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Archiv-Ausgabe 6. Juni 2007

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Sehr geehrte Rednerin, sehr geehrter Redner,

nicht nur durch die Gesundheitsreform ist Gesundheit eines der am meisten diskutierten Themen. Gesundheit ist das, was uns alle tagtäglich beschäftigt, wir reden und diskutieren darüber – und die meisten Gratulationsreden enden mit guten Wünschen für die Gesundheit des Geburtstagskindes, des Jubilars ...

Für viel Gesprächs- und Diskussionsstoff zum Thema „Gesundheit“ sorgte vor ein paar Tagen eine Sendung des niederländischen Senders BNN.

Dort trat in einer Fernsehshow „Lisa“ auf, eine vorgeblich unheilbar an Hirntumor erkrankte Frau. Nach ihrem bevorstehenden Tod wollte sie ihre Organe spenden. In der Fernsehshow wurde nun ein geeigneter Empfänger für „Lisas“ Nieren gesucht.

Nach einer Vorauswahl standen noch 3 potenzielle Organ-Empfänger zur Auswahl. Mit Einspielern über das Leben und Interviews mit Angehörigen dieser drei nierenkranken Kandidaten wurde den Zuschauern und „Lisa“ eine Entscheidungsgrundlage gegeben.

Nach einem SMS-Voting der Zuschauer musste sich die vermeintlich Todgeweihte dann für einen Empfänger ihrer Nieren entscheiden.

Aber Lisa war nur eine Schauspielerin. Die Schock-Show war inszeniert.

Die Show war meines Erachtens ein Erfolg, denn danach beantragten viele Holländer einen Organspenderausweis.

Jedes Jahr sterben auch in Deutschland hunderte Menschen, weil sie nicht rechtzeitig eine Spenderniere erhalten.

Doch heiligt der Zweck in diesem Fall das Mittel „Schock-Show“?

Ich meine: JA.

Denn es geht um Menschenleben, die dadurch gerettet werden können. Ohne dass irgend ein anderer geschädigt wird.

Wer heilt – oder heilen hilft – hat Recht.

Gute Grüße zum Fronleichnamstag sendet Ihnen

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell



Wer reden will, muss lesen: 5 Lesetaktiken, mit denen ein Redner Zeit spart

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Mehr über den:
'Neuen Reden-
Berater 2007'
Wer reden will, muss vorher viel lesen, um sich auf dem Laufenden und informiert zu halten. Dabei erfährt der Redner, was schon der deutsche Schriftsteller Wilhelm Raabe (1831-1910) wusste: „Erst durch das Lesen lernt man, wie viel man ungelesen lassen kann.“

Man muss nicht jeden Beitrag und jeden Absatz kennen von all dem, was zu einem Thema geschrieben wurde, über das Sie referieren wollen. Aber was genau ist wichtig? Müssen Sie nicht doch erst alles lesen, ehe Sie das beurteilen können?

Der neue Reden-Berater meint: Nein. Mit ein paar Tricks sparen Sie viel Zeit:
  1. Taktik: Laut lesen

    Lautes Lesen pflegt Ihre Lesemechanik und lässt auch das leise Lesen schneller werden; denn es schenkt Ihnen ein im Klang gesichertes Lesegefühl, was Sie zügig und zuverlässig im Text vorankommen lässt.

  2. Taktik: Viel lesen

    Ebenfalls autodidaktisch können Sie Ihr natürliches Lesetempo steigern – sogar bis auf das Vierfache: indem Sie regelmäßig sehr viel lesen, ohne Hast und mit Genuss. Sie trainieren hiermit, dass Sie Klangfolgen kombiniert lesen, also wie ein Wort: „Der-kompetente-Berater“ – „steht-dem-Mandanten“ – „im-Bereich-der“ – „Investitions-Planungen“ – „zur-Verfügung“.

    Bis zu 4 Wörter können derart verknüpft werden. Mehr passen – bei üblichem Druckbild – nicht in einen Leseblick. Doch dieser Mechanismus wirkt nur, wenn er automatisch abläuft. Sie können ihn also nicht willentlich herbeiführen.

