26. Juni 2017
 
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Archiv-Ausgabe 1. April 2009

Unsere Themen heute:
Haben Sie heute schon jemanden in den April geschickt?

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


der 1. April gilt in fast allen Ländern Europas und sogar in Amerika, Australien, Südafrika und Indien als „Narrentag“. Vor genau 190 Jahren, im Bayern des Jahres 1618, tauchte die Redensart „jemanden in den April schicken“ zum 1. Mal auf. Aber wer den Aprilscherz ursprünglich erfand, ist bis heute unbekannt.

Den wahrscheinlich aufwändigsten Aprilscherz der Welt brachte 1997 der Westdeutsche Rundfunk (WDR). Im Fernsehen sendete er die „Welturaufführung einer bisher unbekannten und unter abenteuerlichen Umständen wiederentdeckten Komposition von Franz Schubert“. Zuschauer und Kritiker zeigten sich begeistert – bis zum 2. April, an dem der Sender bekannte: Nicht Schubert (1797-1828), sondern ein Mitarbeiter des WDR hatte das Werk verfasst!

Tipp des großen Knigge: Am besten ist und bleibt immer noch der Humor, der auf die eigene Rechnung und nicht auf Kosten anderer geht! Auch am 1. April gilt: Wählen Sie harmlose Scherze mit Niveau, über die auch der „Reingelegte“ schmunzeln kann.

Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner

Ihr Manfred Engel
Redenschreiber und Chefredakteur
von Die besten Reden von A bis Z

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Beitrag 1:
Die Allegorie – rhetorische Würze für Ihre Reden

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  • Mehr über:
    Die besten Reden von A–Z
    Die wenigsten Menschen können sich über mehr als ein paar Minuten auf einen reinen Faktenvortrag konzentrieren. Aus Langeweile oder Überforderung schalten sie recht schnell ab.

    Die BESTEN Reden von A–Z empfiehlt: Machen Sie es Ihren Zuhörern leichter, aufmerksam zu bleiben. Bieten Sie visuelle Anreize und schaffen Sie durch rhetorische Mittel verbale Höhepunkte. Ihre Zuhörer erwarten sowohl wertvolle Informationen als auch unterhaltsame Interessewecker. Jeder Vortrag, jede Präsentation muss immer auch wohldosierte rhetorische Würze enthalten.

    Schon Cicero bekannte sich zu seinem rhetorischen Erfolgsgeheimnis: Er habe „in seinen Farbtöpfen gerührt“ und seinen Reden durch die verschiedensten rhetorischen Stilmittel und Tricks „Farbe verliehen“ und dadurch seine „Zuhörer entzückt“.

    Die BESTEN Reden von A–Z-Insider-Tipp: Soll Ihre Rede für alle Anwesenden verständlich sein und sofort in den Köpfen Ihrer Zuhörer ankommen? Dann hilft Ihnen die Allegorie, das „Sprechen und Darstellen in Bildern“.Bildhaft reden = allegorisch reden

    Beispiel: Kennen Sie die Fabel vom Kranich und der Krabbe? Das ägyptische Märchen berichtet von einem Zweikampf zweier ungleicher Tiere. In dessen Verlauf bekommt die zunächst unterlegene Krabbe mit ihren langen Scheren den Hals des Vogels zu packen und würgt diesen so lange, bis er verspricht, keine Fische mehr zu fressen.

    Aus diesem Grund – so die Überzeugung vieler Ägypter – haben die Kraniche einen derart engen Schlund, dass allenfalls eine Schnecke oder ein Wurm hindurchpasst. Am Nil wird die Krabbe deshalb als unerschrockene Kämpferin gegen einen scheinbar haushoch überlegenen Gegner verehrt.

    So wenden Sie die Allegorie an

    Die Allegorie eignet sich besonders für Vergleiche, etwa wenn Sie einen komplizierten Sachverhalt für alle Anwesenden verständlich und anschaulich darstellen wollen – getreu dem chinesischen Sprichwort:

    „Sagst du's mir, so vergesse ich es. / Zeigst du's mir, so merke ich es mir.“

    Sie können eine Allegorie auch verwenden, um Mitarbeiter zu motivieren. Die Fabel vom Kranich und der Krabbe dient zur Untermalung des Mottos: „Du hast immer eine Chance, du musst sie nur nutzen!

