18. August 2017
 
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Archiv-Ausgabe 16. September 2009

Unsere Themen heute:
Wie Sie garantiert Applaus bekommen – machen Sie es wie Alt-Kanzler Helmut Schmidt

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


wenn Ihre Zuhörer nicht von sich aus darauf brennen, Sie als Redner mit Applaus zu überschütten, sollten Sie bewusst auf beifallsträchtige Höhepunkte in Ihrer Rede hinarbeiten.

Der frühere SPD-Bundeskanzler Helmut Schmidt ist noch heute ein brillanter Redner. In seiner Zeit als Bundeskanzler ließ er sehr gern einige „sichere Beifallstellen“ in seine Reden einarbeiten.

Und wenn er dann kurz vor einer solchen vorprogrammierten Passage angelangt war, hob er mehr und mehr die Stimme und riss sie förmlich wie zu einem Ausrufezeichen hoch. Dann senkte er plötzlich die Stimme wieder ab und brachte die Passage, für die er Applaus erhalten wollte.

Seine Zuhörer mussten wegen der wechselnden Tonlage und Lautstärke sehr genau aufpassen, was er gerade sagte. Dadurch stellte Schmidt sicher, dass die Pointe wie geplant zündete – und dass das Publikum applaudierte. Was meinen Sie – ist diese Technik nicht einen Versuch wert?

Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell

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Beitrag 1:
Wie Sie den Stil der Bibel auf Ihre Reden anwenden

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    Der Redenberater
    Die Bibel ist das meistgelesene Buch der Welt. Das liegt nicht nur am Inhalt, sondern auch an der einfachen Sprache – im Deutschen dank Martin Luthers, der den lateinischen Text so übersetzte, dass auch ungebildete Menschen ihn verstehen konnten.

    Unabhängig davon, wie Sie zu Bibel und christlichem Glauben stehen – an der biblischen Sprache können Sie sich laut der neuen Reden-Berater-Redaktion ein Beispiel nehmen:
    1. Klare Struktur: Die Bibel ist übersichtlich gegliedert in Bücher, Kapitel und Verse. Überlegen Sie sich, bevor Sie sprechen oder schreiben, ebenfalls eine gute Struktur. Für Geschriebenes bieten sich natürlich Absätze, Zwischenüberschriften oder Nummerierungen an. Beim Sprechen sollten Sie Aufzählungen („erstens, zweitens, drittens“, „zum einen, zum anderen, darüber hinaus“) verwenden und Pausen machen.

    2. Klare Aussagen: In der Bibel stehen klare Aufforderungen zum Handeln oder Unterlassen. Es gibt kaum Formulierungen mit „würde“, „könnte“ oder „sollte“. Sagen oder schreiben auch Sie stets eindeutig „Ich freue mich auf Ihren Anruf“ statt „Ich würde mich über Ihren Anruf freuen“. Kommunikationspartner sind immer dankbar für deutliche Worte – wenn sie in angemessenem Ton an sie gerichtet werden.

    3. Gleichnisse statt Fachausdrücke: Der berühmte Ausspruch „dem Volk aufs Maul schauen“ stammt von Martin Luther, der das genial umsetzte. Halten Sie es genauso: Verzichten Sie auf Fachausdrücke, Fremdwörter oder Ähnliches. Erklären Sie Ihre (Fach-)Welt in Bildern und Vergleichen.

    Beispiel aus dem neuen Reden-Berater: „Diese Maschine braucht nur so viel Strom wie ein moderner Kühlschrank im Jahr.“ Bedenken Sie: Gleichnisse gehören aus gutem Grund zu den bekanntesten Bibelstellen.


     

    Beitrag 2:
    Schnell-Check „E-Mail“: Machen Sie den 4-Punkte-Test, bevor Sie auf „Senden“ drücken

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    Der große Knigge
    Der große Vorteil einer E-Mail – nämlich dass sie so schnell von A nach B gelangt – ist gleichzeitig auch ihr größter Nachteil. Denn auch jeder Fehler macht so schneller die Runde, als Ihnen lieb ist.

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    1. Ist die Form einwandfrei?

      Prüfen Sie noch einmal, ob Sie einen passenden Tages- und Abschiedsgruß verwendet haben und ob Ihre E-Mail frei von Rechtschreibfehlern ist. Sie können bei fast allen E-Mail- Programmen einrichten, dass jede E-Mail vor Versendung auf korrekte Rechtschreibung überprüft wird.

    2. Haben Sie einen aussagekräftigen Betreff gewählt?

      Die Erfahrung zeigt, dass viele Menschen in der Hektik vergessen, einen passenden Betreff zu formulieren. Mit einem passenden Betreff erleichtern Sie dem Adressaten nicht nur die Archivierung, sondern tun sich selbst einen Gefallen: E-Mails mit einem aussagekräftigen Betreff werden eher gelesen und schneller bearbeitet als solche ohne.

    3. Ist der Verteilerkreis so groß wie nötig und so klein wie möglich?

      Prüfen Sie den Verteiler: Haben Sie niemanden vergessen? Ist Ihre E-Mail für alle Adressaten relevant? Viele Menschen werden mit E-Mails überflutet und sind Ihnen dankbar, wenn Sie als Absender zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden und den Verteiler sorgsam wählen.

    4. Ist Ihre E-Mail freundlich und sachlich?

      Die E-Mail ist ein ungeeignetes Medium, um sich zu streiten oder Dampf abzulassen. Wählen Sie besser das Telefon. Bedenken Sie, dass Ihre E-Mail mit nur einem Mausklick weitergeleitet werden kann. Mit schriftlichen Anfeindungen tun Sie sich selbst keinen Gefallen und heizen Missverständnisse und Streitgespräche weiter an.



     
    Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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