6. Februar 2012


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Manfred Engel
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Wer gehört werden will, muss reden
 
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Archiv-Ausgabe 7. November 2007

Unsere Themen heute:
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empfehlen sich für größere Aufgaben


Erfolgreich wird, wer andere erfolgreich macht. Als Führungskraft brauchen Sie also eine Doppelstrategie, um sich und Ihre Mitarbeiter zum Erfolg zu führen.

Was aber macht aus einer „normalen“ Führungskraft eine besonders erfolgreiche Führungskraft?

Es ist die Fähigkeit,
  • Teams zu formen, die miteinander statt gegeneinander arbeiten ...
  • andere Menschen für sich zu gewinnen und funktionierende Netzwerke zu bilden ...
  • schwierige Gespräche im Konsens zu führen und Kritik so anzubringen, dass sie den Gesprächspartner anspornt statt demotiviert ...
  • Problem-Mitarbeiter einzubinden und deren spezielle Fähigkeiten für das Unternehmen nutzbar zu machen ...
  • auch in schwierigen Situationen den Überblick und einen kühlen Kopf zu bewahren und so das unbegrenzte Vertrauen von eigenen Vorgesetzten, Mitarbeitern, Partnern, Kunden und Lieferanten zu finden ...
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Sehr geehrte Rednerin, sehr geehrter Redner,

seit Jahren herrscht in populären Artikeln über die Kunst des Redens die Meinung vor, um brillant anzukommen, reiche es, die Rede rhetorisch geschliffen und überzeugend vorzutragen. Aber allein kann es das nicht sein. Inhalt und Auftritt bauen aufeinander auf. Zur Wirkung des Textes kommt die Wirkung des Vortragenden selbst.

Spielen Inhalt und Erscheinungsbild des Redners gut zusammen, dann verdoppelt sich die Gesamtwirkung der Rede. Widerspricht Gestik, Mimik oder Betonung dem Inhalt, dann ist die Wirkung gleich null.

Eine Allensbachstudie, die am 15. Juni 2007 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, hat die Wirkung von Reden sehr aufwendig und gründlich untersucht. Eines der wesentlichsten Ergebnisse räumt mit dem Vorurteil auf,es komme allein darauf an, besonders „sexy“ aufzutreten. Auch dann liege die Wirkung bei null, wenn der Redner nichts zu sagen weiß. Es ist die alte Geschichte: Stimmen Inhalt und Form überein, ist die Wirkung am größten.

Der Erfolg einer Rede liegt deshalb auch ganz wesentlich in ihrer Vorbereitung. Gelingt die gut, wird Ihnen auch der Vortrag gelingen.

Herzlichst

Ihr Manfred Engel
Redenschreiber und Chefredakteur
von Die besten Reden von A bis Z


Vorbereitungs-Tipps für Ihre Trauer-Rede

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Mehr über:
'Die besten Reden von A–Z'
Wer spricht schon gerne bei einer Beerdigung? Wer möchte stattdessen nicht lieber in der hintersten Reihe stehen, um seinen Schmerz, seine Tränen vor den anderen zu verbergen?

Und doch haben Sie als Vorgesetzter, als Chef eines Unternehmens oder als Vorsitzende eines Vereins die Verpflichtung zu reden. Ihre Rede sollte Ihre Verbundenheit mit dem Toten und die Achtung vor ihm ausdrücken.

Das erreichen Sie mit Ihrer Rede nur, wenn Ihre Worte ehrlich und überzeugend sind. Dabei ist der Inhalt Ihrer Rede ganz wesentlich davon bestimmt, was Sie mit dem Verstorbenen verbunden hat.

Lernen Sie in diesem Beitrag aus Die besten Reden von A–Z die 2 wichtigsten Punkte für die Vorbereitung Ihrer Trauerrede kennen.
  1. Beschaffen Sie sich möglichst viele Informationen über den Verstorbenen.

    Dank der gesammelten Informationen sollten die folgenden Fragen beantwortet werden können:

    • Wie lässt sich der Verstorbene am besten charakterisieren?

    • Welche besonderen Erinnerungen gibt es, die den Verstorbenen am besten beschreiben?

    • Welche besonderen Leistungen hat der Verstorbene vollbracht?

    • Gibt es prägnante Zitate oder ein Lebensmotto des Verstorbenen?

    • Gibt es zum Vermächtnis der oder des Verstorbenen etwas Wichtiges zu sagen? (Hat sie oder er eine Stiftung begründet, eine Spende hinterlassen oder Ähnliches?)
  1. Führen Sie mit den engsten Hinterbliebenen ein Kondolenzgespräch.

    Dabei sollten Sie überlegen, welche Akzente Sie in Ihrer Ansprache setzen wollen. Für den Aufbau Ihrer Rede haben Sie grundsätzlich 2 Möglichkeiten:

    • Sie rufen den Verstorbenen in die Erinnerung zurück, indem Sie in chronologischer Reihenfolge die wichtigsten Daten und Stationen seines Lebens vortragen. Ein solcher Nachruf hat den Vorzug, dass die Daten und Fakten ein wenig von der traurigen Stimmung dieser Stunde ablenken.

    • Sie würdigen die Persönlichkeit aus Ihrer Sicht, wie Sie den Menschen, sein Leben und Werk nennen. Treffen Sie nach Möglichkeit inhaltliche Absprachen mit den anderen Rednerinnen und Rednern – auch mit dem Geistlichen.


Wer bestimmt eigentlich, welche Umgangsformen richtig sind?

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Mehr über den
'großen Knigge'
Diese Frage haben Leserinnen und Leser des großen Knigge der Redaktion schon oft gestellt. Es gibt jedoch keine Regeln, die für alle Menschen so verbindlich sind wie zum Beispiel die deutsche Rechtschreibung. Es gibt lediglich Empfehlungen, die als Orientierung und Entscheidungsgrundlage dienen können.

Bisher befassen sich in Deutschland folgende Gruppen mit dem Thema „Umgangsformen“:
  1. Der große Knigge und die TYP-Akademie

    Die Empfehlungen basieren auf den langjährigen Erfahrungen beider Institutionen und auf Profi-Wissen. Ziel ist, auf sture Regeln zu verzichten und Erklärungen zu liefern, warum ein Verhalten empfehlenswert ist oder nicht. Ansätze dafür liefern die Geschichte von Umgangsformen, Statistiken, Studien, Vergleiche.

  2. Der Arbeitskreis Umgangsformen International (AUI)

    Dieser Arbeitskreis hat zurzeit 21 Mitglieder aus dem europäischen Ausland, den USA und Deutschland. Das Gremium konstituierte sich 1989 neu und diskutiert seitdem kontinuierlich knifflige und neue Fragen rund um das Thema moderne Umgangsformen.
  1. Das Gremium „Etikette-Trainer International“ (E.T.I.)

    Dieses Netzwerk für Etikette-Trainer diskutiert regelmäßig über moderne Umgangsformen, bündelt Fachwissen und gibt Empfehlungen und Pressemitteilungen heraus. Da prinzipiell jeder Trainer lehren kann, was er will, setzt sich der E.T.I. unter anderem dafür ein, dass grundlegende Etiketteregeln einheitlich weitervermittelt werden.

  2. Der „Deutsche Knigge-Rat“

    Neben den 3 genannten gibt es auch noch einen vierten Expertenrat: den Deutschen Knigge-Rat. Das Gründungstreffen wurde initiiert von der TYP-Akademie und von Der große Knigge.

 
Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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