22. August 2017
 
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Archiv-Ausgabe 14. März 2007

Unsere Themen heute:
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Die Geheimnisse einfacher Unternehmens-Führung

Wann hat Ihnen das letzte Mal jemand gesagt, wie gut Sie sind? ...

Chefs kämpfen oft ganz alleine an der Spitze ihres Unternehmens. Sicher – sie erfahren auch eine große Befriedigung durch ihr tägliches Tun – der Erfolg ist am Ende allein ihr Verdienst, schließlich halten sie auch für alles den Kopf hin.

Aber wer weiß schon, wie Unternehmer sich fühlen?

Und vor allem: Wie oft hört ein Chef eine aufrichtige Anerkennung von jemandem auf „gleicher Augenhöhe“ – von jemandem, den er respektiert und der den Chef-Job wirklich kennt? Mitarbeiter brauchen von ihren Vorgesetzten Führung, Lob und Motivation.

Je höher Sie aber in einer Hierarchie stehen, desto weniger Zuspruch erfahren Sie auch.

Natürlich wissen Sie selbst, worauf es in Ihrer Firma ankommt – und Ihre Entscheidungen müssen nicht jedem gefallen. Doch Sie müssen sich z. B. von Banken beurteilen lassen und vom Markt – von Ihren Kunden! Da hat man es oft mit Kritik zu tun. Ein Chef muss dann alleine sehen, wie er klar kommt. Er muss neue Kraft schöpfen, sich selbst auch mal gut zureden und Mut machen für den nächsten Sprung ins Ungewisse. simplify your business hilft Ihnen jetzt dabei.

Lüften Sie das Geheimnis einfacher Unternehmensführung


Sehr geehrte Rednerin, sehr geehrter Redner,

„Du bist ein fettes Schwein, ich hasse Dich.“ Dieser Satz – frisch herausgepickt aus einer unsäglichen Nachmittags-Talksendung –, zeigt: Wenn bei Sonja, Arabella, Andreas, Hans, Vera, Sabrina, Ilona … Lebens- oder sonstige Probleme diskutiert werden, geht es meist nicht um Lösungen. Das wünschbare Ziel, sich besser zu verstehen, ist selten zu erkennen. Im Gegenteil: Statt ein Thema zu vertiefen, werden Gräben vertieft. Wer solche Sendungen verfolgt, erkennt: Die Absicht, ohne Mühe Gezeter zu provozieren, ist klar. Wie im richtigen Leben, nicht?

Ich meine: GUTE Gesprächskultur folgt dem Prinzip „verstehen“. Den/die Partner ernst nehmen, selbst dann, wenn andere Meinungen nicht geteilt werden. Gefragt ist Gleichwertigkeit. Dabei besonders wichtig: Das Zuhören, das Ausredenlassen, das Denken und das überlegte Sprechen. Emotionen? Gerne! Schlagfertiges Kontern? Ja, bitte! – und zwar als intelligentes, spielerisches Fechten mit Begriffen und Argumenten.

Was tun? Wir haben es in der Hand, solche Sendungen einfach zu ignorieren – doch reicht das? Was ist mit den Gesprächen im echten Leben? Sind die immun gegen das Geschwätzsendungs-Virus?

Ich kenne viele Krankheits-Ausbrüche. Im privaten Bereich, in der Politik, und auch im Beruf: Besonders die beruflichen „Kritikgespräche“ laufen viel zu oft aus dem Ruder. Von einem „fetten Schwein“ wurde mir zwar noch nicht berichtet, dafür aber von …


  • Erniedrigungen
  • Beleidigungen
  • Taktlosigkeiten
  • Beschimpfungen
  • Lächerlichmachen
  • emotionalen Entgleisungen
  • rücksichtslosem Verhalten
  • unkontrollierter Wortwahl
Kennen auch Sie solche Fälle? Dann greifen Sie heilend ein – mit dem „Erste-Hilfe-Koffer“: Die Checkliste So kritisieren Sie andere, ohne sie zu verletzen habe ich hier für Sie bereitgestellt. Als Medizin zum Herunterladen – und zum Weiterleiten an die „Kranken“. Als Heilmittel gegen eine Krankheit, die so überflüssig, unnütz und lästig ist wie manche Nachmittags-Talksendung.

Eine gute Rest-Woche wünscht Ihnen

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell


Nie wieder sprachlos: Wie Sie beim Blackout richtig reagieren

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Mehr über den:
'Neuen Reden-
Berater 2007'
Ein Redner darf auch mal schweigen. Nur sollte er die Pause deutlich als solche kenntlich machen. Dauert die Unterbrechung zu lange, wird es peinlich: Das Schweigen wandelt sich in Sprachlosigkeit. Der Rhetoriktrainer Dr. Karsten Bredemeier forscht gemeinsam mit dem Psychologen Reiner Neumann nach den Ursachen des Blackouts.

Der neue Reden-Berater stellt Ihnen hier seine Tipps zur Vermeidung und Problemlösung vor:

Was tun bei Blackout?

Wenn einmal der Faden reißt, begehen wir oft einen zweiten Fehler: Wir bekennen uns zum Blackout. Damit ernten wir aber nur Mitleid. Besser ist es, Strategien für den Fall der Fälle zu entwickeln.

  • Kernbotschaft: Machen Sie einen Einschub, und wiederholen Sie die Kernbotschaft Ihrer Rede. Ihr Manöver sieht dann wie einstudiert aus.

  • Wiederholung: Schieben Sie eine Wirkungspause ein, und wiederholen Sie das zuletzt Gesagte. Auch hinter diesem Kniff vermuten Ihre Zuhörer Absicht.

