17. Dezember 2017
 
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Archiv-Ausgabe 27. August 2008

Unsere Themen heute:
Das Leben ist ein löchriges Gefäß, gefüllt mit Zeit

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


in Sven Regeners Romanbestseller „Herr Lehmann“ sagt der Protagonist: „Wenn man an der Metapher festhalten will: Dann ist das Leben ein Gefäß, das man gefüllt hingestellt bekommt, und zwar gefüllt mit Zeit. Und in diesem Gefäß ist ein Loch drin, und die Zeit fließt unten raus (...). Und Zeit, das ist das Blöde daran, kann man nicht nachfüllen.“

Denken Sie daran, wenn Sie Ihre nächste Rede halten. Angenommen, auf einem großen Kongress sitzen 1.500 Menschen vor Ihnen, und Sie halten einen Vortrag von 1 Stunde Länge: Wie viel Lebenszeit fließt in diesen 60 Minuten aus dem Gefäß des Lebens? Nein, nicht bloß 1 Stunde Ihrer Zeit, sondern noch weitere 1.500 Stunden Lebenszeit der Zuhörer.

So kostbar ist also Ihre Rede: in der einen Waagschale Ihre Worte, in der anderen Waagschale insgesamt 2 Monate des wertvollsten aller Rohstoffe – Leben, das verrinnt; Lebenszeit, die andere Ihnen bereitwillig schenken. Das ist der Grund, warum es so wichtig ist, am Rednerpult sein Bestes zu geben.

Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell

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Beitrag 1:
Wie Sie sich Namen besser einprägen können

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    Der neue Redenberater
    Immer wieder passiert es Rednern und Rednerinnen, dass ihnen ein Name während ihres Vortrags entfällt. Sie wollen einen Abteilungsleiter besonders hervorheben, einer ehrenamtlich engagierten Mitarbeiterin oder einem Dezernenten danken – und plötzlich ist der Name weg.

    Meistens kündigt sich das schon an, während Sie reden. Verzweifelt suchen Sie in Ihrem Gedächtnis nach dem Namen – aber er fällt Ihnen nicht ein.

    Jetzt müssen Sie entscheiden: Lassen Sie diese Passage Ihrer Rede ganz weg oder weichen Sie aus, indem Sie so von der Person reden, dass alle wissen, wen Sie meinen?

    Ein Beispiel aus dem neuen Reden-Berater: Neulich traf ich den Produktionsleiter unserer Filiale in Düsseldorf auf dem Flur. Da musste ich ihm einfach herzlich für die hervorragenden Umsätze danken, die diese Filiale seit 2 Jahren einfährt. Ihnen, lieber Kollege, auch hier vor allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ein herzliches Dankeschön!

    Gewiss, besonders elegant sind solche Notlösungen nicht. Deshalb sollten Sie eine Methode für sich finden, wie Sie sich Namen besser einprägen.

    Hier einige Tipps dazu, aus dem neuen Reden-Berater:
    1. Nachfragen: Sie müssen Namen, die Sie zum ersten Mal hören, richtig verstehen. Scheuen Sie sich nicht, noch einmal nachzufragen, oder bitten Sie darum, den Namen zu buchstabieren. Nicht jeder kann einen Namen wie „Wytzoslawski“ auf Anhieb richtig aussprechen, geschweige denn richtig schreiben.

    2. Wiederholen Sie den Namen im Gespräch mit Ihrem Gegenüber mehrmals. Ein fremder Name prägt sich nur ein, wenn wir ihn öfter aussprechen. Fragen Sie auch nach dem Vornamen – Familiennamen mit Vornamen lassen sich besser merken, weil häufig damit ein Sprechrhythmus verbunden ist, der eingängiger ist.

    3. Aufschreiben: Schreiben Sie den fremden Namen bei nächster Gelegenheit auf – ins Adressbuch – oder tippen Sie den Namen in Ihr Handy. Fragen Sie nach der Bedeutung dieses Namens, fragen Sie nach dem Wohnort oder nach dem Beruf des Namensträgers. So stellen Sie gedankliche Eselsbrücken her. Auch assoziative Eselsbrücken können Ihnen helfen, sich einen Namen zu merken: Frau Holzhaus: Denken Sie an ein Häuschen aus Holz im Schwarzwald, bei dem Frau Holzhaus aus dem Fenster guckt.

    Der neue Reden-Berater-Tipp: Bedenken Sie in jedem Fall: Sprechen Sie einen Menschen mit seinem Namen an, öffnen Sie ihn für einen Dialog, öffnen Sie ihn für Ihre Botschaft. Hört er von Ihnen seinen Namen, ist er auch bereit, Ihnen zuzuhören.



     

    Beitrag 2:
    Dresscode für den Herrn

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    Der große Knigge
    Generell gilt: Sie sollten sich mit der Wahl Ihrer Kleidung immer nach Ihrem Gesprächspartner und dem Anlass richten. Zur zwanglosen Kaffee-Einladung im schwarzen Anzug zu erscheinen ist ebenso unpassend wie die sportliche Jeans zum Stehempfang. Und: Je offizieller der Rahmen der Veranstaltung, desto seriöser und zurückhaltender sollten Sie sich kleiden.

    Der große Knigge-Schnell-Check „Dresscode für den Herrn“

    Bei offiziellen Anlässen sind Sie in den meisten Fällen mit einem dunklen Anzug (mit oder ohne Weste) korrekt gekleidet. Wird ein Smoking oder ein Frack erwartet, wird das in der Regel in einem Bekleidungsvermerk angegeben.
    • Jacketts lassen Sie immer an, es sei denn, der Gastgeber signalisiert, dass es lässiger werden darf.

    • Knöpfe bleiben beim Zweireiher immer geschlossen, dürfen beim Einreiher im Sitzen geöffnet werden. Schließen Sie sie wieder, wenn Sie Menschen (zum Beispiel zur Begrüßung) gegenübertreten.

    • Hemden sind zum Anzug immer langärmlig, circa ein Zentimeter der Armmanschette sollte unter dem Sakko herausschauen. Der Kragen sollte im Nacken nicht vom Sakko bedeckt werden, sondern sichtbar sein.

    • Krawatten binden Sie als normal proportionierter Mann so, dass sie auf dem Gürtelschloss endet. Unpassend sind Comics, wilde Muster, Strick und Leder. Passend sind dezente Muster oder Streifen, derzeit auch unifarbene Krawatten, farblich auf den Anzug abgestimmt.

    • Schuhe: rahmengenähte Derbys, Brogues, Oxfords

    • Socken: immer uni, farblich zu den Schuhen oder zur Hose passend; nackte Waden dürfen nicht zu sehen sein!

    • Schmuck: Erlaubt sind hochwertige Armbanduhr, Manschettenknöpfe, maximal zwei Ringe.

    • Befolgen Sie Bekleidungsvermerke: Damit zeigen Sie, dass Sie den Gastgeber achten und sich integrieren wollen.



     
    Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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