18. August 2017
 
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Archiv-Ausgabe 1. August 2007

Unsere Themen heute:
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Treten Sie immer so auf, wie Sie es sich wünschen?

  • Was sagen Sie, wenn Ihnen jemand das „Du“ anbietet, Sie dieses Angebot aber nicht annehmen möchten?
  • Wie entschuldigen Sie sich, wenn Sie vor lauter Terminen das Mittagessen mit einem wichtigen Geschäftspartner vergessen haben?
  • Wie bringen Sie einem Mitarbeiter bei, dass er einen unangenehmen Körpergeruch aussendet?
  • Wie wimmeln Sie lästige Anrufe wirkungsvoll ab?
  • Wie sagen Sie „Nein“, ohne dass Sie riskieren, sich unbeliebt zu machen?
Vermeiden Sie diese und weitere typischen Fettnäpfchen-Fallen!

Damit Sie sich in Zukunft bei jedem Zusammentreffen mit anderen Menschen – egal, ob geschäftlich oder privat – absolut sicher fühlen, gibt es jetzt Stil & Etikette, das Referenzwerk für moderne Umgangsformen!

Korrektes Benehmen hat entscheidenden Einfluss auf Ihren persönlichen Lebenserfolg. Lassen Sie nicht zu, dass auch nur ein einziger Etikette-Fehler Ihrer Karriere schadet.

So treten Sie ab sofort stilsicher und souverän auf!


Sehr geehrte Rednerin, sehr geehrter Redner,

diese kleine Anekdote möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: Zwei Männer spalteten den ganzen Tag lang Holz. Der eine arbeitete ohne Pause durch und hatte am Abend einen ansehnlichen Stoß Scheite beisammen. Der andere hackte 50 Minuten und ruhte sich dann jeweils zehn Minuten aus, und trotzdem war sein Stoß am Abend viel größer.

„Wieso hast du mehr als ich?“, fragte der Erste. Da antwortete sein Kollege: „Weil ich mich in jeder Pause nicht nur ausgeruht, sondern auch meine Axt geschärft habe.“

Erfolgreiche Rednerinnen und Redner machen es genauso! Nach jeder Präsentation, nach jeder Rede halten sie inne und überlegen, wie sie zukünftig noch pointierter, noch „schärfer“ reden, präsentieren und überzeugen können.

Worin waren Sie besonders stark? An welchen Punkten lohnt es sich zu feilen oder, um im Wortlaut der Geschichte zu bleiben, zu schärfen?

Es sind meist Kleinigkeiten, die darüber entscheiden, ob Ihr Auftritt mit Gleichmut, mit Wohlwollen oder mit Begeisterung aufgenommen wird.

Mein Tipp: Nehmen Sie sich nach „jedem Baum“, also nach jedem Auftritt, die Zeit, und schreiben Sie auf, was Sie zukünftig besser machen möchten und was bei Ihrem Publikum gut angekommen ist.

Sie werden sehen: Der Erfolg dieser Maßnahme wird Ihnen wie dem Holzfäller in der Geschichte bald mehr als Recht geben.

Mit besten Grüßen

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell


Wer reden will, muss lesen (2): Wie Sie Texte nie wieder vergessen

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Mehr über den:
'Neuen Reden-
Berater 2007'
Zur Vorbereitung einer Rede ist oft intensive Lektüre nötig. Aber wie viel wissen Sie denn noch von dem letzten Text, den Sie gelesen haben? Alles, die Hälfte, ein wenig – oder wissen Sie noch nicht einmal mehr, was für ein Text es war?

5 Lesetechniken, mit denen Sie bei jeder Art von Lektüre Zeit sparen, hat der neue Reden-Berater Ihnen bereits vorgestellt.

Erfahren Sie nun, wie Sie einen Text schon vor dem Lesen gezielt beurteilen und ihn danach nie wieder vergessen!

Das Einzige, was Sie zum effizienten Lesen brauchen, sind ein Bleistift, ein Blatt Papier und eventuell noch einige Post-its, wenn Sie etwas am Rand des Textes hervorheben wollen. Denn bevor Sie auch nur die erste Zeile betrachten, sollten Sie eines wissen:

Was ist wirklich Ihr Leseziel? Wollen Sie
  • Neues lernen,
  • Bekanntes vertiefen,
  • bestimmte Informationen finden,
  • sich einen Überblick über ein Thema verschaffen oder
  • neue Aspekte zu einem schon bekannten Thema finden?

Notieren Sie sich Ihr Leseziel auf dem Blatt, und überprüfen Sie nun, ob der Text den von Ihnen gewünschten Inhalt überhaupt behandelt.

Dazu nutzen Sie folgende Suchwort-Methode:
  • Fahren Sie mit dem Zeigefinger über den Text, und sprechen Sie dabei leise das von Ihnen gesuchte Wort. Der Schwung von links nach rechts und zurück sollte dabei eine Sekunde dauern und über 3 Zeilen gehen. Beachten Sie aber, dass Sie Ihren Finger nur knapp über dem Text führen, sonst sehen Sie nur den Finger, nicht die Buchstaben. Der Begriff, den Sie suchen, sollte nicht zu lang sein. Suchen Sie z. B. statt „Ausdauersport“ lieber „Ausdauer“.

  • Finden Sie nichts, legen Sie den Text weg. Andernfalls schauen Sie sich nun 2 für Sie scheinbar interessante Absätze an, etwa solche mit ansprechenden Zwischenüberschriften. Prüfen Sie, ob der Text wirklich die von Ihnen gewünschten Informationen enthält und ob seine Qualität Ihren Ansprüchen genügt.

