13. Dezember 2017
 
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Archiv-Ausgabe 21. Mai 2008

Unsere Themen heute:
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So werden Sie ein erfolgreicherer Chef und
empfehlen sich für größere Aufgaben


Erfolgreich wird, wer andere erfolgreich macht. Als Führungskraft brauchen Sie also eine Doppelstrategie, um sich und Ihre Mitarbeiter zum Erfolg zu führen.

Was aber macht aus einer „normalen“ Führungskraft eine besonders erfolgreiche Führungskraft?

Es ist die Fähigkeit,
  • Teams zu formen, die miteinander statt gegeneinander arbeiten ...
  • andere Menschen für sich zu gewinnen und funktionierende Netzwerke zu bilden ...
  • schwierige Gespräche im Konsens zu führen und Kritik so anzubringen, dass sie den Gesprächspartner anspornt statt demotiviert ...
  • Problem-Mitarbeiter einzubinden und deren spezielle Fähigkeiten für das Unternehmen nutzbar zu machen ...
  • auch in schwierigen Situationen den Überblick und einen kühlen Kopf zu bewahren und so das unbegrenzte Vertrauen von eigenen Vorgesetzten, Mitarbeitern, Partnern, Kunden und Lieferanten zu finden ...
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Wie Sie Unruhe im Publikum vermeiden

Sehr geehrte Rednerin, sehr geehrter Redner,

Sie kennen das: Sind mehrere Redner nacheinander an der Reihe, und gibt jeder sein Bestes (das heißt leider oft: findet kein Ende ...), dann entsteht zwangsläufig Unruhe im Publikum: Stühlerücken, Flüstern, Räuspern, Husten etc.

Mein Tipp für Sie: Unruhe bei lang andauernden Versammlungen mit mehreren Rednern verhindern Sie am besten durch kurze Reden. Die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer wird voll und ganz Ihnen gehören, wenn Sie Ihren Vortrag wie folgt beginnen:

„Die Indianer im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso hatten einst ein Rezept gegen lange Reden: Der Redner durfte nur so lange sprechen, wie er auf einem Bein stehen konnte.

Der Fortschritt hat es aber mit sich gebracht, dass Redner dort inzwischen so lange sprechen dürfen, wie sie sich auf beiden Beinen halten können.“

Versprechen Sie anschließend Ihren Zuhörern:

„Meine Damen und Herren, ich stehe zwar mit beiden Füßen fest auf dem Boden. Aber eines verspreche ich Ihnen: Meine Rede wird höchstens so lange dauern, als stünde ich auf einem Bein.“

Viel Erfolg dabei!

Herzlichst

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell

PS: Kennen Sie schon www.small-talk-themen.de? Diese Webseite versorgt Sie kostenlos mit frischen Themen, die Sie als Aufhänger für Ihren Smalltalk nutzen können. Damit sind Sie nie mehr um ein Gesprächsthema verlegen. Melden Sie sich gleich zum kostenlosen E-Mail-Newsletter an!


Nutzen Sie die geheime Atemtechnik der Opernstars

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Mehr über:
'Die besten Reden von A–Z'
Warum füllt die Stimme eines Tenors – ohne Zuhilfenahme eines Mikrofons – ganze Opernhäuser aus?

Das Geheimnis liegt in der Zwerchfellatmung. Wenn Sie diese Technik für Ihre Reden nutzen, klingt Ihre Stimme voller – und Ihr ganzer Auftritt wirkt automatisch souveräner.

Nervöse Redner atmen meist mit der Brust. Brustatmung reduziert jedoch die Sauerstoffzufuhr; dadurch wird der Redner noch nervöser und atmet immer hektischer.

Hier einige nützliche Tipps aus Die besten Reden von A–Z:

  • Versuchen Sie – auch wenn Sie aufgeregt sind –, stets über Ihr Zwerchfell zu atmen. Ihre Stimme wird direkt mit Luft versorgt und trägt so wesentlich besser. Auch Ihr Gehirn wird besser mit Sauerstoff versorgt.

  • So üben Sie die Zwerchfellatmung: Legen Sie die Hand auf Ihr Zwerchfell und atmen ganz bewusst nicht über die Brust. Stehen Sie dabei auf.

  • Praktizieren Sie diese Übung am Telefon. Dort kann Ihr Gesprächspartner Sie nicht beobachten. Wenn Sie erst ein Gefühl für die Zwerchfellatmung entwickelt haben, können Sie die Atemtechnik auch bei öffentlichen Auftritten anwenden.




Die 5 wichtigsten Tipps für Hochzeitsgäste

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Mehr über den
'großen Knigge'
Mai, Juni und Juli sind die beliebtesten Monate, um zu heiraten. Das Ziel ist hoch gesteckt: Es soll der schönste Tag des Lebens werden.

Erfahren Sie in diesem Beitrag aus dem großen Knigge, wie Sie als taktvoller Gast zum Gelingen der Hochzeitsfeier beitragen können.
  1. Was ziehen Sie als Hochzeitsgast an?

    Ist kein Bekleidungsvermerk auf der Einladung angegeben, sollten Sie sich das Programm der Hochzeit genauer ansehen. Sind Sie zur kirchlichen Trauung eingeladen? Haben Sie die Gelegenheit, sich zwischendurch umzuziehen? Ist abends ein Ball geplant oder wird eine Rockband spielen? Feiert das Paar förmlich auf einer Burg oder eine legere „Polterhochzeit“ in einer rustikal hergerichteten Scheune?

    Generell gilt: Die Gäste sollten nicht besser gekleidet sein als das Brautpaar, niemand sollte den Gastgebern die Show stehlen. Trägt der Bräutigam „nur“ einen Anzug, sollten die Gäste nicht im Smoking oder Frack erscheinen. Die Farbe Weiß ist für alle weiblichen Gäste tabu, in der Kirche sollten Damen nicht zu viel Haut zeigen.