  • Alternativformulierung: Drücken Sie das vorher Gesagte nochmals mit anderen Worten aus. Ihr Publikum glaubt, Sie wollten das Gesagte vertiefen.

Keine Angst vor Versprechern

Ein Versprecher ist kein Beinbruch. Wenn das Ergebnis unfreiwillig komisch ist, sorgt das für Heiterkeit und lockert die Stimmung auf. Lachen Sie mit! Wer über sich selbst lachen kann, macht Punkte beim Publikum. Korrigieren Sie sich danach, und halten Sie sich nicht weiter mit dem Versprecher auf.

5 Rettungsanker im Falle eines Blackouts
  1. Sprechen Sie langsamer.
  2. Machen Sie eine Pause.
  3. Wiederholen Sie Ihre letzte Aussage.
  4. Fassen Sie das zuletzt Gesagte zusammen.
  5. Stellen Sie eine Frage an das Publikum.

Was machen Sie mit einem unfreundlichen Zwischenruf?

Ihre Rede wird für alle vernehmlich durch den Kommentar „Träumer!“ unterbrochen. Das können Sie natürlich nicht einfach so stehen lassen. Nehmen Sie Blickkontakt zum Zwischenrufer auf, und antworten Sie: „Schön, Sie kennen zu lernen. Mein Name ist ...“ Nach diesem Konter brechen Sie den Blickkontakt sofort wieder ab, um den Zwischenrufer nicht weiter zu provozieren.

So kontern Sie Killerphrasen

Zurufe wie „Das hat es noch nie gegeben!“ oder „Darüber zu reden, hat überhaupt keinen Zweck!“ kennen wir alle. Decken Sie Killerphrasen als das auf, was sie sind: Sprüche ohne inhaltliches Fundament. Wenden Sie anschließend die Killerphrase ins Positive: „Dies erschien mir anfangs auch so. Dann habe ich mich intensiver mit der Sache beschäftigt.“



So gehen Sie gekonnt mit Sound in Präsentationen um

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Mehr über:
'PowerPoint
aktuell'
Präsentationen, die ohne einen Vortragenden vorgeführt werden, gewinnen an Lebendigkeit durch erläuternde Sprachkommentare oder Musik. Um Kommentare aufzunehmen, benötigen Sie ein Mikrofon, das an die Soundkarte angeschlossen wird.

Erfahren Sie in diesem Beitrag aus PowerPoint aktuell, wie Sie Ihre Folien professionell vertonen


  1. Kommentare zu den Folien sprechen

    • Rufen Sie das Menü BILDSCHIRMPRÄSENTATION > KOMMENTAR AUFZEICHNEN bzw. ERZÄHLUNG AUFZEICHNEN auf.

    • Standardmäßig bettet PowerPoint Kommentare ein. Das ist sinnvoll, damit der Sound beim Verschieben der Datei nicht verloren geht.

    • Beginnen Sie die Aufnahme mit Klick auf OK. Es startet die Bildschirmpräsentation, und Sie sprechen für die erste Folie den Text. Rufen Sie dann die nächste Folie auf und kommentieren Sie sie.

    • Erreichen Sie das Ende der Präsentation, können Sie neben den Kommentaren auch die Anzeigedauer der Folien speichern. Es ist empfehlenswert, das zu bestätigen.

  2. So setzen Sie Sound für Animationen und Folienübergänge ein

    Animationen und Folienübergänge können Sie mit Sound unterlegen. In beiden Fällen werden allerdings nur WAV-Dateien unterstützt.

    • In PowerPoint 2002/2003 weisen Sie den Sound für Animationen über den Aufgabenbereich BENUTZERDEFINIERTE ANIMATION zu. Klicken Sie den Auswahlpfeil neben dem animierten Objekt an und wählen Sie EFFEKTOPTIONEN > Registerkarte EFFEKT > ERWEITERUNGEN > SOUND.

    • In PowerPoint 97/2000 wählen Sie BILDSCHIRMPRÄSENTATION > BENUTZERDEFINIERTE ANIMATION > EFFEKTE und klappen die Liste in der Rubrik EINGANGSANIMATION UND SOUND auf.

    • Ähnlich weisen Sie Sound für Folienübergänge zu. In allen Versionen wählen Sie BILDSCHIRMPRÄSENTATION > FOLIENÜBERGANG. PowerPoint 2002/2003 verwaltet die Sounds unter ÜBERGANG ÄNDERN > SOUND. Die Versionen 97/2000 zeigen im Dialog FOLIENÜBERGANG die Liste SOUND.

  3. Musik über mehrere Folien abspielen

    Fügen Sie einen Sound mit EINFÜGEN > FILM UND SOUND > SOUND AUS DATEI auf der Folie ein, auf der der Ton beginnen soll. Sie werden gefragt, ob der Ton automatisch beginnen soll oder nicht. In allen Versionen verwenden Sie dann die Befehlsfolge BILDSCHIRMPRÄSENTATION > BENUTZERDEFINIERTE ANIMATION.

    • In den Versionen 2002 und 2003 klicken Sie im Aufgabenbereich auf den Auswahlpfeil rechts neben dem Soundsymbol. Wählen Sie EFFEKTOPTIONEN. Auf der Registerkarte EFFEKT tragen Sie bei WIEDERGABE BEENDEN im Feld NACH die Anzahl der Folien ein, über die die Musik spielen soll.

    • In den Versionen 97 und 2000 aktivieren Sie MULTIMEDIAEINSTELLUNGEN > WÄHREND DER WIEDERGABE: BILDSCHIRMPRÄSENTATION FORTSETZEN. Anschließend können Sie die Anzahl der Folien eintragen, nach der die Wiedergabe anhalten soll.

geeignet für die PowerPoint-Versionen 97, 2000, 2002, 2003


 
Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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