18. Oktober 2017
 
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Archiv-Ausgabe 11. April 2007

Unsere Themen heute:
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Treten Sie immer so auf, wie Sie es sich wünschen?

  • Was sagen Sie, wenn Ihnen jemand das „Du“ anbietet, Sie dieses Angebot aber nicht annehmen möchten?
  • Wie entschuldigen Sie sich, wenn Sie vor lauter Terminen das Mittagessen mit einem wichtigen Geschäftspartner vergessen haben?
  • Wie bringen Sie einem Mitarbeiter bei, dass er einen unangenehmen Körpergeruch aussendet?
  • Wie wimmeln Sie lästige Anrufe wirkungsvoll ab?
  • Wie sagen Sie „Nein“, ohne dass Sie riskieren, sich unbeliebt zu machen?
Vermeiden Sie diese und weitere typischen Fettnäpfchen-Fallen!

Damit Sie sich in Zukunft bei jedem Zusammentreffen mit anderen Menschen – egal, ob geschäftlich oder privat – absolut sicher fühlen, gibt es jetzt Stil & Etikette, das Referenzwerk für moderne Umgangsformen!

Korrektes Benehmen hat entscheidenden Einfluss auf Ihren persönlichen Lebenserfolg. Lassen Sie nicht zu, dass auch nur ein einziger Etikette-Fehler Ihrer Karriere schadet.

So treten Sie ab sofort stilsicher und souverän auf!


Sehr geehrte Rednerin, sehr geehrter Redner,

Ronald Reagan hat einst Geschichte geschrieben. Der ehemalige US-Präsident stellte sich vor 20 Jahren, am 12. Juni 1987, vor die Berliner Mauer und rief in Richtung Moskau an die Adresse Michail Gorbatschows: „Mr. Gorbatschow, tear down this wall!“

Nicht nur durch seine berühmte Rede vor dem Brandenburger Tor bewies Reagan die Wirkung des gesprochenen Wortes: Wie entscheidend ein einziger Satz sein kann, zeigte er schon im US-Präsidentschaftswahlkampf 1980. Damals diskutierte er als Herausforderer vor laufenden Kameras mit dem amtierenden Präsidenten Jimmy Carter.

Carter glänzte durch großes Detailwissen. Doch am Schluss der Sendung fragte Reagan in die Zuschauerrunde: „Geht es Ihnen heute viel besser als vor vier Jahren? Dann heben Sie die Hand!“

Kaum jemand meldete sich. Gelächter im Saal. Präsident Carter war am Boden zerstört. Und Ronald Reagan gewann danach die Präsidentschaftswahl.

Auch wir, liebe Rednerin, lieber Redner, reißen Mauern ein. Tag für Tag, Rede für Rede. Mit Worten, die das Publikum in unseren Bann ziehen. Genau wie Ronald Reagan.

Die passenden „Mauerbrecher“ finden Sie in meiner neuen Ausgabe der besten Reden von A bis Z – unter anderem auch die 39 magischen Wörter, die garantiert Applaus auslösen! Wie schrieb neulich ein Leser: „Ich habe die Rede noch ein wenig umformuliert, entsprechende Zitate und Bausteine, die aus Ihrem Werk hervorgingen eingesetzt, und tatsächlich den entsprechenden, unglaublichen Applaus geerntet.“

Und Sie? Haben Sie diese Woche schon Ihren Applaus, „das Geräusch einstürzender Herzensmauern“, genossen? Ich wünsche es Ihnen – von ganzem Herzen!

Herzlichst
Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell


Apostroph oder nicht? Beschriften Sie Charts und Schaubilder jetzt fehlerfrei

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Mehr über den:
'Neuen Reden-
Berater 2007'
Wenn Sie Ihre Rede oder Präsentation mit beschrifteten Grafiken, Charts oder Overheadfolien visualisieren, sollte der Text selbstverständlich fehlerfrei sein. In den letzten Jahren greift jedoch leider eine Plage um sich: Ständig wird der Apostroph missbraucht. Wo immer möglich, setzt der moderne Deutsche neuerdings ein Auslassungszeichen. Wie kommt das?