    Ein Märchen sind die Versprechungen, Sie könnten durch Augenübungen die Blickspanne erweitern und damit Ihr Lesetempo erhöhen. Die Blickspanne lässt sich nicht erweitern.

  3. Taktik: Störquellen ausschalten – im Text, am Leseplatz und in der Leseumgebung

    Jede Bewegung im Leseumfeld – in der Gesichtsfeldperipherie – zieht unwillkürlich die Augen an. Dieser Reflex stört Ihr konzentriertes Lesen beträchtlich. Verbannen Sie darum alles aus Ihrer Arbeitsumgebung, was sich bewegt: vom animierten Bildschirmschoner bis zur Wanduhr mit dem großen Sekundenzeiger oder der Standuhr mit dem schwingenden Pendel.

    Schlechtes Licht bremst Ihr Lesetempo! Denn es hängt von der Helligkeit ab, ob für die Aktivierung unserer Netzhautzellen 150 oder 400 Millisekunden Belichtungszeit erforderlich sind. Optimal sind 1.000 Lux. Das entspricht in etwa dem Tageslicht bei bedecktem Himmel.

    Übrigens: Brillengläser schlucken Licht! Als Brillenträger sollten Sie für mindestens 1.200 Lux am Arbeitsplatz sorgen. Auch das Leseumfeld muss gut ausgeleuchtet sein. Der Raum darf nur wenig dunkler sein als der Leseplatz selbst. Denn die Augen schauen reflexartig immer wieder nach, was aus dem Dunklen kommen könnte – ohne dass der Leser dies bemerken muss. Glanzpapier, spiegelnde Flächen und harte Farbkontraste in Ihrem Gesichtsfeld sind zusätzliche Störfaktoren.

    Ebenso ziehen Farben und Kontraste die Augen an und lenken somit vom Text ab. Das gilt auch für Lesematerial mit fetten Überschriften und farbigen Fotos. Schauen Sie deshalb vor der Lektüre die Überschriften und Abbildungen kurz an – dann sind sie beim Lesen, weil bekannt, etwas weniger attraktiv.

    Lesen Sie ohne Hintergrundmusik. Denn Melodie und Rhythmus des Musikstücks überlagern die Satzmelodie und den Sprachrhythmus des Textes. Und lenken Sie sich auch nicht selbst vom Lesen ab! In Texten, mit denen Sie arbeiten, sollten Sie nichts farbig markieren oder dick unterstreichen. Das stiehlt Ihnen nur Zeit. Außerdem ist der Nutzen zweifelhaft, weil solche Markierungen einen starken Reiz für die Augen darstellen, die somit vom übrigen Text abgelenkt werden.

    Machen Sie stattdessen feine Striche mit einem weichen Bleistift am Blattrand, oder verwenden Sie selbstklebende Notizzettel, die sich problemlos wieder entfernen lassen.

  4. Taktik: Planvoll lesen – und gezielt nichtlesen

    Dem Impuls zu folgen, sofort loszulesen, lässt eine Zeitfalle zuschnappen: das hektische Lesen ohne Plan. Das Problem daran: Wenn Sie eine Lektüre ganz rasch hinter sich bringen wollen, blockieren Sie manchmal das Verstehen. Denn um möglichst viel zu verinnerlichen und „auswendig zu lernen“, setzen Sie das lautlose innere Mitsprechen (Fachbegriff: Subvokalisieren) allzu großzügig ein – und produzieren dadurch ein Echo im Kopf. Doch während Sie ein Wort wiederholen, um es zu lernen, suchen Ihre Augen bereits die nächsten Klänge: Da bleibt meist nicht viel haften.

    Wesentlich effizienter ist es stattdessen, sich vorher darauf zu besinnen, welches Ergebnis mit dem Lesen erzielt werden soll. Das spart Zeit und macht den Kopf frei. Fragen Sie sich vor der Lektüre eines Textes deshalb immer:

    • Wie ist mein Informationsbedarf?
    • Kann dieser Text ihn befriedigen?
    • Muss ich dazu den gesamten Text durchlesen?

