13. Dezember 2017
 
Sie befinden sich hier: Startseite Newsletter-Archiv Archiv-Inhalt

Archiv-Ausgabe 23. Mai 2007

Unsere Themen heute:
Anzeige
Effizientes Selbstmanagement für Job & Office kann so einfach sein!

Möchten Sie Ihre Unterlagen, Ihre Arbeit, Ihr Büro, Ihre Zeit, Ihr Privatleben und sich selbst endlich richtig organisieren?

Dann haben wir eine gute Nachricht für Sie. Denn das neue Praxishandbuch Einfach organisiert! hat garantiert die passende Lösung zu allen relevanten Fragen der Büro-Organisation, des Zeit-Managements und des Selbst-Managements. Erfahren Sie beispielsweise,
  • wie Sie das Papier-Chaos ab sofort spielend meistern.
  • wie Sie Zeitfresser ausschalten, die Sie daran hindern, effizient zu sein.
  • wie Sie Ihr Ablagesystem so organisieren, dass Sie keine Zeit mehr mit Suchen vergeuden.
  • wie Sie Ihre Prioritäten klar setzen und immer das Wichtigste zuerst erledigen.
  • wie Sie Ihre Ziele richtig festlegen und sicher erreichen.
  • wie Sie Stress vermeiden und nie wieder Termine verpassen.
  • wie Sie sich jeden Tag für neue Spitzenleistungen motivieren.
Finden Sie hier heraus, wie einfach
effizientes Selbstmanagement für Job & Office sein kann


Sehr geehrte Rednerin, sehr geehrter Redner,

die schweizerische Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey war am vergangenen Samstag im Schweizer Fernsehen als Sängerin zu bewundern. Sie gab das 1946 durch Edith Piaf bekannt gewordene Lied „Les trois cloches“ (Die drei Glocken) zum Besten.

Kritiker hatten vor der Ausstrahlung vom Samstagabend moniert, ein solcher Auftritt passe nicht zu einer Bundespräsidentin. Andere wiederum argumentierten, Calmy-Rey könne auf diese Weise ein Publikum erreichen, das sich normalerweise wenig für Politik interessiert.

Calmy-Rey selbst sagte im Vorfeld ihres Auftritts, singen sei etwas Edles und schade dem Ansehen einer Bundespräsidentin überhaupt nicht. Es sei ihr wichtig, das Einende und Verbindende zu betonen und auch mit Emotionen zu kommunizieren.

Zwar haben sich schon viele Politiker (und auch Wirtschaftsführer) als Unterhalter Medienpräsenz verschafft:

Der damalige Bundespräsident Walter Scheel stürmte im Januar 1974 mit „Hoch auf dem gelben Wagen“ Platz 1 der deutschen Musikcharts, die Ex-Ministerpräsidentin Heide Simonis bezauberte durch ihre Tanzkünste, und Ex-US-Präsident Bill Clinton glänzte mit dem Saxophon ... ... doch eigentlich haben solche Auftritte nur wenig mit dem eigentlichen Auftrag dieser Persönlichkeiten zu tun. Die Brücke zum Publikum sollte immer über das gesprochene Wort führen. Das darf ruhig unterhaltsam und humorvoll sein, bei aller gebotenen Sachlichkeit.

Und Sie dürfen (bei privaten Rede-Anlässen) auch musikalisch „anspielen“ ... wie z. B. mit Hilfe des musikalischen ABCs, das ich vor einiger Zeit in den besten Reden von A-Z veröffentlicht habe und das Sie, als Leser unseres Reden-Newsletters hier kostenlos herunterladen können!
... doch selbstverständlich wird Ihnen niemand den Gesang verbieten (vor allem dann nicht, wenn Sie gut bei Stimme sind ...)

Freundliche Frühlingsgrüße, von Redner zu Redner!

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell

PS: Ich selbst singe jeden Morgen, mehr schlecht als recht ... unter der Dusche.

PPS: Das traumhaft schöne Lied „Les trois cloches“, gesungen von Edith Piaf, gibt's hier zum Reinhören



So helfen Ihnen Ihre rhetorischen Fähigkeiten, Konflikte unter Kollegen zu bewältigen

diesen Beitrag weiterempfehlen

diesen Beitrag drucken



Mehr über:
'Stil & Etikette'
Konflikte gibt es immer und überall, und sie haben die vielfältigsten Ursachen. Störungen in der Kommunikation sind typische Konfliktherde. Wenn Sie einen Konflikt dauerhaft aus der Welt schaffen wollen, müssen Sie also zuerst seine wahre Ursache herausfinden.