Vermutlich hat er sich das aus dem Englischen abgeschaut und verstößt dabei zudem ständig gegen die deutsche Grammatik.

Damit Ihnen so peinliche Fehler auf Ihren Schaubildern erspart bleiben, hat Ihnen Der neue Reden-Berater die wichtigsten Regeln zusammengestellt:
  1. Plural nie mit Apostroph

    Den Apostroph für den Plural gibt es nicht. Nie! Es handelt sich bei jedem nachstehenden Beispiel um eine ganz normale Mehrzahl wie etwa bei „Fotos“ und „Autos“.

    Falsch / Richtig

    die Euro’s / Euros*
    die CD’s / CDs
    die GmbH’s / GmbHs
    die Hobby’s / Hobbys

    * „Euro“ steht nur im Plural, wenn es sich auf Euro-Münzen bezieht. Als Währungsangabe steht es immer im Singular (z. B. 7 Euro).

  2. Imperative nie mit Apostroph

    Manche Zeitgenossen scheinen bei der herkömmlichen deutschen Befehlsform etwas zu vermissen, weshalb sie am Ende des Imperativs einen Apostroph setzen: Auch das ist nicht richtig. Die Befehlsform ist vollständig, und daher ist auch ein Apostroph hier fehl am Platz.

    Falsch / Richtig

    Lauf’ mal runter und hol’ das Buch! / Lauf mal runter und hol das Buch!
    Mach’ keinen Quatsch! / Mach keinen Quatsch!
    Lass’ den Apostroph weg! / Lass den Apostroph weg!

  3. Genitiv in der Regel nicht mit Apostroph

    Auch den „Besitz anzeigenden“ Apostroph gibt es im Deutschen nicht. Dennoch packt sich heutzutage jede Pommes-Bude, jede Boutique und jedes „In-Lokal“ einen Apostroph an den Namen („Fellini’s“, „Meyer’s“ etc.).

    Tipp des neuen Reden-Berater: Im Englischen wäre dies korrekt, wie zum Beispiel auch bei „Mary’s car“ (Marys Auto) etc. Bei uns hingegen gilt der Merksatz: „Gabis Zimmer in Peters Haus hat keinen Apostroph.“

    Falsch / Richtig

    Siggi’s, Siggis’ Blumenlädchen / Siggis Blumenlädchen
    Peter’s, Peters’ Plattenladen / Peters Plattenladen
    Heidi’s Konditorei / Heidis Konditorei
    Rosemarie’s Baby / Rosemaries Baby

    Ausnahme: Nur in einem einzigen Fall steht beim Genitiv-S im Deutschen ein Apostroph, nämlich dann, wenn der Name auch ohne Genitiv auf -s, -ß, -x, -sch oder -z endet. Das Auslassungszeichen trennt aber auch dann nicht das -s ab, sondern steht hinter ihm und zeigt damit an, dass noch ein Genitiv-S folgen müsste, das aber nicht gesetzt wird:

    Beispiel: Lars’ Referat über Karl Marx’ „Kapital“ Allerdings ist der Apostroph hinter dem Zischlaut nicht sonderlich elegant und darum besser zu ersetzen.

