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Archiv-Ausgabe 25. April 2007

Unsere Themen heute:
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Wie Sie jetzt PowerPoint-Präsentationen zaubern, die beeindrucken

PowerPoint bietet eine Fülle von Funktionen zum Gestalten professioneller Präsentationen. Aber nicht alle Möglichkeiten des Programms sind für jeden Zweck geeignet und sinnvoll. Wie lassen sich Ideen und Informationen visuell so aufbereiten, dass sie beim Publikum ankommen und wirken?

PowerPoint aktuell liefert Ihnen jetzt jederzeit schnelle Hilfe und viele Aha-Effekte bei der Erstellung und Gestaltung Ihrer Präsentationen mit PowerPoint. Tipps für Ihre Präsentationen vor Publikum helfen Ihnen, Ihre Präsentationen perfekt vorzutragen.

Erfahren Sie beispielsweise,
  • wie Sie Ihre Folien durch den Einsatz von Strukturen attraktiver gestalten,
  • wie Sie Harvey Balls richtig einsetzen und so unübersichtliche Zahlenmengen vermeiden,
  • wie Sie verhindern, dass Logos, Schaubilder und andere Bildinformationen einfach kopiert werden können, wenn Sie Ihre Präsentation weitergeben,
  • wie Sie mithilfe eines Spots einen bestimmten Folienausschnitt effektvoll hervorheben,
  • wie Sie Probleme beim Einfügen von Film- und Sound-Elementen vermeiden,
  • wie Sie Ihre Präsentationen auf VHS oder DVD veröffentlichen,
  • welche Geräte Sie optimal bei Ihrer Präsentation unterstützen – von Beamer bis Zeigegerät,
  • und viele praktische Tipps mehr.
Vereinfachen Sie ab sofort Ihr Powerpoint


Sehr geehrte Rednerin, sehr geehrter Redner,

heute um 13.00 Uhr beginnt wieder eine hitzige Sitzungswoche im Bundestag. Es wird inhaltlich unter anderem um die Pläne des Innenministers zur Terrorismusbekämpfung, sowie um Mindestlöhne gehen. Ich befürchte, dass die Sitzungen in der Sache nicht viel bringen werden. Doch wenn Sie Gelegenheit haben, sollten Sie mal in eine Übertragung aus dem Bundestag reinschauen. Denn Debatten und Fragestunden können Anschauungsunterricht sein, wenn Sie lernen möchten, Angriffe zu kontern.

Sie haben keine Zeit für Politiker-Geplänkel?
Dann nutzen Sie die folgenden 4 Regeln,
und Sie sind künftig gegen alle Angriffe
und Störungen bestens gewappnet:


1. Wenn Sie jemand ständig unterbricht, drängt und hetzt:
Bleiben Sie ruhig! Bremsen Sie Ihr Gegenüber, indem Sie längere Pausen einschalten. Signalisieren Sie ihm freundlich, aber bestimmt: „Ich will weiterreden!“ Konzentrieren Sie sich auf Ihre Kernaussage, und wiederholen Sie die wichtigsten Punkte. Beantworten Sie den Druck von außen mit innerer Ruhe und Gelassenheit.

2. Wenn es im Publikum laut wird:
Werden Sie leise! Indem Sie bewusst Ihre Lautstärke herunterfahren, zwingen Sie Ihr Publikum, Ihnen konzentrierter zuzuhören. Achten Sie darauf, dass Sie ebenfalls Ihr Sprechtempo verzögern. So wirken Sie der entstehenden Hektik entgegen und lenken das Gespräch wieder in ruhigere Bahnen.

3. Jemand verhält sich Ihnen gegenüber unfreundlich und aggressiv:
Bleiben Sie freundlich! Antworten Sie nicht gereizt, dadurch rufen Sie nur noch mehr Aggressivität hervor. Entspannen Sie die Situation, indem Sie entgegenkommend reagieren. Sprechen Sie in einem freundlichen Ton. Vermeiden Sie aber Überfreundlichkeit und Ironie. Ihre Zuhörer könnten dies als Opportunismus oder Provokation missdeuten.

4. Jemand versucht ständig, das Thema zu wechseln:
Behalten Sie den roten Faden! Gehen Sie nicht auf das Wechselspiel ein. Weisen Sie in aller Deutlichkeit darauf hin, worum es in Ihrer Rede oder beim Gespräch geht. Ihre Zuhörer und Sie haben ein Recht darauf, dass das Thema erschöpfend behandelt wird.

Was meinen Sie: Welche unserer Politiker kennen diese Regeln?

Einen erfolgreichen Arbeitstag und Auftritte ohne Störungen wünscht

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell

PS: Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Parlament und einem Theater? – Im Theater werden gute Schauspieler schlecht bezahlt.


