22. August 2017
 
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Ausgabe vom 19. Dezember 2007

Unsere Themen heute:
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Sonderaktion:
Reden zu Neujahr / Jahresanfang 2008


Dieses Jahr präsentieren wir Ihnen hier 4 Neujahrsreden, die Sie direkt verwenden können. Wir hoffen, dass wir so den Stress zwischen den Jahren bei Ihnen etwas vermindern können. Wählen Sie zwischen diesen Reden: Eine gelungene Rede zur Weihnachtsfeier? Kein Problem!

Weihnachtsfeier im Betrieb, Rathaus, Verein oder in der Schule: Im Download-Bereich finden Sie auch kurz vor Ihrem Auftritt 10 aktuelle Weihnachtsreden – fix und fertig.

Exklusiv im Direkt-Download auf reden-und-praesentieren.de!



Sehr geehrte Rednerin, sehr geehrter Redner,

wann ist eine Rede gut? Neulich las ich diese ebenso schlichte wie prägnante Antwort: „Wenn das Publikum an den richtigen Stellen lacht!“

So ziemlich das Schlimmste, was einem Redner passieren kann, ist, wenn das Publikum an den falschen Stellen lacht, also dort, wo man es gar nicht möchte. Denn dann lacht es einen aus. Weil man ein Wort falsch ausspricht, weil man einen Sachverhalt falsch darstellt oder – und das ist am schlimmsten – weil man selbst falsch, also unglaubwürdig, wirkt.

Jede Rede ist eine Kette von Worten, und sie reißt, wenn ein einziges Kettenglied zu schwach ist.

Da kann der Redner ein, 2 oder 10 andere Kettenglieder noch so stark geschmiedet haben: Wer sich an einer einzigen Stelle lächerlich macht, hat verloren.

Prüfen Sie also vor jedem Auftritt Ihre Argumentationskette, Ihren Vortrag, Ihre Präsentation auf schwache Glieder. Entfernen Sie alles, was Sie in die Gefahr bringt, dass der Zuhörer an den falschen Stellen lacht.

Und dann polieren Sie Ihr Werk, und bauen Sie humorvolle Glanzlichter ein. So lacht Ihr Publikum an den richtigen Stellen – und zuletzt lachen Sie, weil Ihre Rede ein voller Erfolg war.

Herzlichst

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell


Neue Moderationsmethode – Graphic Faciliation

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Mehr über den
'Reden-Berater'
Graphic Facilitation (grafische Erleichterung) nennt sich eine aus den USA stammende neue Moderationsmethode. Sie unterscheidet sich von den herkömmlichen Methoden dadurch, dass die Visualisierung nicht auf Begriffe setzt, sondern auf Bilder. Es handelt sich um eine wunderbare Alternative für Gruppen, die mit PowerPoint-Präsentationen überfüttert sind.

Es kommt hierbei nicht auf Schönheit, wohl aber auf Klarheit und Unmissverständlichkeit der Bilder an. Empfohlen wird deshalb die Zusammenarbeit mit der eigenen Grafik-/Design-Abteilung, einem externen Grafiker oder – bei komplexen Themenstellungen – einem professionellen Grafik-Moderator (im Internet zu finden u. a. unter faciliate.de).

Ideal ist eine möglichst fortlaufende Papierwand, um Platz zur Abbildung von zeitlichen Verläufen zur Verfügung zu haben.

Hier einige Beispiele für die Visualisierung von Begriffen aus dem neuen Reden-Berater:
  • Veränderungsprozess: Gebückter Alter geht in Tunnel hinein und kommt als Jüngling heraus. Oder: Alte am Stock geht in Jungbrunnen hinein, den sie als tanzendes Mädchen verlässt. Oder: Raupe wird zum Schmetterling.

  • Globalisierung: Weltkugel mit Markierung der eigenen Produktionsstätte, von der aus Pfeile in alle Länder gehen.

  • Service: Kellner mit Silbertablett.

  • Wertschöpfung: Schöpfkelle mit Geldscheinen schwebt über Mitarbeiterköpfen.

  • Zielgruppen: Winkende Menschengruppen tragen Transparente mit Aufdruck „Ziel“.

