18. August 2017
 
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Ausgabe vom 2. Januar 2008

Unsere Themen heute:
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Sonderaktion:
Reden zu Neujahr / Jahresanfang 2008


Dieses Jahr präsentieren wir Ihnen hier 4 Neujahrsreden, die Sie direkt verwenden können. Wir hoffen, dass wir so den Stress zwischen den Jahren bei Ihnen etwas vermindern können. Wählen Sie zwischen diesen Reden: Eine gelungene Rede zur Weihnachtsfeier? Kein Problem!

Weihnachtsfeier im Betrieb, Rathaus, Verein oder in der Schule: Im Download-Bereich finden Sie auch kurz vor Ihrem Auftritt 10 aktuelle Weihnachtsreden – fix und fertig.

Exklusiv im Direkt-Download auf reden-und-praesentieren.de!



Sehr geehrte Rednerin, sehr geehrter Redner,

geht es Ihnen auch wie mir? Das neue Jahr hat gerade begonnen, und schon sind die guten Vorsätze fast vergessen. Das Tagesgeschäft fordert unablässig seinen Tribut, Zeit für einen Rückblick bleibt kaum.

Sie haben sich vorgenommen, Menschen in Ihrem Umfeld öfter zu loben? Beginnen Sie sofort damit! Den meisten von uns fällt es leicht, andere zu kritisieren, aber ein Lob wird meist sehr selten ausgesprochen. Dabei gibt es doch in der Regel viel mehr Anlässe für ein Lob als für Kritik.

Egal, ob es um Ihren Lebenspartner, Ihre Mitarbeiter, Kollegen oder Helfer geht: Nutzen Sie die Gelegenheit, eine Anerkennung auszusprechen.

Der französische Philosoph Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargue (1715 – 1747) schrieb: „Immer vorsichtig zu loben – ein Zeichen für Mittelmäßigkeit.“ Mittelmäßigkeit gibt es genug. Heben Sie sich auch hier vom Durchschnitt ab.

Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2008!

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell


Insider-Geheimnisse: 9 Psycho-Kniffe zum Publikumfesseln

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Mehr über:
'Die besten Reden von A–Z'
Die klassische Rhetorik lehrt den Einsatz bestimmter Wort- und Satzkonstruktionen, um die gewünschte Redewirkung zu erzielen. Im praktischen Gebrauch zeigt sich, dass viele dieser Mittel für die Schriftsprache taugen, in der gesprochenen Rede aber wirkungslos sind.

Wirksamer sind oft die folgenden 9 Stilmittel aus Die besten Reden von A–Z, die nicht auf Wort- oder Satzkonstruktionen aufbauen, sondern auf der Wahrnehmungspsychologie basieren:
  1. Rückblick
    Sie wecken damit Erinnerungsbilder bei Ihren Zuhörern: „Wenn wir noch einmal zurückschauen auf das Gründungsjahr unseres Unternehmens ...“

  2. Ausblick in die Zukunft
    Sie regen die Fantasie Ihrer Zuhörer an. Sie können lustbetonte Visionen oder auch Schreckensbilder ausmalen: „In weniger als 10 Jahren kann die Gentechnik menschliche Organe in Schweinen produzieren. Auch das menschliche Gehirn ist letztlich nur ein Organ ...“

  3. Geheimnis oder Ankündigung
    Mit einem Geheimnis oder einer Ankündigung wecken Sie die Neugier Ihrer Zuhörer. Sie werden hellwach warten, bis das Geheimnis gelüftet wird: „Mit dem, was ich Ihnen heute zu sagen habe, rechnen Sie ganz bestimmt nicht.“

  4. Gegenwartsbezug
    Hiermit können Sie die Dringlichkeit herausstellen: „Erst heute Morgen ist die Kanzlerin nach Ankara abgeflogen. Und wie weit sind unsere Verhandlungen mit den türkischen Partnern gediehen?“

  5. Steigerung
    Über eine Steigerung von mindestens 3 und maximal 5 Stufen führen Sie Ihre Zuhörer zum Höhepunkt. Damit erzeugen Sie Spannung: „Wir kennen doch alle unsere Ziele: Wir wollen unsere Arbeitsplätze sichern. Wir wollen expandieren. Wir wollen in den internationalen Markt.“