    Die BESTEN Reden von A–Z-Extra-Tipp: Schöne Sprachbilder können auch verunglücken und wie ein Bumerang gegen Sie verwendet werden. Setzen Sie Allegorien daher nicht ein, wenn Sie es mit einem ablehnenden Publikum zu tun haben.



     

    Beitrag 2:
    Machen Sie jetzt Ihren Arbeitsplatz frühlingsfit: 10 Wohlfühl-Tipps

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    Einfach organisiert! kompakt
    Arbeitspsychologen bestätigen, dass sich das Arbeitsumfeld direkt auf die Arbeitsleistung auswirkt: Unordnung, ein vollgestapelter Schreibtisch, unzureichende Arbeitsmittel, Lärm, schlechte Luft etc. senken spürbar die Motivation und erschweren die Konzentration.

    Ein alter, aber hilfreicher Trick: Betrachten Sie Ihren Arbeitsplatz einmal so, als würden Sie ihn zum ersten Mal sehen und Ihren ersten Arbeitstag dort verbringen. Was macht Ihnen Freude? Was stört Sie? Oder auch: Was würden Sie ändern, wenn es nicht Ihr Arbeitsplatz wäre, sondern der eines anderen Menschen, der Sie um Ihren Rat fragt, was er ändern könnte?

    Einfach organisiert! kompakt-Tipp: Schenken Sie sich in diesem Frühling ein Wohlfühl-Büro!

    Lassen Sie sich von den folgenden 10 Ratschlägen anregen und zu weiteren Veränderungen animieren:
    1. Ordnen Sie die am häufigsten gebrauchten Arbeitsmittel und Ablagebehälter so an, dass Sie sie einfach und schnell zur Hand haben. Das gilt auch für Nachschub von Verbrauchsmaterial.

    2. Arbeiten Sie grundsätzlich mit funktionierenden und tauglichen Arbeitsmitteln. Der ewig streikende Locher, die klemmende Tastatur, das defekte Telefon-Display, eine wackelige Stuhllehne oder ständige Papierstaus im Drucker dürfen Ihren Arbeitsalltag, Ihre Stimmung, Ihre Zeit und Ihre Motivation nicht dominieren.

    3. Bevorraten Sie Verbrauchsmaterial großzügig. Ständige Knappheit an Markern, Kleber, Druckertoner, Faxpapier, Hüllen, Heftstreifen etc. nervt und stört den Arbeitsfluss.

    4. Arbeiten Sie nach Möglichkeit mit Gegenständen, die qualitativ hochwertig sind, ein angenehmes oder anregendes Design haben, die Sie gern vor Augen haben und zur Hand nehmen. Das motiviert auch dazu, Ordnung zu halten.

    5. Gut aufgeräumt sollte Ihr Büro möglichst immer sein. Das gilt erst recht für den Fall, dass es nicht sehr groß ist: Denn dann sorgen Stapel und etwaige umherliegende Gegenstände schnell für ein zusätzliches Gefühl der Enge.

    6. Sofern Sie Einfluss darauf haben: Bevorzugen Sie bei Möbeln, Wänden und Fußböden warme Farben. Verzichten Sie auf dunkle, drückende Farbtöne. Schwarz, Braun und Grau sollten Sie generell aus Ihrem Büro verbannen.

    7. Stellen Sie Ihr Telefon als Rechtshänder links von der Tischmitte auf (bzw. rechts, wenn Sie Linkshänder sind), sodass Sie die richtige Hand frei haben, um sich Notizen zu machen.

    8. Stellen Sie Blendungen und Reflexionen ab – durch geeignete Jalousien oder indem Sie Ihren Schreibtisch anders platzieren.

    9. Pflanzen spielen eine wichtige Rolle im Büro. Sie bringen nicht nur Leben zwischen Papier und Schränke, sondern tun auch etwas für das Raumklima. Pflanzen wandeln verbrauchte Luft in Sauerstoff um und erhöhen die Luftfeuchtigkeit.

    10. Es ist nicht jedermanns Fall, aber manche Menschen schwören darauf: Wassersäulen oder -kugeln entfalten mit leichtem Plätschern eine beruhigende Wirkung.



     
    Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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