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Manfred Engel
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Archiv-Ausgabe 19. November 2008

Unsere Themen heute:
2-Minuten-Power-Training: Zungenbrecher

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


Heute haben wir Ihnen zum Einstieg einmal ein paar Zungenbrecher als 2-Minuten-Power-Training zusammengestellt. Ein Zungenbrecher ist eine bestimmte Wortfolge, deren schnelle, wiederholte Aussprache selbst Muttersprachlern schwer fällt.

Mit Zungenbrechern verbessern Sie Ihre Konzentrationsfähigkeit und trainieren Sie sich eine prägnante Aussprache an.

Wenn Sie keine Zeit für ein umfassendes Stimmtraining haben, aber trotzdem möglichst ausdrucksstark und sympathisch wirken wollen, üben Sie einfach mit diesen Zungenbrechern aus dem Die besten Reden von A bis Z:
  • „Ein kleiner klappriger plappernder Kaplan klebt peppige pappige poppige Pappplakate an die klappernde Kapellentür.“

  • „Max, wenn du Wachsmasken magst, dann mach Wachsmasken.“

  • „Der Flugplatzspatz nahm auf dem Flugplatz Platz. Auf dem Flugplatz nahm der Flugplatzspatz Platz.“

  • „Eine Kirschmilchschnitte und einen Kirschmilchshake und ein tschechisches Streichholzschächtelchen mit griechisch-chinesischer Aufschrift und Munkmarscher Miesmuscheln, bitte.“

  • „Eine Diplombibliothekarin ist Bibliothekarin mit Diplom, eine Bibliothekarin mit Diplom ist Diplombibliothekarin.“
Viel Spaß und Erfolg beim Üben!

Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner

Ihr Manfred Engel
Redenschreiber und Chefredakteur
von Die besten Reden von A bis Z

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Beitrag 1:
7 Schritte zum perfekten Rechenschaftsbericht

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  • Mehr über:
    Der neue Redenberater
    Wer kennt sie nicht, die vielen Schlagwörter und Leerformeln in so manchen politischen Reden? Diese Art der Rhetorik ist kontraproduktiv, weil Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf einer Betriebsversammlung Konkretes hören wollen und daher echte Informationen erwarten.

    Das gilt besonders für einen Rechenschaftsbericht, der zu den Pflichtaufgaben jeder Arbeitnehmervertretung gehört. Die Tipps können Sie natürlich auch auf andere Reden übertragen, in denen es auf das konkrete Informieren Ihres Publikums ankommt, beispielsweise in der Jahresversammlung Ihres Vereins.

    Der neue Reden-Berater-Tipp: Gliederung Ihres Rechenschaftsberichts
    1. Einstieg

      Begrüßung aller Teilnehmer unter besonderer Berücksichtigung der gemeldeten Diskussionsteilnehmer und der anwesenden Mitglieder der Unternehmensführung.

    2. Rückblick

      Geben Sie über die Arbeit des Betriebsrats (BR) im letzten Berichtszeitraum einen Überblick. Nennen Sie die Highlights.
    1. Bedeutung und Auswirkungen der BR-Arbeit

      Machen Sie Ihren Kolleginnen und Kollegen klar, was der Betriebsrat geleistet hat und welche (positiven) Folgen das auf jede/n Einzelne/n oder die Gesamtheit der Arbeitnehmer/innen hatte.

    2. Missstände aufzeigen

      Weisen Sie auf noch bestehende Unzulänglichkeiten im Betrieb hin, die trotz intensiver Bemühungen und Verhandlungen mit der Geschäftsleitung noch nicht abgestellt werden konnten.

    3. Vorschläge zur Verbesserung der Lage

      Machen Sie Alternativvorschläge, wie die bisher noch nicht erledigten Angelegenheiten geregelt werden können. Nehmen Sie dabei auch auf die berechtigten Interessen des Unternehmens Rücksicht.

    4. Vorhaben für die nahe Zukunft

      Zählen Sie mit möglichst vielen klaren Fakten auf, was der Betriebsrat in den kommenden Monaten auf den Weg bringen will.

    5. Appelle

      Überzeugen Sie die Arbeitnehmer/ innen davon, dass sie mit dem Betriebsrat gemeinsam diesen aufgezeigten Weg gehen sollten, um die genannten Ziele zu erreichen.

