26. Juni 2017
 
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Archiv-Ausgabe 12. September 2007

Unsere Themen heute:
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So haben Sie als Entscheider endlich auch sich selbst im Griff

Ist Ihr Schreibtisch ständig so voll, weil Sie mit Papier überschüttet werden und nur noch das Wichtigste im Blick haben? Wollen Sie endlich Erfolge bei Ihrer Büro- und Arbeits- und Selbstorganisation erzielen, haben aber eigentlich keine Zeit, sich darum zu kümmern?

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Sehr geehrte Rednerin,
sehr geehrter Redner,


kürzlich war ich zur Eröffnung eines Kompetenzzentrums einer deutschen Universität eingeladen. Das Kompetenzzentrum soll den Studenten Schlüsselqualifikationen vermitteln: Kommunikation, Gesprächsführung, Rhetorik und Präsentation stehen unter anderem im Vorlesungsverzeichnis.

Nach einem kleinen Empfang fanden sich Gäste und Veranstalter in einem Hörsaal ein. Die geschäftsführende Direktorin sollte die Eröffnungsrede halten. Völlig abgehetzt erschien sie auf dem Podium. Außer Atem und außer Stande eine Minute zu warten, bis die Zuhörer Ihre Plätze eingenommen hatten, begann die Professorin mit ihrer Rede.

Sie stammelte, nestelte an ihrer Bluse, sprach so leise, dass man sie kaum verstehen konnte – trotz Mikrofon. Eine befreundete Dozentin raunte mir ins Ohr: „Unglaublich, sie sollte mal mein Rhetorik-Seminar besuchen.“

Der Vortrag der Professorin setzte sich so fort. Bei der Begrüßung der Ehrengäste hielt sie sich nicht an die protokollarische Rangfolge. Ihre Sätze waren schier endlos ineinander verschachtelt. Sie blickte starr in ihr Manuskript, wagte nicht aufzusehen.

Kein Wunder, dass alle froh waren, als die Rede endete.

Niemand freute sich mehr als die Rednerin, sie floh förmlich von der Bühne. Dabei hätte Sie ganz leicht eine hervorragende Rede halten können. Statt der Blamage hätte Sie herzlichen Applaus empfangen können.

Vorlagen für stilvolle und applausstarke Eröffnungsreden bringt Ihnen die aktuelle Ausgabe meiner BESTEN Reden von A bis Z.

Beste Wünsche für Ihren Auftritt von

Ihr Manfred Engel
Redenschreiber und Chefredakteur
von Die besten Reden von A bis Z


Wie Sie Witz in Ihre Reden bringen: So lernen Sie das Handwerk Humor

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Mehr über:
'Die besten
Reden von A-Z'
Was wirklich witzig ist – darüber lässt sich streiten. Dennoch gibt es ein paar erprobte Techniken, wie Sie die Lachmuskeln Ihrer Zuhörer kitzeln und deren Zwerchfell zum Schwingen bringen. Lernen Sie in 3 Lektionen aus dem Handbuch Die besten Reden von A–Z, wie Sie eine humorvolle Rede halten.
  1. Lektion: Komische SPRACHE

    Das Gewohnte wird witzig durch ungewohnten Sprachstil.

    Dazu ein Beispiel: Das Alte Testament ist ein wunderbares Stück Literatur – aber nicht unbedingt neu und nicht unbedingt witzig. Neu und witzig wird die Bibel, wenn Sie die Geschehnisse in der Sprache der BILD-Zeitung nacherzählen („HALLO, WELT! Gott hat’s geschafft – Sechs Tage genügten!“ / „Gott sei Dank: SONNTAG! Gott erfindet das Wochenende“ / „NICHT ZU FASSEN! Erste Menschen aus dem Paradies vertrieben“).


  1. Lektion: Komische FIGUR

    • Das Erwartete wird komisch durch unerwartete „Besetzung“ der handelnden Person.

      Überlegen Sie sich, welche Person der allgemeinen Erwartung entsprechen würde – und setzen Sie dann eine ganz andere ein. Lassen Sie z. B. nicht Franz Beckenbauer über den Fußball der Zukunft referieren, sondern Albert Einstein. Lassen Sie nicht den Finanzvorstand Nachfolger des Vorstandsvorsitzenden sein, sondern ein 10-jähriges Kind. Schildern Sie, wie ein Gartenzwerg es zum Topmodel bringt und ein Sumo-Ringer zum Startänzer beim Bolschoi-Ballett.


    • Es kann auch lustig sein, eine stark komische Figur (Comicfigur, Puppe, Marionette) lebendig werden zu lassen und mit ihr einen Dialog zu führen.

      Beispiel: Schildern Sie, wie ein Comiczeichner, Cartoonist oder Puppenspieler es eines Tages nicht verhindern kann, dass seine Figuren (Charlie Brown, Obelix, Kermit der Frosch, das Kölner Hänneschen ...) zum Leben erwachen. Lassen Sie den Zeichner / Puppenspieler und seine Figuren in ein Streitgespräch geraten über Sinn und Unsinn des Lebens, über die gegenwärtige Welt-/Wirtschaftslage etc.

  2. Lektion: Komische PERSPEKTIVE

    Die Wirklichkeit ist komisch, wenn wir sie aus ungewohnter Perspektive betrachten.

    Nehmen wir eine weibliche Brust: Ein Mann wird sie als sexy ansehen, ein Baby aber als gedeckten Tisch. Und aus welcher Perspektive würde sie wohl ein ewiger Pechvogel oder ein Außerirdischer oder ein 100-Jähriger betrachten („Man müsste noch mal 80 sein!“)?




So bekommen Sie unangenehme Fragen sicher vom Tisch

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Mehr über:
'Der große Knigge'
Die sicherste Methode, eine unangenehme Frage schnell vom Tisch zu bekommen, besteht aus 3 Schritten, der so genannten 3-T-Methode. Lesen Sie in diesem Beitrag aus dem großen Knigge, wie Sie die 3-T-Methode einsetzen können.

Touch
Geben Sie einer für Sie unangenehmen Frage nicht mehr Raum als nötig. Reagieren Sie sofort, aber kurz und knapp. Wählen Sie dabei unter den angebotenen Möglichkeiten die, die Ihnen am einfachsten erscheint. Denn nur eine natürliche, ungekünstelte Reaktion wirkt auch souverän.

Turn
Wechseln Sie dann aktiv das Thema, damit Ihr Gesprächspartner gar nicht erst in Versuchung kommt, weiter nachzuhaken, und übernehmen Sie die Gesprächsführung, damit es auch so bleibt. Versuchen Sie dabei möglichst locker zu wirken: Lächeln Sie! Bleiben Sie ruhig und freundlich.

Talk
Achten Sie auf die richtige Gesprächsführung, stellen Sie offene Fragen, wenn möglich, an weitere anwesende Personen. Blicken Sie dabei nicht verlegen zu Boden, halten Sie aber auch nicht zu lange Blick-Kontakt. Wegschauen signalisiert Verlegenheit und Schwäche. Ein übertrieben langer Blick dagegen wirkt wie eine Kriegserklärung und fordert zum Schlagabtausch und zu einer weiteren Vertiefung des Themas heraus. Wenn mehrere Personen anwesend sind: Blicken Sie in der Runde herum. Bleiben Sie nicht beim Fragesteller hängen.

Hier 2 Beispiele aus dem großen Knigge: