17. Dezember 2017
 
Sie befinden sich hier: Startseite Newsletter-Archiv Archiv-Inhalt

Archiv-Ausgabe 14. Februar 2007

Unsere Themen heute:
Anzeige
Bild für Fehler-QuizSchon ein einziger dieser 10 Knigge-Fehler schadet Ihrem Ansehen!

Finden Sie alle 10 gesellschaftlichen Fehler in diesem Bild? Testen Sie jetzt Ihren Knigge-Quotienten.

Hier geht's zu Ihrem Test


Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

„Deutschland sucht den Superstar“ bringt traumhafte Einschaltquoten für RTL. Mehr als 7 Millionen Zuschauer sahen die vorige Folge. Das Erfolgsrezept Nr. 1: bösartige Bohlen-Sprüche.

„Diesmal gibt's von mir so harte Sprüche wie noch nie“, hatte Bohlen schon vor dem Wettbewerb angekündigt – und Wort gehalten. Kandidaten weinen, das Publikum lacht: „Jeder Hasenpups hat mehr Power als du“, „Wenn du deine Stimmbänder in die Mülltonne wirfst, dann ist das artgerechte Haltung“, „Du guckst immer so wie Bruno, die Klofliege!“ …

Meinen Sie auch, dass Bohlen damit einen pädagogischen Zweck verfolgt?: „Es geht nicht darum, kleine Mädchen zum Heulen zu bringen, sondern die aufzuwecken, die irrtümlich glauben, singen zu können.“ (O-Ton Bohlen)

Oder glauben Sie, dass es dabei um zweierlei geht: um einen alternden Star, der süchtig nach Schlagzeilen ist. Und um uns. Denn „fremdes Missgeschick zu tragen sind wir alle stark genug“, schrieb schon vor 400 Jahren der Franzose François de la Rochefoucauld.

Ich werfe Bohlen nichts vor. Gute Kinderstube ist jedermanns Privatsache. Und vor allem: seine Sendung ist nicht real, sondern „second life“ für 7 Millionen Soap-Fans.

Einem Redner, der sich real so aufführt, wäre aber das Maul zu stopfen. Ganz im Sinne des römischen Rhetoriklehrers Quintilian, der einst forderte, der (reale) Redner sei ein „guter Mensch, der etwas zu sagen hat“.

Schöne Karnevalstage, mit oder ohne Jecken
(womit wir wieder bei Bohlen wären – der darf heut Abend wieder sudern)

Narhallamarsch!

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell



Wie Sie Gäste protokollgerecht platzieren

diesen Beitrag weiterempfehlen

diesen Beitrag drucken



Mehr über den:
'Neuen Reden-
Berater 2007'
Als Redner sind Sie oft auch Gastgeber oder (Mit-)Organisator einer Veranstaltung. Da ist Ihr „Gäste-Know-how“ gefragt – Hand auf's Herz: Können Sie die folgenden Fragen auf Anhieb beantworten?
  • Bei welchen Veranstaltungen müssen Sie eine Sitz- oder Tischordnung erstellen?
  • Wo sind die Ehrenplätze?
  • Sitzen die Gastgeberin und der Gastgeber nebeneinander oder nicht?
  • Müssen Ehepaare getrennt platziert werden?
  • Wie integrieren Sie Singles geschickt?
  • Wie weit müssen Sie beim Platzieren protokollarische Rangfolgen beachten?

Fragen über Fragen, die umsichtige Gastgeber beschäftigen und oft auch verunsichern. Das hat verständliche Gründe. Mit einer geschickten und gut durchdachten Platzierung Ihrer Gäste steht und fällt die Stimmung bei Ihrer Veranstaltung. Fühlt sich jemand durch einen – wie er meint – „falschen“ Platz herabgesetzt, beeinträchtigt das seine gute Laune ganz erheblich.

Die Redaktion des neuen Reden-Berater gibt Ihnen hier einige nützliche Tipps und Hinweise, wie Sie solche Situationen stilsicher und protokollgerecht meistern:

Informelle Veranstaltungen

Bei informellen Essen im Freundes- und Familienkreis können Sie auf eine Tischordnung verzichten.

Formelle Veranstaltungen
  • Je offizieller eine Veranstaltung ist, desto mehr wird beim Platzieren die protokollarische Rangfolge beachtet.

  • Ziehen Sie diese aber nicht als einziges Kriterium für die Platzverteilung heran. Sorgen Sie vorrangig dafür, dass sich Ihre Gäste gut unterhalten können. Setzen Sie also Personen mit ähnlichen oder gleichen Interessen zusammen.

Ausländische Gäste

Berücksichtigen Sie Sprachkenntnisse bei ausländischen Gästen.

Sitzordnung bei Tisch (Tischordnung)
  • Die ranghöchsten Gäste sind jeweils rechts von den Gastgebern zu platzieren.

  • An langer Tafel gilt: Je näher bei den Gastgebenden platziert, desto hochrangiger wird der Gast eingestuft.

  • Weil dies erhebliche Irritationen bei Gästen auslösen kann, die sich weit entfernt von den Gastgebern eingestuft sehen, vermeiden Sie diese langen Tafeln mit dem erkennbaren Rang-Gefälle nach Möglichkeit. Wählen Sie besser für eine größere Gesellschaft mehrere runde Tische.

  • Sehen Sie für jeden Tisch Personen aus dem engsten Kreis der Einladenden als Mitgastgebende vor.

  • Nummerieren Sie die Tische nicht. Das impliziert ebenfalls eine Rangabstufung. Geben Sie den Tischen Namen. Am schönsten ist es, wenn diese Tischnamen einen Bezug zum Veranstalter, dem Anlass oder dem Motto der Einladung haben.

Sitzordnung im Saal/Auditorium/Publikum
  • Bei einer Reihenbestuhlung sind die ranghöchsten Plätze in der Mitte der ersten Reihe.

  • Die Seitenplätze einer vorderen Reihe wiederum werden höher eingestuft als die Mittelplätze der Reihe dahinter.


Technik-Know-how zu Videos: Das müssen Sie als Redner über Codecs wissen

diesen Beitrag weiterempfehlen

diesen Beitrag drucken



Mehr über:
'PowerPoint
aktuell'
Videodateien, die auf Ihrem eigenen PC problemlos laufen, können auf einem anderen PC den Dienst verweigern. Häufig liegt dies an einem fehlenden Codec. Wurde der Film mit einem Standard-Codec von Windows komprimiert, gibt es beim Abspielen kaum Probleme. Ungewöhnliche Codecs, wie sie teilweise von Camcordern verwendet werden, verhindern, dass der Film auf jedem Rechner abspielbar ist.

In diesem Beitrag aus PowerPoint aktuell erfahren Sie, wie Sie Ihre PowerPoint-Dateien zum Laufen bringen.

So ermitteln Sie die bereits installierten Codecs auf Ihrem PC
  1. Wählen Sie in PowerPoint aus dem HILFEMENÜ (das ist das Fragezeichen rechts neben dem Menü FENSTER) den Befehl INFO > SYSTEMINFO.

  2. Klicken Sie doppelt auf KOMPONENTEN und dann auf MULTIMEDIA.

  3. Markieren Sie VIDEOCODECS. Im rechten Fensterteil werden nun die installierten Videocodecs angezeigt.

Kontrollieren Sie die Codecs für den Mediaplayer

PowerPoint verwendet zum Abspielen von Filmen den integrierten MCI-Mediaplayer (mplay32.exe). Wichtig sind daher die für diesen Player registrierten Codecs. Kontrollieren Sie in der Registry von Windows, ob die Codecs richtig zugewiesen wurden. Wenn andere Player wie der RealMedia-Player oder WinAmp diese Einstellungen überschreiben, arbeitet PowerPoint nicht mehr korrekt mit Videos.
  1. Geben Sie in Windows über Start > Ausführen den Befehl regedit ein.

  2. Bewegen Sie sich in der Registry zum Zweig HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\MCIExtensions.

  3. Sie sehen nun, welche Endung welchem Codec zugewiesen ist. In der Rubrik MCI32 direkt unter diesem Zweig erkennen Sie, welcher Treiber für MPEG-Video zuständig ist. Standardmäßig sollte das die Datei mciqtz32.drv sein.

geeignet für die PowerPoint-Versionen 97, 2000, 2002, 2003

**************************************************

Hier finden Sie ähnliche Beiträge, wenn Sie sich für Technik-Probleme mit PowerPoint-Dateien interessieren:

So vermeiden Sie Probleme beim Einfügen von Video und Audio in Ihre Präsentation


 
Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

Übersicht aller Beiträge