Körpersprache: Mit den Händen die Zunge unterstützen

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Mehr über:
'Die besten
Reden von A-Z'
Viele Menschen können ihre Hände nicht still halten, wenn sie reden. Bisher nahm man an, dass die Sprache der Hände das gesprochene Wort nur unterstreicht.

Doch Forscher der Universität von Alberta (Kanada) haben entdeckt: Die Gesten verhelfen der gesprochenen Sprache erst zu ihrem richtigen Ausdruck und zur Erinnerung an Dinge, die man sagen will. Zu dieser überraschenden Erkenntnis sind die Wissenschaftler durch die Beobachtung zweisprachiger Kinder gelangt und haben ihre Ergebnisse in der Zeitschrift „Gestures“ publiziert.

Die besten Reden von A-Z hat die Erkenntnisse für Sie zusammengefasst:

Zweisprachige Kinder setzten Gestik häufiger ein, wenn sie eine Geschichte in der Sprache erzählten, in der sie sich besser auskannten. Dabei hatten die Forscher genau das Gegenteil erwartet: Sie hatten gedacht, die Kinder würden vermehrt bei der schwächeren Sprache gestikulieren – um das verminderte verbale Ausdrucksvermögen mit Handzeichen auszugleichen.

Aus den Beobachtungen lässt sich nun schlussfolgern, dass die eigentliche Funktion von Gesten nicht ist, sprachliche Defizite zu kompensieren. Stattdessen verschaffen sie dem Sprechenden offenbar einen besseren Zugang zu Gedächtnis und Sprache, sodass er mehr von seiner Geschichte erzählen kann.

Also, liebe Rednerin, lieber Redner: Lassen auch Sie Ihre Hände ruhig öfter zu Wort kommen!

Quelle: www.ualberta.ca



Warum Du-Botschaften negativ wirken

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Mehr über:
'Stil & Etikette'
Ganz gleich, ob in der Du- oder Sie-Ansprache: Jede Aussage, die auf eine andere Person bezogen ist, wird Du-Botschaft genannt. „Du bist schuld“. „Du hast mich verletzt“. „Sie haben uns da was eingebrockt ...“

Du-Botschaften wirken sich in vielen Fällen ungünstig auf die Kommunikation aus. Stil & Etikette nennt die Gründe: Sie können
  • verletzen,
  • Widerstand hervorrufen,
  • Schuldgefühle verursachen,
  • als Tadel, Herabsetzung und Ablehnung empfunden werden,
  • reaktive Verhaltensweisen und Vergeltungsmaßnahmen provozieren,
  • das Selbstwertgefühl der angesprochenen Person mindern,
  • als Missachtung oder Bestrafung empfunden werden.

Und das selbst dann, wenn all dies gar nicht beabsichtigt war.

Um zu zeigen, dass es keinen Unterschied macht, ob Sie jemanden duzen oder siezen, hier die möglichen Empfindungen zu den 5 Sätzen in der Du-Form:

  • „Du solltest dich endlich mal darum kümmern.“ (Mir wird etwas befohlen und zudem unterstellt, dass ich es vernachlässigt habe.) Weckt Widerstand.

  • „Was dabei herauskommt, wirst du ja sehen.“ (Mir wird gedroht.) Provoziert Vergeltungsmaßnahmen.

  • „Du meinst, dass es so funktionieren kann.“ (Aber damit liege ich offensichtlich falsch, meine Meinung/Kompetenz wird infrage gestellt.) Kann als Herabsetzung empfunden werden.

  • „Für dich ist unklar, wer daran Schuld hat.“ (Also bin ich wohl ein Depp, dass ich nicht klar sehe.) Mindert das Selbstwertgefühl.

  • „Für dich ist wichtig, dass diese Unterlagen pünktlich fertig sind.“ (Aha, meinem Gegenüber ist das offensichtlich egal. Meine Bedürfnisse spielen wohl keine Rolle.) Kann verletzen oder als Missachtung empfunden werden.

Stil & Etikette empfiehlt Ihnen deshalb: Verwenden Sie Ich-Aussagen – gerade wenn es um Kritik geht!

Trainieren Sie Ich-Aussagen und Ich-Botschaften, falls Sie sich bislang mit diesem Thema noch nicht so intensiv beschäftigt haben.

Gemeint ist wirklich: „trainieren“. Der Grund: Eingefahrene Sprachmuster sind wie Verhaltensmuster nicht von heute auf morgen zu verändern. Ich kann Ihnen jedoch versichern: Das Training lohnt sich! Ich-Botschaften sind in allen Gesprächen eine unschätzbare gute Hilfe, besonders in schwierigen Situationen.


 
Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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