Ein Reden-Berater-Insider-Tipp zum Schluss: Achten Sie bei der Lektüre Ihrer Tageszeitung auf die Karikaturen – sie geben oft interessante Anregungen zur Visualisierung!



7 Profi-Tipps, wie Sie Ihre Zuhörer lesen, hören, sehen und sprechen lassen

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Mehr über:
'simplify your work'
Je mehr Lernkanäle bei der Wissensaufnahme genutzt werden, umso größer ist das Wissen, das Sie den Teilnehmern mit auf den Weg geben können.

Wenn Sie bei Ihrem Vortrag gleichzeitig ansprechende Schaubilder verwenden und zusätzlich mit den Teilnehmern reden, vermeiden Sie Monotonie und Übersättigung. Ihre Zuhörer arbeiten nicht nur länger und konzentrierter mit, sondern auch mit wesentlich mehr Freude.

Nutzen Sie diese 7 Profi-Tricks aus simplify your work:
  1. Erlebniswert erhöhen
    Statt eintöniger und monotoner Vorträge sollten Sie Ihre Informationen richtiggehend präsentieren. Machen Sie Ihre Visualisierungen zum Hör- und Seherlebnis. Dies erreichen Sie beispielsweise, indem Sie Ihre Sprechgeschwindigkeit und Tonlage variieren. Auch der Wechsel von Präsentationsmedien (sofern damit kein hoher technischer Aufwander = Wartezeiten verbunden ist) erhöht den Erlebniswert Ihres Vortrags.

  2. Für Aha-Effekte sorgen
    Veranschaulichen Sie komplizierte Gedanken: Sprechen Sie in Bildern, sodass Ihre Zuhörer eine konkrete Vorstellung von Ihrer Information bekommen. Verwenden Sie dabei Begriffe und Beispiele aus der Verständniswelt Ihres Publikums.

  3. Zahlen in Schaubilder umwandeln
    Zahlen spielen bei Präsentationen eine besondere Rolle. Um sie verständlich und einprägsam darzustellen, sollten Sie einfache Schaubilder entwerfen.

  4. Kerninformationen wiederholen
    Fassen Sie Informationen so zusammen, dass logische Einheiten entstehen. Zeigen Sie im Laufe Ihres Vortrags immer wieder Übersichten und Gliederungen. So fällt es Ihren Zuhörern leichter, neu hinzukommende Informationen einzuordnen und zu verstehen.
  5. Kritik fördern und Diskussionen anregen
    Erst wenn Ihre Teilnehmer kritisch hinterfragen, was sie eben gehört haben, findet die aktive Auseinandersetzung mit dem Gehörten statt. Motivieren Sie also Ihre Zuhörer, Informationen kritisch zu überprüfen. Wechseln Sie – auch bei Präsentationen – schnell vom Monolog zur Diskussion. Wenn durch Fragen und Antworten ein Austausch zwischen Referent und Zuhörern entsteht, wächst deren Fähigkeit, Inhalte zu behalten.

  6. Gedächtnisstütze liefern
    Wichtige Informationen sollten Sie während Ihres gesamten Vortrags für alle gut sichtbar machen – beispielsweise auf einer zusätzlichen Pinnwand. So haben Ihre Zuhörer einen „externen Speicher“ als Orientierungshilfe und als Grundlage für Rückfragen.

  7. Schriftliche Informationen zur Verfügung stellen
    Handouts mit den wichtigsten Informationen Ihres Vortrags verteilen Sie am besten gleich zu Beginn an Ihr Publikum. Mit solchen Unterlagen wird das Verstehen noch einmal einfacher, und die Vortragsinhalte können später nachgelesen werden. Auch wissen Ihre Zuhörer so von vornherein, welche Informationen ihnen „sicher“ sind, so dass sie nur noch einzelne Anmerkungen ergänzen werden und Ihnen sonst konzentriert zuhören.
simplify your work-Tipp: Vermeiden Sie diese 7 häufigsten Visualisierungs-Fehler
  1. zu viel Text
  2. keine Schaubilder
  3. kein Einsatz von Farben
  4. überladene Folien
  5. Folienrahmen und -beschriftung nicht einheitlich
  6. helle Schrift auf dunklem Grund
  7. nicht genügend Zeit zum Betrachten und Verstehen der Folien

 
Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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