    Nicht falsch, doch unschön / Besser

    Lars’ Frau / die Frau von Lars
    Hans Sachs’ Geschichte / die Geschichte des Hans Sachs
    Johanna Matz’ Film / der Film mit Johanna Matz

  4. Angehängte Artikel oder Pronomina

    Es kommt im Deutschen häufig vor, dass der Artikel „das“ oder „dem“ einfach fugenlos an eine Präposition angehängt wird: Aus „in das“ wird „ins“, aus „unter dem“ wird „unterm“ usw. In diesen Fällen steht kein Apostroph. Zwar wird etwas ausgelassen, aber die Beziehung zwischen den Wortresten ist so eng, dass sie keinen Apostroph mehr zwischen sich dulden:

    Falsch / Richtig

    in’s Konzert / ins (in das) Konzert
    an’s Fenster / ans (an das) Fenster
    zu’m Licht / zum (zu dem) Licht
    unter’m Bett / unterm (unter dem) Bett
    Alles für’s Kind / Alles fürs (für das) Kind
    Alles rund um’s Auto / Alles rund (um das) ums Auto

    Wenn hingegen das Pronomen „es“ an ein Verb oder an ein anderes Pronomen angehängt wird, ist ein Apostroph üblich und erlaubt, muss aber nicht gesetzt werden:

    Nicht falsch / Besser

    sichs gemütlich machen / sich’s (es) gemütlich machen
    ich sags dir / ich sag’s (es) dir
    schön wars / schön war’s (es)
    eigentlich ists egal / eigentlich ist’s (es) egal

So weit unser Überblick. Und wenn Sie sich einmal überhaupt nicht sicher sind: Lassen Sie den Apostroph besser weg! Denn der Wahrscheinlichkeit nach liegen Sie damit im Deutschen meistens richtig.



So veröffentlichen Sie Ihre Präsentationen auf DVD oder VHS

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Mehr über:
'PowerPoint
aktuell'
Viele Anwender möchten ihre Präsentationen auf DVD veröffentlichen. Die Gründe liegen auf der Hand. Erstens ist PowerPoint eine einfach zu bedienende Software für Multimedia. Zweitens ist die DVD-Produktion kostengünstig geworden. Nahezu jeder hat mittlerweile einen DVD-Player. Zudem benötigt der Empfänger der DVD keinen Computer, um sie abzuspielen.

Mit PowerPoint und DVD (oder auch VHS) bieten Sie Ihrem Publikum eine einfache Möglichkeit, die Präsentation im Büro oder auch zu Hause zu betrachten. PowerPoint aktuell gibt Ihnen hier ein paar Tipps dazu:

Die notwendige Vorarbeit: Präsentation in ein Video konvertieren

Bevor Sie Ihre Präsentation auf DVD aufnehmen können, müssen Sie diese in einen Videoclip konvertieren. Die grundsätzliche Vorgehensweise dabei ist: Sie spielen die Bildschirmpräsentation ab, zeichnen die Vorführung mit einer speziellen Software auf und speichern sie als Video. Camtasia Studio wäre beispielsweise ein geeignetes Tool dafür.

Schritt für Schritt: So gehen Sie bei der Aufnahme vor

Das größte Problem ist die Balance zwischen Qualität und Abspielgeschwindigkeit. Je besser die Qualität, desto langsamer wird der Clip abgespielt. Es empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:
  1. Die DVD-Auflösung beträgt 720 x 480 Pixel. Da Sie diese Auflösung am PC nicht einstellen können, nehmen Sie die nächsthöhere: 800 x 600 Pixel. Als Farbtiefe wählen Sie möglichst 32-Bit-TrueColor, anderenfalls 24 Bit.

  2. Vergewissern Sie sich, dass in Ihrer PowerPoint-Präsentation für die erste Folie das Kontrollkästchen Bei Mausklick aktiviert ist (BILDSCHIRMPRÄSENTATION > FOLIENÜBERGANG). Dadurch wird die Präsentation zunächst angehalten und Sie können sich in Ruhe auf die Aufnahme vorbereiten.

  3. Wählen Sie DATEI > SPEICHERN UNTER und als Dateityp PowerPoint-Bildschirmpräsentation (*.pps). Damit entlasten Sie Ihren Rechner während der nachfolgenden Aufzeichnungsphase. Beenden Sie jetzt PowerPoint.

Jetzt können Sie die Bildschirmpräsentation erfassen.
  1. Aus dem Windows-Explorer öffnen Sie die soeben erstellte PPS-Bildschirmpräsentation. Drücken Sie einfach eine Taste oder klicken Sie mit der Maus, um die Präsentation zu starten. Lassen Sie die Präsentation einmal durchlaufen, damit der PC sie in seinen Arbeitsspeicher nimmt.

  2. Starten Sie Ihr Aufzeichnungsprogramm und beginnen Sie die Aufnahme (im Camtasia Recorder mit der Taste F9). Alle Vorgänge auf dem Bildschirm werden nun erfasst. Mit einem Druck auf die Enter-Taste beenden Sie die Präsentation.

  3. Beenden Sie auch die Aufzeichnung (im Camtasia Recorder mit F10) und speichern Sie die Filmdatei. Ihre Präsentation liegt nun als Video vor.

So bringen Sie die Präsentation auf DVD

Anschließend konvertieren Sie den Clip in DVD-Qualität. Dieser Schritt ist notwendig, weil sich die Auflösung (Qualität) von PC und DVD unterscheidet. Für diese Aufgabe gibt es verschiedene Programme. Wenn Sie einen DVD-Brenner haben, wird er meist mit einer Software zum Brennen von DVDs ausgeliefert.

Vergewissern Sie sich, dass Sie den Videoclip mit Ihrer Software in ein Format konvertieren können, das auf einem konventionellen DVD-Player abgespielt wird. Sollte dies nicht der Fall sein, wäre beispielsweise NeroVision Express eine gute Wahl.

Dieses preiswerte Tool eignet sich auch zur Gestaltung eines DVD-Menüs für Ihre Präsentation sowie zum Hinzufügen eines untermalenden Sounds.

PowerPoint aktuell-Gestaltungstipps für DVD- und VHS-Video-Präsentationen

Zwischen einem Computermonitor und einem Fernsehbildschirm gibt es große Unterschiede. Die Qualität eines Computermonitors ist sehr viel besser als die eines TV-Bildschirms. Daher sollten Sie einige Besonderheiten bei der Vorbereitung von Präsentationen für die Ausgabe auf DVD oder auf VHS-Video beachten:
  • Ihre PowerPoint-Präsentation wird an den Rändern zugeschnitten, sodass sie auf den Fernsehbildschirm passt. Setzen Sie daher keine Elemente zu nahe an die Folienränder. Halten Sie mindestens 5 % Abstand von allen Rändern.

  • Texte in kleinen Schriftgraden oder mit dünnen Strichen und Serifen sind am Fernsehbildschirm häufig nicht mehr lesbar. Die unterste Grenze für den Schriftgrad sollten etwa 30 pt sein.

    Für Fernsehbildschirme geeignet sind bspw. Schriften wie Forte, Georgia, Impact, Rockwell, Tahoma, Verdana.

    Nicht geeignet sind dagegen Schriften wie Bodoni Condensed, Bradley Hand, Castellar, Garamond, Eras Light, Pristina.

  • Besonders problematisch sind dünne Linien in einer Präsentation, vor allem waagerechte. Durch den zeilenweisen Aufbau des Bildes (Interlacing) am Fernsehbildschirm verursachen solche Linien ein extremes Flimmern. Alle Linien sollten aus diesem Grund eine Stärke von mindestens 3 pt haben.

  • Es ist schwierig, komplexe Schaubilder und Diagramme am Fernsehbildschirm zu studieren. Halten Sie daher diese Elemente in Ihrer Präsentation so einfach wie möglich.

  • Helle, gesättigte Farben, die auf dem Computermonitor noch ganz gut aussehen, überfordern den Fernsehbildschirm. Leuchtendes Rot sollten Sie ganz vermeiden. Am besten sind dunkle Hintergründe mit hellem Text.
(geeignet für die PowerPoint-Versionen 2000, 2002, 2003)


 
Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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