem i. Egal, ob es sich um die Hochzeit der Tochter handelt und der Brautvater (oder auch die Brautmutter!) die Tafelrunde zum Anlass nimmt, einige nette Worte an das Brautpaar und die versammelte Gesellschaft zu richten, ob der Firmenchef anlässlich eines gemeinsamen Abendessens mit Geschäftsfreunden das Wort ergreift oder ob bei offiziellen Staatsbanketten Gast und Gastgebende ihre Grußbotschaften austauschen: Die Tischrede erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit.

Lesen Sie deshalb in diesem Beitrag aus dem neuen Reden-Berater, wie Sie sich für diese spontanen Gelegenheiten am besten vorbereiten.

Ein gemeinsames Mahl bietet nicht nur einen ganz besonderen Rahmen – auch der Redner oder die Rednerin können sicher sein, dass niemand so schnell wegläuft. Schließlich weiß keiner der Gäste, wann der nächste Gang serviert wird. Doch Spaß beiseite: Die am Tisch versammelte Runde soll in Harmonie und bei bester Stimmung das bevorstehende Mahl genießen. Ihre Tischrede ist das Tüpfelchen auf dem i dazu.
  • Die Hauptaufgaben Ihrer Tischrede
    Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten; unterschiedlichste Menschen miteinander bekannt zu machen; über gemeinsame Erlebnisse berichten; Anekdoten hervorzuzaubern; aber auch auf Zielsetzungen und den Anlass des gemeinsamen Essens hinzuweisen: Das sind die Hauptaufgaben Ihrer Tischrede. Und die sind überhaupt nicht so schwer. Denn bei keiner anderen Rede gilt die Empfehlung „Reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist“ mehr.

  • Welche Aufgaben soll die Tischrede erfüllen, wenn Sie Gastgeberin oder Gastgeber sind?
    • Sie bedanken sich für das Kommen der Gäste.
    • Sie können die Gäste miteinander bekannt machen.
    • Sie stellen den Anlass für dieses gemeinsame Essen heraus.
    • Sie geben quasi das Motto des Abends vor, indem Sie
    • Ihre Gäste dazu auffordern, die Chance auf gute Gespräche und einen hoffentlich netten Abend zu nutzen.

  • Für den erwidernden Gast:
    • Dank für die Einladung.
    • Grund des Besuchs/der Einladung aufgreifen und deutlich machen, warum es für Sie persönlich wichtig ist, an diesem gemeinsamen Mahl teilzunehmen.

  • Bei Geschäftsessen
    Bei einem solchen Anlass können Sie auch den Grund des Zusammentreffens aufgreifen – und die damit verbundene Erwartung (zum Beispiel für kommende Verhandlungsgespräche) zum Ausdruck bringen.

    Beispiel: „Ich weiß natürlich auch, dass wir bis zum Durchbruch noch einige Verhandlungsarbeit vor uns haben, aber ich bin sicher, dass wir gemeinsam eine Lösung, oder besser gesagt: die Lösungen, finden werden. Genauso, wie wir heute Abend beieinander sitzen, diesen vortrefflichen Rahmen in diesem wunderschönen Ambiente genießen. Dieses Ambiente macht es uns leicht, einander besser kennen zu lernen. Und damit sind wir dem Ziel wieder ein kleines Stück näher gekommen.“

Der Ideen-Berater für Ihre nächste Tischrede

„Schön, dass ihr da seid. Macht euch einen netten Abend.“Das reicht für Ihre Tischrede natürlich nicht aus. Schließlich soll Ihre Tischrede persönlich, menschlich und vor allem mit einem Schuss Humor und mit Herz versehen sein. Sie sitzen alle gemeinsam am Tisch und freuen sich auf ein hoffentlich gelungenes Essen! Die folgenden Beispiele und Muster geben Ihnen eine Vielzahl von Ideen und Anregungen, mit deren Hilfe Sie leicht Ihre eigene Rede zusammenstellen können. Wenn Sie dann noch die Punkte aus dem Tischreden-ABC beachten, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Einstiegsideen: Humorvolle Variante allgemein, privater Kreis:

„Ihr seht hungrig aus. Das ist für mich als Redner eine ungemein günstige Situation! Denn umso mehr wird meine nun folgende Rede von Zwischenrufen verschont bleiben. Schließlich zieht jeder Zwischenruf fast zwangsläufig eine Antwort nach sich – und ich habe dem Personal ausdrücklich Anweisung gegeben, mit dem Auftragen des nächsten Ganges zu warten, bis ich fertig bin. Doch zunächst einmal: Schön, dass ihr meiner Einladung gefolgt seid. Ich wollte zunächst nicht kommen. Weil Marianne (Frau des Gastgebers) mir einmal verraten hat: Je älter er wird, desto schwieriger wird er. Und nun ist ein weiteres Jahr um, und das lässt nur Schlimmes ahnen. Nichtsdestotrotz, lieber Jürgen. Ich bin da. Und ich bin auch gerne gekommen. Denn wer weiß, wie lange man es mit dir noch aushalten kann ... “

Weitere Ideen für Ihren Einstieg: Einstieg mit Zitat:
  • Nach einem guten Essen könnte man jedem vergeben – selbst seinen eigenen Verwandten. (Oscar Wilde)
  • Was man im Bauch hat, braucht man nicht im Rucksack mitzuschleppen. (Norwegisches Sprichwort)


Mit diesen Schriften sorgen Sie für gut lesbare Präsentationen

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Mehr über:
'PowerPoint
aktuell'
PowerPoint ist nicht alles, wenn es um eine Präsentation geht. Denn das Programm sorgt nicht automatisch dafür, dass eine Präsentation tatsächlich zuschauergerecht wird. Ein Thema, das dabei eine wichtige Rolle spielt, ist die Verwendung von Schriften.

