13. Dezember 2017
 
Sie befinden sich hier: Startseite Newsletter-Archiv Archiv-Inhalt

Archiv-Ausgabe 12. März 2008

Unsere Themen heute:
Anzeige
Treten Sie immer so auf, wie Sie es sich wünschen?

  • Was sagen Sie, wenn Ihnen jemand das „Du“ anbietet, Sie dieses Angebot aber nicht annehmen möchten?
  • Wie entschuldigen Sie sich, wenn Sie vor lauter Terminen das Mittagessen mit einem wichtigen Geschäftspartner vergessen haben?
  • Wie bringen Sie einem Mitarbeiter bei, dass er einen unangenehmen Körpergeruch aussendet?
  • Wie wimmeln Sie lästige Anrufe wirkungsvoll ab?
  • Wie sagen Sie „Nein“, ohne dass Sie riskieren, sich unbeliebt zu machen?
Vermeiden Sie diese und weitere typischen Fettnäpfchen-Fallen!

Damit Sie sich in Zukunft bei jedem Zusammentreffen mit anderen Menschen – egal, ob geschäftlich oder privat – absolut sicher fühlen, gibt es jetzt Stil & Etikette, das Referenzwerk für moderne Umgangsformen!

Korrektes Benehmen hat entscheidenden Einfluss auf Ihren persönlichen Lebenserfolg. Lassen Sie nicht zu, dass auch nur ein einziger Etikette-Fehler Ihrer Karriere schadet.

So treten Sie ab sofort stilsicher und souverän auf!


Sehr geehrte Rednerin, sehr geehrter Redner,

kennen Sie Guy Goma?

Der wartet an einem verregneten Frühjahrstag 2006 im Empfangsraum der BBC auf sein Vorstellungsgespräch. Jemand kommt herein, ruft „Guy Kewney“ und packt sich Goma. Bevor dieser sich's versieht, sitzt er im TV-Studio.

Goma fand das angesichts seines künftigen Arbeitgebers völlig normal. Doch dann präsentierte ihn die Moderatorin vor laufenden Kameras als Guy Kewney – und als Redakteur einer Website.

Goma klärte den Irrtum nicht auf, sondern beantwortete im BBC-Live-Interview ungerührt Fragen zu einem Thema, von dem er keine Ahnung hatte. Erst nach 5 Fragen wurde das Interview abgebrochen – denn inzwischen wartete der echte Guy Kewney an der Rezeption.

Goma meisterte seinen Auftritt mit einer aus Funk und Fernsehen bekannten Rede-Technik: Wenn dich jemand etwas Spezifisches fragt, werde allgemein. Befasse dich nicht mit Details, sondern rede über Allgemeinplätze.

Ich weiß nicht, ob er eingestellt wurde. Politiker, die diese Technik anwenden, erhalten von mir eine Absage. Und Sie? Wie halten Sie es mit den Gomas?

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell

PS: Kennen Sie schon www.small-talk-themen.de? Diese Webseite versorgt Sie kostenlos mit frischen Themen, die Sie als Aufhänger für Ihren Smalltalk nutzen können. Damit sind Sie nie mehr um ein Gesprächsthema verlegen. Melden Sie sich gleich zum kostenlosen E-Mail-Newsletter an!


Aktiv zuhören statt reden

diesen Beitrag weiterempfehlen

diesen Beitrag drucken



Mehr über den
'neuen
Reden-Berater'
Neue Mitarbeiter, neue Vereins- und neue Parteimitglieder brauchen Zeit, um sich in der ungewohnten Umgebung zurechtzufinden. Die Neuen sind verunsichert und fühlen sich unter Umständen zurückgesetzt oder missverstanden.

Hier liegt Ihre große Chance, den Neuen zuhelfen, ihren Platz im Team zu finden. Lesen Sie in diesem Beitrag aus dem neuen Reden-Berater, wie Sie Neue unterstützen können:

Für Ihre Gespräche steht Ihnen die wirkungsvolle Methode des aktiven Zuhörens zur Verfügung. Diese Methode wurde von professionellen Therapeuten speziell für die Kommunikation in schwierigen Phasen entwickelt.