  • Werfen Sie dann einen Blick auf zusätzliche Elemente. Abbildungen, Tabellen oder Zwischenüberschriften geben Ihnen ebenfalls Auskunft über die Qualität des Artikels. Außerdem stellen Sie so sicher, dass Sie bei einer anschließenden Lektüre ungestört lesen können. Denn grafische Elemente lenken Sie so lange vom Text ab, bis Sie sie gelesen haben – Ihr Lesefluss wird also immer wieder gestört.

Wenn sich der Text nach dieser mehrfachen Prüfung tatsächlich als interessant für Sie erweist, dann erst fangen Sie an zu lesen. Allerdings sollten Sie sich auch dabei disziplinieren: Beschränken Sie sich auf die Abschnitte, die für Sie von Interesse sind. Haben Sie die Informationen, die Sie suchen, legen Sie den Text zur Seite.

So wirkt das Gelesene besonders nachhaltig

Nach der Lektüre sollten Sie Wichtiges auf Ihrem Blatt Papier festhalten. Das sind unter anderem der Name des Autors, die Artikelüberschrift, bei Zeitschriften auch Erscheinungsdatum und -ort. Notieren Sie sich, auf welchen Seiten Sie relevante Aussagen und Informationen gefunden haben und welche Informationen der Text enthält.

Ideen, die Ihnen während oder nach dem Lesen kommen, sollten Sie ebenfalls notieren. Auf Ihrem Papier können Sie auch Querverweise zu themenähnlichen Artikeln oder Literaturhinweise, die der Autor gegeben hat, festhalten.

Bewahren Sie dieses Blatt gut auf. Heften Sie es entweder zu den Arbeitsunterlagen, die zum Thema passen, oder legen Sie es vorne in das entsprechende Buch hinein – so haben Sie alles Wichtige immer griffbereit.


Lesen Sie hier den ersten Teil dieses Beitrags:


Präsentieren ist mehr als reden und zeigen – so aktivieren Sie Ihr Publikum

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Mehr über:
'PowerPoint
aktuell'
Erinnern Sie sich, wann ein Redner Sie das letzte Mal so richtig begeistert und gedanklich gefesselt hat? Wahrscheinlich genau dann, als er Sie zum Mitdenken anregte, Sie mitnahm auf seine gedankliche Reise, als er Sie provozierte und geistig forderte.

Es gibt viele Elemente, die aus Ihnen im Handumdrehen einen aktivierenden und faszinierenden Redner machen. Die folgenden 6 methodischen Tricks aus PowerPoint aktuell können Sie gleich in Ihre nächste Präsentation integrieren und in der Praxis ausprobieren:
  1. Finden Sie ein Motto für Ihr „trockenes Thema“

    Stellen Sie den Gesamtzusammenhang einmal ganz anders dar: Entführen Sie Ihr Publikum in einen staubigen Dachstuhl, ans blaue Meer, zu einer Eisenbahnfahrt oder auf eine Schatzsuche. Verpacken Sie Ihr Fachthema in ein bildhaftes Motto, und Ihre Zuhörer hören gespannt zu und vergessen Sie und Ihre Message auch Wochen später nicht!
  2. Setzen Sie visuelle Anker

    Bringen Sie reale Gegenstände mit in Ihre Präsentation und stellen Sie so Bezüge zu Ihrem Thema her: Zeigen Sie einen echten roten Faden, setzen Sie Handpuppen ein, nutzen Sie einen Staffelstab oder halten Sie alte Schuhe hoch. Geben Sie Ihren Zuhörern auch ein „Give-away“ (z. B. eine Glasmurmel, einen Würfel) als Begleiter für die Hosentasche mit. Dann erinnert sich jeder einzelne an Ihren fesselnden Vortrag, auch noch Wochen später.

  3. Lassen Sie Ihre Zuhörer murmeln

    Fordern Sie nach einem 10- bis 15-minütigem Input Ihre Zuhörer auf, mit dem Sitznachbarn zu einer provozierenden Frage (mit Themenbezug) zu reden. Ein Murmeln wird im Raum hörbar. Stellen Sie anschließend eine zweite, weiterführende Frage ins Plenum. Sie werden von der Beteiligung begeistert sein!

  4. Erschrecken Sie Ihre Zuhörer

    Wechseln Sie Ihre Position im Raum. Setzen Sie sich ins Publikum. Sie erschrecken damit, machen munter, zeigen, dass Sie „einer von ihnen“ sind und zu Diskussionen und Fragen einladen.

  5. Provozieren Sie Ihre Teilnehmer

    Übertreiben Sie hin und wieder mal. Setzen Sie in der entscheidenden Phase einen Hut auf oder lassen Sie sich ein T-Shirt mit einem Motto bedrucken und ziehen Sie es sich im entsprechenden Moment über. All das sind „Hingucker“, die Ihnen die Augen und Ohren Ihrer Zuhörer öffnen und auch offen halten!

  6. Gestalten Sie die Pause

    Legen Sie eine Karibik-CD ein, das bringt Bewegung in den Raum. Verteilen Sie in der Pause Knobelspiele, Kopfnüsse (Rätsel) oder Spielzeug (Bälle). Sie werden erstaunt sein, wie begeistert Ihre Zuhörer dies annehmen und versuchen zu jonglieren oder das Rätsel lösen wollen.

 
Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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