Wenn Sie diesen Beitrag aus PowerPoint aktuell gelesen haben, dann sind Sie fit:
  • Wozu dient die Schrift in Ihrer Präsentation?

    Schrift ist zum Lesen da. Mit diesem Satz ist alles gesagt. Jeder wird ihm zustimmen. Schaut man sich Präsentationen jedoch einmal näher und vor allem aus Zuschauersicht an, so stellt man fest, wie oft gegen diesen eigentlich akzeptierten Grundsatz verstoßen wird. Die beiden gravierendsten Verstöße sind ein zu kleiner Schriftgrad und die Auswahl von Schriften, die sich für Präsentationen weniger eignen oder in ihrer Kombination nicht zusammenpassen.

  • Verschiedene Arten von Schriften, und wie Sie sie richtig einsetzen

    Am PC und bei der Arbeit mit PowerPoint sind in erster Linie zwei Schriftfamilien wesentlich:
    • Schriften ohne Serifen wie beispielsweise Arial, Helvetica, Verdana, Tahoma, und
    • Schriften mit Serifen wie Times New Roman, Courier New oder Garamond (Serifen sind die kleinen Striche an den Enden der Buchstaben und Zahlen).

    Schriften mit Serifen lassen sich in langen Fließtexten leicht lesen. Diese kommen aber in einer Präsentation nicht vor. Daher sollte der Einsatz solcher Schriften auf den Bereich der Folientitel begrenzt werden. Serifenlose Schriften hingegen lassen sich aufgrund des meist größeren Zeichenabstandes aus weiterer Entfernung noch gut lesen und erfassen. Sie sollten daher in Präsentationen dominieren.

  • Sonderfall Schreib- und Zierschriften – setzen Sie diese nur ganz gezielt ein!

    Schließlich gibt es noch die Gruppen der Zier- und Schreibschriften. Auch sie haben in einer Präsentation durchaus ihre Berechtigung. Zier- oder Schreibschriften sind uns allerdings weniger vertraut und bremsen dadurch den Lesefluss. Aber als einzelne Worte oder kurze Sätze auf einer leeren Fläche und selbst innerhalb von Textpassagen dienen sie als Blickfang und erfüllen somit bestens die Funktion, Informationen hervorzuheben. Außerdem sollte man auch den Aspekt des ästhetischen Genusses in Betracht ziehen, den solche Schriften beim Zuschauer hervorrufen können.

    • Verwenden Sie Schreibschriften nur für einzelne Worte oder um den Entwurfscharakter zu verdeutlichen. (Beispiele: Koala, Mystical, Freeport, Park Avenue etc.)

    • Zierschriften haben als „Eye Catcher“ eine große Wirkung. Allerdings sind sie meist schwerer lesbar als andere Schriften und müssen daher mit Bedacht gewählt werden. (Beispiele: Cinema, Amelia, Crystal Radio, Nasalization etc.)

  • Wie Sie die optimale Schriftgröße finden

    Egal, ob Sie Schriften mit oder ohne Serifen einsetzen, die Schriftgröße sollten Sie nie zu klein wählen. Während in Word-Dokumenten 12 pt ein sehr guter Wert für eine lesbare Schrift ist, so beginnt das für eine Präsentationsfolie ab 20 pt aufwärts. Zeigen Sie Ihre Folien in einem sehr langen Raum, sollten Sie 24 pt wählen.

    Für Folientitel empfiehlt sich ein deutlich größerer Schriftgrad. 32 pt und fett sind hier ein guter Mindeststandard. Wenn Sie sehr fette Schriften benutzen – Beispiel Arial Black – oder wenn die Fett-Formatierung die Schrift sehr wuchtig werden lässt – Beispiel Verdana –, wählen Sie den Schriftgrad geringer.

  • Was Sie außerdem noch beachten sollten ...

    Neben Schriftart und Schriftgrad spielen auch noch andere Faktoren eine Rolle. Beispielsweise die Strichstärke, ein ausgewogener Kontrast zwischen Schrift und Hintergrundfarbe, das Vorhandensein großzügiger Leerräume.

    Wichtige Informationen können durch abweichende Formatierung – vor allem Fettungen oder Farbe – hervorgehoben werden.

Am besten probieren Sie einen kleinen Beispieltext mit verschiedenen Textarten einmal mit unterschiedlichen Schriftarten, -größen etc. aus. Wenn Sie die Test-Seite per Beamer sogar direkt an die Leinwand werfen können, dann haben Sie einen optimalen Vergleich.

PowerPoint aktuell-Praxis-Tipp: Bedenken Sie beim Weitergeben von Präsentationen mit „Hausschriften“, dass diese auf dem Empfänger-PC in der Regel nicht verfügbar sind und das Schriftbild damit nicht korrekt angezeigt wird.


 
Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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