  6. Parallele
    Veranschaulichen Sie Neues durch ein Beispiel aus dem Erfahrungshintergrund der Zuhörer. Sie machen damit Ihre Ausführungen verständlicher und finden mehr Akzeptanz: „Beim Benchmarking werden wir so ähnlich vorgehen wie bei den Olympischen Spielen. Zunächst legen wir die Disziplinen fest, in denen die Leistungen gemessen werden. Danach werden die Teams ausgewählt, die zum Wettbewerb antreten ...“

  7. Verblüffende Umformulierungen
    Peppen Sie „olle Kamellen“ unseres Sprachschatzes durch Umformulierungen auf. Das wirkt frisch und originell: „Wer sich nicht wehrt, wird von der Konkurrenz verehrt.“

  8. Persönliche Anrede
    Damit stellen Sie spontan eine persönliche Beziehung zu einem Zuhörer und somit stellvertretend zu allen Anwesenden her. Sie richten sich ganz kurz an eine Person und sagen: „Wenn Sie zum Beispiel ein Restaurant eröffnen wollten, dann würden Sie doch auch ...“ Jetzt wenden Sie sich wieder allen zu.

  9. Übertreibung
    Damit können Sie humorvolle bildliche Vorstellungen in Ihren Zuhörern wecken: „Wenn wir dieses Produkt einführen, bricht die Konkurrenz in Tränen aus.“


Situationen gekonnt schildern – und dadurch Verbergungstaktiken gar nicht erst entstehen lassen!

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Mehr über:
'Der große Knigge'
Manchmal gerät man in Situationen, über die man lieber nicht sprechen möchte. Besonders wenn etwas unangenehm oder peinlich ist. Doch das richtige Verbergen ist gar nicht so einfach.

Generell gilt: Nichts fällt so sehr auf wie das, was man verbergen will. Verbergungstaktiken ziehen die Aufmerksamkeit meist erst richtig auf sich.

Verzichten Sie auch darauf, bewusst Mitleid zu erwecken oder das Problem in den Mittelpunkt zu stellen, denn so lenken Sie die Aufmerksamkeit erst recht auf sich. Geben Sie Ihrem Gegenüber die notwendigen Informationen, und schildern Sie die Situation – falls erforderlich – kurz, ruhig und souverän.

Hier einige Tipps aus dem großen Knigge, wie Sie bei unterschiedlichen Situationen regieren könnten:
  • Zuspätkommen wegen einer Autopanne: Beginnen Sie das Gespräch oder den Vortrag mit einer humorvollen erläuternden Anekdote: „Als Controller bin ich ein Mann der Theorie und der Zahlen, Daten, Fakten. Heute früh wurden jedoch meine praktischen Fähigkeiten gefordert, als mein Autoreifen platzte. Die Mission Autoreifenwechsel ist geglückt, hatte jedoch ihren Preis: 10 Minuten Verspätung, 3 Adrenalinschübe und ein ruiniertes Lieblingshemd. Doch nun, meine Damen und Herren, können wir beginnen.“

  • Kindergeschrei während eines Anrufs: Fragen Sie nach: „Herr Kunde, haben Sie eigentlich Kinder? Ja? Dann wissen Sie ja, wie das so ist … Nein? Dann wissen Sie jetzt, wie turbulent es im Familienleben trotz perfekter Organisation zugehen kann ... Darf ich Sie in fünf Minuten zurückrufen?

  • Verheultes Gesicht: In solchen Fällen müssen Sie nicht verraten, was Sie so aus der Fassung gebracht hat. Sie können jedoch Verständnis erbitten: „Wie Sie sehen, bin ich im Moment nicht arbeitsfähig. Ich mache mich kurz frisch und bin gleich wieder da.“ Oder: „Können wir das Gespräch verschieben?“

  • Körpergeruch: Sprechen Sie das Thema humorvoll und offensiv an: „In meiner Not wünschte ich, Sie hätten Schnupfen. Dann würde Ihnen entgehen, dass mein Deo gerade versagt. Bitte entschuldigen Sie mich für einen Augenblick, ich bin gleich wieder da.“ Oder: „Entschuldigen Sie, ich mache mich kurz frisch und bin gleich wieder da.“

 
Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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