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Archiv-Ausgabe 18. Juli 2007

Unsere Themen heute:
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So haben Sie als Entscheider endlich auch sich selbst im Griff

Ist Ihr Schreibtisch ständig so voll, weil Sie mit Papier überschüttet werden und nur noch das Wichtigste im Blick haben? Wollen Sie endlich Erfolge bei Ihrer Büro- und Arbeits- und Selbstorganisation erzielen, haben aber eigentlich keine Zeit, sich darum zu kümmern?

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Sehr geehrte Rednerin,
sehr geehrter Redner,


kürzlich war ich zur Eröffnung eines Kompetenzzentrums einer deutschen Universität eingeladen. Das Kompetenzzentrum soll den Studenten Schlüsselqualifikationen vermitteln: Kommunikation, Gesprächsführung, Rhetorik und Präsentation stehen unter anderem im Vorlesungsverzeichnis.

Nach einem kleinen Empfang fanden sich Gäste und Veranstalter in einem Hörsaal ein. Die geschäftsführende Direktorin sollte die Eröffnungsrede halten. Völlig abgehetzt erschien sie auf dem Podium. Außer Atem und außer Stande eine Minute zu warten, bis die Zuhörer Ihre Plätze eingenommen hatten, begann die Professorin mit ihrer Rede.

Sie stammelte, nestelte an ihrer Bluse, sprach so leise, dass man sie kaum verstehen konnte – trotz Mikrofon. Eine befreundete Dozentin raunte mir ins Ohr: „Unglaublich, sie sollte mal mein Rhetorik-Seminar besuchen.“

Der Vortrag der Professorin setzte sich so fort. Bei der Begrüßung der Ehrengäste hielt sie sich nicht an die protokollarische Rangfolge. Ihre Sätze waren schier endlos ineinander verschachtelt. Sie blickte starr in ihr Manuskript, wagte nicht aufzusehen.

Kein Wunder, dass alle froh waren, als die Rede endete.

Niemand freute sich mehr als die Rednerin, sie floh förmlich von der Bühne. Dabei hätte Sie ganz leicht eine hervorragende Rede halten können. Statt der Blamage hätte Sie herzlichen Applaus empfangen können.

Vorlagen für stilvolle und applausstarke Eröffnungsreden bringt Ihnen die aktuelle Ausgabe meiner BESTEN Reden von A bis Z.

Beste Wünsche für Ihren Auftritt von

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell


Warum John Large kein Vorbild für Redner ist

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Mehr über:
'Die besten
Reden von A-Z'
Der britische Nuklearexperte John Large ist ein einfallsreicher Rhetoriker. Seine Sprache ist bildhaft, und er reduziert Aussagen auf einfache Botschaften. Auch visuelle Mittel setzt er in seinen Vorträgen gekonnt ein: Atomkerne werden zu Bonbons, Brennelemente zu Teebeuteln, Stahlbehälter zu rostenden Autos, atomare Endlager zu Löchern.

Oft bewegen sich seine Mittel jedoch im Bereich unfairer Manipulation. So stellte er z. B. einmal bei einem Vortrag in Schaffhausen die Vertreter von Atomenergiebehörden als Comic-Bösewichte dar.

Solche rhetorischen Tricks gehören leider zum Repertoire vieler Redner. Politische Gegner werden mit Feindbildern auf eine Stufe gestellt, gegnerische Argumente werden ins Lächerliche gezogen, es werden Zuhörer-Ängste geweckt. Denken Sie z. B. an die vielen Goebbels-Vergleiche deutscher Politiker.

Die Beste Reden von A–Z-Redaktion weiß: Polemisch angegriffene Redner haben es schwer. Sie sind benachteiligt, wenn sie nur mit Zahlen und Fakten überzeugen müssen. In einer solchen Situation sind Sie als Redner stark gefordert:

  • Sie sollten Ihre Argumente bildhaft vermitteln.
  • Sie sollten komplexe Zusammenhänge fair vereinfachen.
  • Sie sollten versuchen, Fehler des Polemikers zu entlarven.

An die Adresse der Polemiker: Diese Elemente der angewandten Rhetorik sind völlig legitim und schmücken jede Rede:
  • fair vereinfachen,
  • mit den Worten der Hörer reden,
  • Bilder gebrauchen,
  • mit Humor auflockern,
  • Zitate einbauen.

Unredlich handelt, wer durch Vereinfachungen Fakten verfälscht oder Propaganda-Werkzeuge verwendet:
  • Verfälschungen/Übertreibungen,
  • Verschweigen von Fakten,
  • Gebrauch von Feindbildern,
  • einseitige Darstellungen,
  • Verunglimpfung von Gegnern.


So setzen Sie sich gegen Respektlosigkeiten zur Wehr

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Mehr über:
'Stil & Etikette'
Auch wenn Sie noch so viel Respekt verdient haben und alle Regeln beachten, wird es immer wieder Situationen geben, in denen Sie respektlos behandelt werden. Hier sollten Sie sich unbedingt wehren, denn sonst sind weitere Respektlosigkeiten vorprogrammiert – frei nach dem Motto: Der oder die lässt es ja mit sich machen.

Außerdem ist jede Respektlosigkeit ein Angriff gegen Ihre Würde, insbesondere dann, wenn sie von Menschen aus Ihrem nächsten Umfeld kommt, und das vielleicht nicht nur ein Mal, sondern wiederholt.

Der große Knigge empfiehlt: So reagieren Sie richtig:

  1. Bleiben Sie ruhig

    Nicht immer ist das, was Sie als Respektlosigkeit empfinden, auch so gemeint: Der Kellner im Restaurant, der Sie behandelt wie Luft, hat Sie vielleicht tatsächlich gar nicht gesehen.

    Reagieren Sie deshalb nicht vorschnell gekränkt und beleidigt, sondern denken Sie erst einmal ruhig nach, was hinter dem Verhalten des anderen stecken könnte. Dann müssen Sie sich vielleicht auch noch wehren, weil Sie die Motive des anderen zwar nachvollziehen können, aber trotzdem anders behandelt werden wollen. Es fällt Ihnen jedoch leichter, angemessen zu reagieren.

  2. Sagen Sie, was Sie stört

    Weisen Sie den anderen auf sein Verhalten hin, und zeigen Sie deutlich, dass Sie mit dieser Art der Behandlung nicht einverstanden sind. Das dürfen Sie auch Ihrem Chef oder Ihrem Kunden gegenüber tun.

  3. Ziehen Sie Konsequenzen

    Sie können sich den Respekt des anderen zwar nicht erzwingen, aber Sie können für sich Konsequenzen ziehen und auf Distanz gehen. Indem Sie selbst die Initiative ergreifen und es nicht dem anderen überlassen, Sie in die Opferrolle zu drängen, bewahren Sie Ihre Würde und demonstrieren Sie auch nach außen Stärke.

    Auf Abstand zu gehen hat dabei nicht selten einen positiven Nebeneffekt. Häufig wird dem anderen nämlich erst dann bewusst, was er an Ihnen hat, wenn Sie nicht mehr (in gewohnter Weise) für ihn da sind.

 
Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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