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Archiv-Ausgabe 17. Januar 2007

Unsere Themen heute:
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Die Geheimnisse einfacher Unternehmens-Führung

Wann hat Ihnen das letzte Mal jemand gesagt, wie gut Sie sind? ...

Chefs kämpfen oft ganz alleine an der Spitze ihres Unternehmens. Sicher – sie erfahren auch eine große Befriedigung durch ihr tägliches Tun – der Erfolg ist am Ende allein ihr Verdienst, schließlich halten sie auch für alles den Kopf hin.

Aber wer weiß schon, wie Unternehmer sich fühlen?

Und vor allem: Wie oft hört ein Chef eine aufrichtige Anerkennung von jemandem auf „gleicher Augenhöhe“ – von jemandem, den er respektiert und der den Chef-Job wirklich kennt? Mitarbeiter brauchen von ihren Vorgesetzten Führung, Lob und Motivation.

Je höher Sie aber in einer Hierarchie stehen, desto weniger Zuspruch erfahren Sie auch.

Natürlich wissen Sie selbst, worauf es in Ihrer Firma ankommt – und Ihre Entscheidungen müssen nicht jedem gefallen. Doch Sie müssen sich z. B. von Banken beurteilen lassen und vom Markt – von Ihren Kunden! Da hat man es oft mit Kritik zu tun. Ein Chef muss dann alleine sehen, wie er klar kommt. Er muss neue Kraft schöpfen, sich selbst auch mal gut zureden und Mut machen für den nächsten Sprung ins Ungewisse. simplify your business hilft Ihnen jetzt dabei.

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Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

die folgende Situation hat mir ein Redenschreiber-Kollege letztens geschildert. Sie ermahnt alle Redner, Präsentatoren und Trainer, sich nicht nur auf die Inhalte der Rede oder des Seminars vorzubereiten, sondern auch die Organisation der Veranstaltung ernst zu nehmen.

Es war Winter. Treffen des lokalen Mittelstandsnetzwerks ...

Teilnehmer: Führungskräfte, Freiberufler, Unternehmer. Alles sollte mit einem Impulsvortrag zu einem interessanten Thema beginnen. Danach sollte eine Expertenrunde diskutieren, und der Referent würde sich den Fragen aus dem Publikum stellen. Und schließlich würde der Abend angenehm ausklingen bei einem leckeren Büfett und Schampus.

Gespannte Erwartung ...

... auf der Fahrt zum Tagungsort, einem Straßenbahndepot im Jugendstil. Die Wintersonne war schon erloschen. Es war bitterkalt. Auch in der Halle. Gefühlte Innentemperatur: null Grad. „Bitte lassen Sie Ihre Mäntel an. Wir können die Heizung nicht in Gang setzen. Der Hausmeister hat schon Feierabend!“

Der Redner redete, aber seine Zuhörer waren bald starr vor Kälte ...

... und dachten an ganz anderes als an das, worüber er gerade sprach. Die meisten fragten sich: „Wie komme ich hier unauffällig raus?“ Aus den letzten Reihen schlichen bald gespensterhaft gebückte Gestalten ins Freie, hasteten zum Parkplatz. Nichts wie weg hier!

Ob die Diskussion noch stattgefunden hat, weiß ich nicht. Mein Bekannter ist auch gegangen. Die Fragen aus dem Publikum dürften sich – wenn überhaupt – hauptsächlich um die Heizung gedreht haben. Immerhin: Der Champagner hatte die richtige Temperatur. Aber da waren die meisten längst auf der Autobahn oder lagen mit drei Wärmflaschen und vier Steppdecken im Bett.

Fazit: Keine Veranstaltung ohne Hausmeister

Der beste Vortrag ist für die Katz, wenn Sie als Veranstalter oder Referent nicht aufs Klima achten. Gerade wenn Sie einen fremden Raum anmieten, sollten Sie immer darauf bestehen, dass jemand anwesend oder zumindest via Handy schnell zu erreichen ist, der sich mit der dortigen Technik auskennt.

Lassen Sie sich außerdem immer zeigen:
  • Wie regulieren Sie Heizung bzw. Klimaanlage?
  • Wo schalten Sie das Licht ein und aus?
  • Wo sind die Toiletten?
  • Wo die Sicherungen?
  • Wie funktioniert die Vortrags-Technik (Beamer, Overhead, Mikro, Lautsprecher)?
  • Lässt sich der Raum verdunkeln?
Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell



Powerpoint: So vermeiden Sie Probleme beim Einfügen von Video und Audio

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Mehr über:
'PowerPoint
aktuell'
Haben Sie schon einmal versucht, Ihre Präsentation – schön aufbereitet mit Video- und Audio-Sequenzen – weiterzugeben? Hat alles geklappt? Prima, dann brauchen Sie diesen Beitrag aus PowerPoint aktuell nicht zu lesen.

In den meisten Fällen gibt es aber bei der Weitergabe von Multimedia-Präsentationen Schwierigkeiten, und das nicht zu knapp. Die größten Probleme entstehen, wenn PowerPoint beim Empfänger die eingebauten Film- und Sound-Dateien nicht mehr findet. Dabei ist die Lösung ganz einfach.

Vermeiden Sie viel Ärger mit dem folgenden Vorgehen:

  1. Legen Sie zuerst einen Ordner an, in dem Sie anschließend alle Multimediadateien und die Präsentation selbst ablegen.

  2. Verschieben Sie alle Mediendateien in diesen Ordner.

  3. Speichern Sie die Präsentation ebenfalls in diesem Ordner.

  4. Öffnen Sie die Präsentation und bauen Sie erst jetzt die Mediendateien auf den Folien ein – auf keinen Fall vorher!
Wollen Sie zu einem späteren Zeitpunkt weitere Multimediadateien hinzufügen, dann gilt das Gleiche: Die Dateien stets zuerst in diesem Ordner ablegen, erst dann in die Präsentation einbinden.