    Beachten Sie auch den Anspruch des vorliegenden Textes: Wenn Sie z. B. über einen kurzen, sehr konzentrierten Text zu viel grübeln müssen, besorgen Sie sich lieber einen längeren und ausführlicheren.

  5. Taktik: Tiefstapeln – gezielt aussuchen und nur das Wichtigste aufheben

    Wenig sofort zu lesen ist besser als der Vorsatz, später viel zu lesen. Darum sollten Sie, wenn Sie beispielsweise eine Zeitschrift zur Hand nehmen, sie zunächst systematisch einmal ganz durchblättern, dann darin gezielt punktuell lesen, nur extrem Wichtiges aufheben und schließlich den Rest vernichten. Archivieren produziert fast immer nur Stapel und ein schlechtes Lesegewissen.


So stellen Sie auf Ihren PowerPoint-Folien mit wenigen Handgriffen Zielgruppen dar

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Mehr über:
'PowerPoint
aktuell'
In vielen Unternehmensbereichen müssen in Präsentationen die verschiedenen Zielgruppen bildlich dargestellt werden. PowerPoint aktuell zeigt Ihnen, wie Sie solche Zielgruppen blitzschnell auf Ihren Folien visualisieren.

Dazu gehen Sie in 3 Schritten vor: Zunächst erstellen Sie eine Figur, die Sie dann vervielfältigen und anschließend z. B. unterschiedlich einfärben, um verschiedene Zielgruppen zu kennzeichnen.

So erstellen Sie das Bild einer Zielperson aus nur 3 AutoFormen

  1. Zeichnen Sie mit dem Symbol Ellipse aus der Symbolleiste Zeichnen einen Kreis und halten Sie dabei die Shift-Taste gedrückt.

  2. Zeichnen Sie nun darunter ein Rechteck, das doppelt so breit ist wie der Kreis.

  3. Duplizieren Sie es, indem Sie es bei gedrückt gehaltenen Tasten Strg + Shift und mit gedrückter linker Maustaste etwas nach oben schieben. Wandeln Sie das Duplikat über die Befehlsfolge Zeichnen > AutoForm ändern > Standardformen in ein Abgerundetes Rechteck um.

  4. Sorgen Sie dafür, dass alle Objekte keine Linienfarbe haben.

  5. Positionieren Sie das abgerundete Rechteck mithilfe der Pfeil-Tasten so, dass es unten mit dem Rechteck „verschmilzt“ und oben die abgerundeten Ecken die Schultern darstellen. Setzen Sie den Kopf mittig darüber.

  6. Markieren Sie alle 3 Objekte und fügen Sie diese über die Befehlsfolge Zeichnen > Gruppierung zu einer Gruppe zusammen.

So setzen Sie aus mehreren Zielpersonen eine Zielgruppe zusammen
  1. Fertigen Sie beliebig viele Kopien von der Zielperson an, indem Sie das Objekt mit gedrückter Strg-Taste an neue Positionen ziehen.

  2. Fassen Sie die vervielfachten Zielpersonen zu einer Zielgruppe zusammen.

So heben Sie einzelne Zielgruppen hervor
  1. Verteilen Sie mit gedrückter Strg-Taste mehrere Zielgruppen auf der Folie und weisen Sie einzelnen Zielgruppen eine unterschiedliche Füllfarbe zu.

  2. Beschriften Sie ausgewählte Zielgruppen mit der Funktion Textfeld.

PowerPoint aktuell-Tipp: Einzelne Zielgruppen können Sie mit ganz einfachen Mitteln hervorheben:
  • Benutzen Sie beispielsweise Farben, die ins Auge fallen.
  • Beschriften Sie einzelne Zielgruppen.
  • Zeichnen Sie eine Ellipse oder ein abgerundetes Rechteck um eine bestimmte Zielgruppe.

geeignet für die PowerPoint-Versionen 97, 2000, 2002, 2003


 
Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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