Stil & Etikette empfiehlt: Gehen Sie unbedingt behutsam vor, wenn Sie sich auf die Suche nach dem wunden Punkt begeben. Nur so reißen Sie keine neuen Wunden auf und demonstrieren Aufrichtigkeit.

Und so zeigen Sie einem Kollegen oder Mitarbeiter, dass Sie auf ihn eingehen:

  • Stellen Sie Verständnisfragen: „Habe ich Sie richtig verstanden? Heißt das, der Hauptgrund Ihres Ärgers liegt darin begründet, dass Herr Moser ...“

  • Wiederholen Sie das Gesagte mit Ihren Worten: „Ich fasse also zusammen: Sie sind verärgert, weil Herr Moser die Informationen nicht ... Ist das so richtig?“

  • Sprechen Sie die Gefühle zwischen den Zeilen an. Wenn Sie Zwischentöne erkennen, die Ihr Gegenüber nicht anspricht, übernehmen Sie das: „Ich habe das Gefühl, die Kommunikation zwischen Herrn Moser und Ihnen stimmt seit Längerem nicht. Gibt es noch andere Gründe, warum ...?“

Das bedeutet in der Praxis: Wenn Sie Ihr Gegenüber in der Kommunikation wirklich ernst nehmen, werden Sie Konflikte und Probleme schneller lösen. Je länger Sie auf eine Person nicht wirklich eingehen, desto mehr schüren Sie Unzufriedenheit und vergeuden damit Ihre Energie und Zeit.



Was denkt mein Gegenüber wirklich? Wenn der Körper spricht ...

diesen Beitrag weiterempfehlen

diesen Beitrag drucken



Mehr über:
'Die besten
Reden von A-Z'
Jeder Pantomime zeigt eindrucksvoll: Die Mimik und die Körperhaltung eines Menschen können ohne Worte ausdrücken, was in ihm vorgeht. Freude, Furcht, Trauer, Wut, Überraschung spiegeln sich im Gesichtsausdruck und der Körperhaltung.

Bisher war weitgehend unerforscht, was stärker beachtet wird: Mimik oder Gestik. Jetzt belegt eine Studie: Im Zweifel dominiert die Körperhaltung.

Was das für Ihren Auftritt bedeutet, erläutert Ihnen das Handbuch Die besten Reden von A-Z:

Forscher der Universität Tilburg (Niederlande) fanden heraus, dass bei Nicht-Übereinstimmung von Gesichts- und Körperausdruck der Körperausdruck als maßgeblich betrachtet wird. 20 Versuchspersonen bekamen Ganzkörperfotos von Männern und Frauen vorgelegt, auf denen die Dargestellten Furcht oder Zorn zeigten.

Einige Fotos hatten die Wissenschaftler mit einer Fotobearbeitungs-Software so manipuliert, dass Gesichtsausdruck und Körperhaltung nicht zueinander passten. So drückte etwa das Gesicht eines Menschen durch weit geöffnete Augen und hoch gezogene Augenbrauen eindeutig Furcht aus, seine Arme waren dagegen in den Hüften angewinkelt und die Beine gespreizt wie bei den schussbereiten Westernhelden in Cowboyfilmen.

Die Versuchsteilnehmer hatten die Aufgabe, durch schnellen Knopfdruck zu entscheiden, ob die jeweils abgebildete Person wütend war oder ängstlich. Es zeigte sich, dass immer dann, wenn die Gestik nicht zur Mimik passte, die Versuchsteilnehmer der Körperhaltung die entscheidende Bedeutung beimaßen.

Die besten Reden von A-Z-Empfehlung:

Verschenken Sie bei Überzeugungsreden nicht die Kraft, die in der Körpersprache steckt, indem Sie sich hinter einem hohen und undurchsichtigen Rednerpult verschanzen. Wählen Sie ein niedriges Pult oder ein transparentes (Acryl/Notenständer) – oder sprechen Sie ganz ohne Pult. Mit diesem simplen Kniff steigern Sie Ihre Überzeugungskraft beträchtlich.


Lesen Sie hier weitere Beiträge zum Thema Körpersprache:

 
Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

Übersicht aller Beiträge