PowerPoint aktuell-Tipp: Befinden sich die Mediendateien in einem anderen Ordner oder in einem Unterordner, verwendet PowerPoint absolute Pfade. Die Folge: Die Verknüpfung verweist dann starr z. B. auf C:\Eigene Dateien. Das Resultat ist, dass PowerPoint später die Dateien nicht mehr findet, wenn Sie alles auf eine CD brennen oder die Präsentation per E-Mail versenden.

Wenn Sie hingegen alles in einem Ordner abspeichern, sucht PowerPoint immer im gleichen Ordner nach den Mediendateien, in dem auch die Präsentation gespeichert ist. PowerPoint „merkt“ sich dann nur den Dateinamen, nicht den Pfad dorthin.

geeignet für die PowerPoint-Versionen 97, 2000, 2002, 2003



Loben heißt Flügel verleihen: Mit wenigen Worten viel geben

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Mehr über den:
'Neuen Reden-
Berater 2007'
Erinnern Sie sich an das letzte Lob, das Ihnen geschenkt wurde? Hat gut getan und tut immer noch gut, nicht wahr? Ihren Mitmenschen geht es ebenso. Was hindert Sie also daran, öfter zu loben?

Wenn Sie sich mit dem Loben schwertun, dann hat das oft seine Gründe. Doch glücklicherweise können Sie an sich arbeiten und das ändern, wie Sie in diesem Beitrag aus dem neuen Reden-Berater erfahren:

Setzen Sie niemals einen negativen Kreislauf in Gang

„Leistung ohne Belohnung ist Strafe“, wusste schon der englische Schriftsteller George Herbert (1593-1633). Einer Studie der amerikanischen Harvard-Universität zufolge haben wir, bis wir 18 Jahre alt werden, 150.000-mal das Wort „Nein“ gehört: „Nein! Das darfst du nicht!“, „Nein, das kannst du nicht!“ etc.

Aus welchen Gründen auch immer: Die meisten Eltern scheinen es vorzuziehen, ihre Kinder ängstlich zu begrenzen, statt ihnen Flügel zu verleihen – wahrscheinlich, weil sie es selbst nicht anders erfahren haben. Unsere Schulen, Universitäten und unsere Arbeitswelt wirken in die gleiche Richtung. Das Ergebnis: mangelndes Selbstvertrauen, fehlende Lebenslust, reduzierter Leistungswille.

Setzen Sie lieber einen positiven Kreislauf in Gang

Wir alle stehen in der Verantwortung, dass sich durch uns die Anzahl der Positivbotschaften oder die der Negativbotschaften in dieser Welt vermehrt. Und das Positive, das Sie anderen geben, kommt letzten Endes zu Ihnen zurück. Sie selbst profitieren am meisten davon, wenn Sie ab sofort beginnen, andere öfter zu loben.

Machen Sie es sich deshalb zur Aufgabe, ja, machen Sie sich geradezu einen Sport daraus, andere Menschen zu loben, aufzubauen und zu ermutigen.

Wie geht das?

Wenn Sie nun sagen „Das kann ich nicht, das ist nicht mein Stil, so bin ich nicht“, dann möchten wir Ihnen widersprechen: Doch, das können Sie! Vor allem können Sie es lernen. Versuchen Sie es wie folgt:

Vermeiden Sie negatives Reden: Ironie, verächtliches Reden, zur Schau gestellten Pessimismus, Suhlen in Problemen, Tratsch und Ähnliches mehr. Beginnen Sie stattdessen möglichst viele Sätze mit einer positiven Bemerkung wie „Es gefällt mir ... “, „Es ist schön ...“, „Ich freue mich ...“ etc.

Auch Kritik ist viel seltener nötig, als wir glauben. Überlegen Sie sich, bevor Sie mit Einwänden loslegen, ob das irgendjemandem dient oder eben doch nur schadet. Ist Ihre Kritik es wirklich wert, dass der andere die Freude und Motivation an seinem Tun verliert?

Wenn Sie etwas Positives über einen Menschen denken, dann sagen Sie es laut. Davon, dass Sie es nur denken, hat der andere nicht viel. Dass Sie Ihre Anerkennung aussprechen, macht für ihn aber vielleicht den Unterschied zwischen einem trüben und einem sonnigen Tag.

4 Tipps zum erfolgreichen Loben
  1. Loben Sie ehrlich. Es geht nicht um ein taktisches, sondern um ein aufrichtiges Lob. Wenn Sie „jeden Mist“ loben, wird auf Dauer kein Mensch mehr etwas auf Ihre Worte geben. Loben Sie nur, was wirklich lobenswert ist.

  2. Loben Sie sofort. Zum einen, weil es dann am stärksten wirkt. Zum anderen, weil Sie es auf diese Weise nicht vergessen.

  3. Loben Sie in Gegenwart Dritter. Wenn wir Menschen loben, tut ihnen das gut. Wenn wir sie vor anderen loben (z. B. in Reden), tut ihnen das sogar noch besser – auch wenn sie so tun, als wäre ihnen das peinlich.

  4. Loben Sie auch, wenn der Betreffende Ihr Lob nicht direkt mitbekommt. Lob tut einem Menschen sogar dann gut, wenn er gar nicht anwesend ist. Denn positive Worte schaffen positive Energie, die den Gelobten auch auf indirektem Weg erreicht.

Empfehlung des neuen Reden-Berater:

Achten Sie zukünftig noch mehr als bisher auf das Positive und Lobenswerte an Ihren Mitmenschen. Dann werden Sie reichlich Anlass zur Anerkennung finden.


 
Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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