    Der neue Reden-Berater-Themenkatalog für Ihren Rechenschaftsbericht

    Fragen der Zusammenarbeit im Unternehmen
    • zwischen BR und Arbeitgeberseite
    • zwischen BR und Belegschaft
    • zwischen BR und Gewerkschaft
    • zwischen BR und Jugendvertretung
    • zwischen BR und Sicherheitsbeauftragtem
    • zwischen BR und Schwerbehindertenvertretung
    • zwischen BR und Betriebsausschüssen
    • zwischen BR und Wirtschaftsausschuss
    • zwischen BR und Gesamtbetriebsrat
    • zwischen BR und Führungskräften
    • zwischen BR und Gewerbeaufsichtsamt
    • zwischen BR und Berufsgenossenschaft

    soziale Angelegenheiten
    • Fragen der Ordnung des Betriebs
    • Regelungen bei der Arbeitszeit
    • Zeit, Ort und Art der Arbeitsentgelte
    • Fragen der Lohngestaltung
    • Akkord- und Prämiensätze
    • Grundsätze für die Urlaubsplanung
    • Kontrolleinrichtungen
    • Änderung der Arbeitsplätze, Arbeitsabläufe und Arbeitsplatzbeschreibungen
    • Gesundheits-/Unfallschutz
    • Sozialeinrichtungen
    • Zuweisung und Kündigung von Wohnräumen
    • betriebliches Vorschlagswesen
    • bauliche Veränderungen im Betrieb

    personelle Angelegenheiten
    • Einstellungen
    • externe Ausschreibungen von Arbeitsplätzen
    • innerbetriebliche Bewerbungen
    • Eingruppierungen (Lohn/Gehalt)
    • Umgruppierungen (dto.)
    • Versetzungen (mit Begründung)
    • Kündigungen durch Arbeitnehmer
    • Entlassungen durch den Arbeitgeber (dto.)
    • Einstellungen und personelle Veränderungen bei leitenden Angestellten
    • externe Bewerbungen Betriebsvereinbarungen
    • Regelung der Arbeitszeit
    • Urlaubsplan



     

    Beitrag 2:
    5 eiserne Grundregeln für ein effizientes Zeit- und Aufgabenmanagement

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    Einfach organisiert! kompakt
    Stellen Sie sich einmal folgende Situation vor: Wieder einmal sind Sie im Zeitverzug. Während Sie versuchen, mehrere Arbeiten gleichzeitig zu erledigen, verwickelt Sie ein Mitarbeiter in ein Spontangespräch. Und dann wartet ja noch die Quartalsstatistik, deren Erstellung Sie schon seit einer Woche vor sich herschieben ...

    Mithilfe der folgenden 5 Grundregeln aus Einfach organisiert! kompakt können Sie solche Situationen künftig weitgehend vermeiden. Sie beruhen auf den (statistisch gesehen) 5 häufigsten Fehlern der Arbeits- und Selbstorganisation:
    1. Wer ständig alles auf einmal bewältigen will, verzettelt sich. Machen Sie deshalb das Festlegen von Prioritäten zum obersten Gebot Ihres Selbstmanagements.
    1. Vermeiden Sie es, schwierige oder unangenehme Aufgaben aufzuschieben. Die Arbeiten werden dadurch nicht leichter, und zudem rauben Ihnen die Gedanken an das Unerledigte Energie. Suchen Sie nach den Gründen für das Aufschieben.

      Wenn beispielsweise mangelnde Sach- oder Computerkenntnisse der Grund sind: Bauen Sie diese Schwächen so schnell wie möglich ab.

    2. Verlassen Sie sich bei Ihrer Ziel- und Aufgabenplanung nicht ausschließlich auf Ihr Gedächtnis. Fixieren Sie schriftlich, in welchem Umfang Sie was bis wann erledigen möchten.

    3. Regelmäßige Zielkontrolle: Überprüfen Sie wöchentlich, ob Sie die gesetzten Ziele tatsächlich erreicht haben.

    4. Analysieren Sie Störfaktoren und Zeitfresser. Dazu gehören nicht nur äußere Anlässe (wie beispielsweise zu lange Besprechungen oder aufgezwungene Spontangespräche), sondern auch Verluste durch eine nachlässige Ziel-, Zeit- und Aufgabenplanung.



     
    Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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