„Aktives Zuhören“ bedeutet …
  • … dass Sie versuchen, sich in Ihr Gegenüber einzufühlen,

  • … dass Sie versuchen, beim Gespräch mitzudenken,

  • … dass Sie versuchen, dem Gesprächspartner Aufmerksamkeit und Interesse entgegenzubringen,

  • … Ihrem Gesprächspartner durch verbale und nonverbale Reaktionen zu zeigen, dass Sie seinen Äußerungen intensiv folgen. Vor allem durch das Spiegeln von Aussagen Ihres Gesprächspartners („Habe ich richtig verstanden, dass ...?“) zeigen Sie, dass Sie seine Aussage registriert haben. Ihr Gegenüber fühlt sich verstanden.
Die 7 Techniken des aktiven Zuhörens
  1. Paraphrasieren
    Wiederholen Sie die Aussage Ihres Gegenübers mit eigenen Worten.

  2. Verbalisieren
    Spiegeln Sie die Gefühle, die Emotionen Ihres Gegenübers, z. B.: „Sie hat das maßlos geärgert.“

  3. Nachfragen
    „Nachdem Sie dies gesagt hatten, reagierte Herr Meier nicht?“

  4. Zusammenfassen
    So wie in einem Zeitungsartikel unter der Überschrift eine Kurzzusammenfassung des Inhalts steht, können Sie bei Gesprächen das Gehörte mit wenigen Worten zusammenfassen.

  5. Klären
    Beseitigen Sie Unklarheiten: „Sie haben gesagt, Sie hätten sofort reagiert. War das noch am selben Tag?“

  6. Weiterführen
    „Dann hat Ihr Vorgesetzter das Gespräch gesucht. Wie hat er sich verhalten?“

  7. Abwägen
    Versuchen Sie herauszufinden, wo das Hauptproblem Ihres Gesprächspartners liegt: „War die Belästigung schlimmer, als nicht ernst genommen zu werden?“




Warum Sie auch zu Ostern Grüße versenden sollten

diesen Beitrag weiterempfehlen

diesen Beitrag drucken



Mehr über den
'großen Knigge'
I Wissen Sie noch, ob Sie letztes Jahr Ostergrüße bekommen oder verschickt haben? Zu Weihnachten ist es sehr populär, sich mit einem Brief oder einer Karte bei Freunden, Familienmitgliedern und Geschäftspartnern zu melden.

Doch zu Ostern? Hält man Sie womöglich für altmodisch, wenn Sie Ihren Bekannten Ostergrüße schicken?

Der große Knigge-Insider-Wissen: Zu Ostern Karten zu versenden ist keine Pflicht, die Erwartungshaltung ist nicht so groß wie zu Weihnachten. Das bedeutet jedoch nicht, dass dieser Brauch altmodisch ist und in die Mottenkiste gehört. Im Gegenteil! Wer wird nicht gern mit ein paar netten Zeilen und guten Wünschen überrascht?

Nutzen Sie diese Gelegenheit, um alte Kontakte aufzufrischen, sich in Erinnerung zu rufen und anderen eine Freude zu machen.

So wirken Ihre Ostergrüße stilvoll und frühlingshaft
  • Wählen Sie ein passendes Motiv: Eine Künstlerkarte mit modernen Blumen- oder Landschaftsmotiven wirkt zeitgemäßer als eine, auf der ein Bastkorb mit Ostereiern abgebildet ist.

  • Entrümpeln Sie Ihre Sprache: Modern wirkt Ihr Gruß, wenn Sie sich für einfache, klare Formulierungen entscheiden und auf Floskeln verzichten.

  • Senden Sie Frühlingsgrüße statt Ostergrüße, wenn Ihnen ein religiöser Kontext unpassend erscheint.

  • Im Frühling erwacht die Natur zum Leben, und auch die Menschen erfreuen sich an den wärmeren Temperaturen und den helleren Tagen.

  • Bringen Sie Ihre Freude zum Ausdruck, wie es zum Beispiel Eduart Mörike (deutscher Lyriker) tat: „Frühling lässt sein blaues Band, / wieder flattern durch die Lüfte. / Süße wohl bekannte Düfte, / streifen ahnungsvoll durch das Land.“

  • Senden Sie gegebenenfalls ein passendes Geschenk mit: einen Frühlingsstrauß, einen Bild- oder Gedichtband, eine Einladung zur erste Garten-Party des Jahres.
Der große Knigge-Tipp: Es ist auch möglich, Ihre Ostergrüße per E-Mail oder E-Post-Karte zu versenden. Es gilt: Je privater der Kontakt und je elektronikinteressierter der Adressat, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass Sie mit einem elektronischen Ostergruß Freude bereiten.


 
Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

Übersicht aller Beiträge