    Fragen Sie das Brautpaar, wie feierlich und festlich es sich den Tag wünscht. In den allermeisten Fällen gilt für den Herrn: dunkler Anzug oder Smoking (abends). Cut (tagsüber) und Frack (abends) werden in sehr konservativen Kreisen/bei sehr festlichen Hochzeiten erwartet. Für die Dame: elegantes Kostüm/Tageskleid, feierlicher Hosenanzugoder Abendkleid (abends).

  2. Welches Geschenk ist passend?

    Wer keine Ideen hat: Fast jedes Hochzeitspaar hat im Fachhandel einen Hochzeitstisch mit sinnvollen Dingen zusammengestellt oder online eine Wunschliste hinterlegt, die im gemeinsamen Haushalt noch fehlen. Geldgeschenke sind mittlerweile auch voll und ganz akzeptiert, sofern sie stilvoll verpackt sind und die Scheine nicht nur lieblos übergeben werden.

    Wie teuer das Geschenk sein sollte, entscheidet die Beziehung zum Brautpaar. Das Geschenk der Eltern liegt oft im vierstelligen Bereich (zum Beispiel Übernahme der Hochzeitsreise), von engen Familienmitgliedern, Trauzeugen und sehr guten Freunden im zwei bis dreistelligen Bereich, von Arbeitskollegen, Bekannten und entfernten Verwandten im mittleren bis unteren zweistelligen Bereich.

    Doch auch die persönliche Situation entscheidet. Vom Cousin, der noch studiert, wird gewiss weniger erwartet als von der Tante, die seit Jahrzehnten erfolgreiche Unternehmerin ist. Es ist auch möglich, dass zum Beispiel die Freunde aus dem Tennisclub, der Studienzeit oder der Zeit beim Bund zusammenlegen und ein größeres Gemeinschaftsgeschenk kaufen.

  3. Sind Hochzeitsspiele veraltet?

    Sind während der Feier Aktivitäten der Hochzeitsgäste erwünscht, benennt das Paar in der Regel einen „Zeremonienmeister", mit dem Sie als Hochzeitsgast Ihre Ideen abstimmen können. Der Zeremonienmeister hat die Aufgabe, den Abend abwechslungsreich zu gestalten, ohne dass das Programm in Albernheiten und Peinlichkeiten abdriftet.

    Mittlerweile gibt es auf dem Buchmarkt einige Literatur, die neue Hochzeitsspiele vorstellt. „Brautentführung“ und „Schleiertanz“ waren vielleicht vor 20 Jahren originell – heutzutage sind die wenigsten jungen Brautpaare noch dafür zu begeistern. Denken Sie nicht nur an Ihre eigenen Vorstellungen von Vergnügen, sondern respektieren Sie die Wünsche der Gastgeber.

  4. Sind Hochzeitsstreiche stillos?

    Die Sitte, dem Hochzeitspaar Streiche zu spielen, hält sich hartnäckig, etwa: das Schlafzimmer abschließen und den Schlüssel in Eis einfrieren, gestellte Wecker in der ganzen Wohnung verstecken, den Schlafzimmerboden mit wassergefüllten Plastikbechern komplett verstellen. Die einzelnen Aktionen sollten selbstverständlich harmlos sein und keine Folgeschäden und -kosten verursachen.

    Wenn überhaupt, dann sind Hochzeitsstreiche nur etwas für sehr gute Freunde, die den Humor des Brautpaares einzuschätzen wissen. Wer anderen bisher gern Streiche gespielt hat, wird sich diese Revanche an seinem Hochzeitstag wohl gefallen lassen müssen. Ob das witzig ist, ist und bleibt Geschmackssache.

  5. Müssen Sie sich verabschieden, wenn Sie gehen?

    Generell gilt: Es ist korrekt, sich zu verabschieden. Dennoch kann es in bestimmten Situationen stilvoller sein, sich ausnahmsweise nicht zu verabschieden – zum Beispiel, wenn es sich um eine sehr große Feier handelt. Sind 150 Gäste anwesend, müsste das Brautpaar insgesamt 300-mal „Hände schütteln“: zuerst bei der Gratulation, dann bei der Verabschiedung.

    Oder: Das Brautpaar tanzt zu später Stunde einen Tanz nach dem anderen. Auch in diesem Fall ist es besser, einfach zu gehen, statt die beiden zu stören. Bedanken Sie sich bei nächster Gelegenheit noch einmal für die Einladung.

    Sehen Sie das Brautpaar nach der Feier allerdings eine längere Zeit nicht – etwa, weil Sie für die Hochzeit extra aus dem Ausland angereist sind –, sollten Sie sich jedoch schon verabschieden.

Tabu: Kritik und Besserwisserei

Kaum eine Hochzeit vergeht, auf der man nicht hört „Also, ich hätte das alles ganz anders gemacht“ – „Ich kenne eine viel schönere Lokalität/eine professionellere Hochzeitsplanerin“ – „Damals, das war eine schöne Hochzeit“.

Auch wenn Sie es anders gemacht hätten – verkneifen Sie sich abwertende Bemerkungen. Tragen Sie stattdessen mit Ihrem Verhalten und Ihrer guten Laune dazu bei, dass die Hochzeit für das Brautpaar wirklich zum schönsten Tag des Lebens werden kann.

Der große Knigge-Extra-Tipp: Vergessen Sie nicht, im Laufe des Abends auch den Braut- und Bräutigameltern (ggf. Großeltern) zur Hochzeit der Tochter/des Sohnes zu gratulieren. Die Hochzeit des eigenen Kindes ist auch für die Eltern ein ganz besonderer Tag!


 
Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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