23. Juni 2017
 
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Archiv-Ausgabe 30. September 2009

Unsere Themen heute:
So überbrücken Sie eine peinliche Situation

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


nichts ist peinlicher, als mitten in der Rede den Faden zu verlieren. Doch zum Glück gibt es Möglichkeiten, einen Blackout geschickt zu überspielen – im Idealfall so, dass es keiner Ihrer Zuhörer merkt:
  • Legen Sie bewusst eine Pause ein, trinken Sie einen Schluck Wasser.
  • Wiederholen Sie Ihren letzten Gedanken (Die letzten Gedanken sollte ich noch einmal verdeutlichen …).
  • Fassen Sie Gesagtes nochmals zusammen (An dieser Stelle kann man das Gesagte wie folgt zusammenfassen: …).
  • Stellen Sie Ihren Zuhörern eine Frage (Möchte jemand zum bisher Gesagten eine Frage stellen?).
  • Überspringen Sie einen Redeteil, fahren Sie einfach mit dem nächsten Teil fort (Darauf komme ich später nochmals zurück.).
  • Schreiben Sie ein Stichwort an die Tafel (Diskutieren Sie einmal mit dem Nachbarn diese Frage.).
  • Beziehen Sie Ihre Zuhörer ein (Überlegen Sie kurz.).
Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner

Ihr Manfred Engel
Redenschreiber und Chefredakteur
von Die besten Reden von A bis Z

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Wie Sie jetzt PowerPoint-Präsentationen zaubern, die beeindrucken

In vielen Unternehmen wird kaum mehr miteinander geredet. Umso mehr wird „präsentiert“.

Aber viele Präsentationen sind mit den Ausdrücken „überladen“ und „unprofessionell“ noch freundlich beschrieben. Längst schon lästert der Volksmund: „Haben Sie etwas zu sagen, oder haben Sie PowerPoint?“

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So setzen Sie Powerpoint optimal ein

 

Beitrag 1:
Körpersprache: So vervielfachen Sie die Wirkung Ihrer Rede

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  • Mehr über:
    Die besten Reden von A bis Z
    Ihre Finger, Hände und Arme sind wichtige Bestandteile Ihrer Kommunikation. Mit Ihrer Gestik können Sie Ihre Aussagen in Präsentationen, Verhandlungen oder Gesprächen verstärken und ergänzen. Darüber hinaus liefert Ihnen die Gestik Ihrer Gesprächspartner Informationen, die meist weit mehr über sie aussagen als deren gesprochene Worte.

    Lernen Sie jetzt in diesem Beitrag aus Die BESTEN Reden von A–Z die wichtigsten Gesten kennen, mit denen Sie Ihre eigenen Aussagen beeinflussen und noch überzeugender präsentieren können.
    1. Positive Ausstrahlung: Gestik oberhalb der Gürtellinie, offene Hand

      Mit Bewegungen Ihrer Arme oberhalb der Gürtellinie signalisieren Sie eine positive Botschaft. Mit dieser Gestik erwerben Sie sich am ehesten das Vertrauen Ihrer Gesprächspartner. Achten Sie allerdings darauf, dass Ihre Gesten dem Thema und den räumlichen Gegebenheiten angemessen sind. (Ein trauriger Anlass – z. B. eine Grabrede – sollte nicht durch überwiegend positive körpersprachliche Aussagen dargestellt werden.) Ebenso wirken weit ausholende Gesten in kleinem Kreis überzogen und unpassend. Hier sind große Gesten körpersprachlich „zu laut“.

      Überzeugende Gesten sind fast nur oberhalb der Gürtellinie möglich. Bewegen Sie dabei stets den Oberarm mit. Pressen Sie ihn nicht an den Körper. Durch Bewegungen Ihrer Hände mit leicht sichtbarer Handinnenfläche signalisieren Sie eine positive Botschaft, mit ganz sichtbaren, nach vorn gestreckten Handinnenflächen dagegen eine – negative – Abwehrhaltung. Bewegungen der offenen Hand zeugen von Selbstsicherheit und Souveränität. Zusammen mit der Bewegung der Arme machen Sie Ihre Präsentationen lebhaft und überzeugend.

    2. Neutral-sachlich: Gestik auf Gürtelhöhe

      Mit Bewegungen Ihrer Arme in Höhe der Gürtellinie signalisieren Sie eine neutrale Botschaft. Sie strahlen Sachlichkeit, Verlässlichkeit und Unparteilichkeit aus. Dies ist die beste Ausgangsposition für eine natürliche Gestik.

      Halten Sie die Arme zu Beginn einer Präsentation in diesem Bereich, und mit fortschreitend lebendiger werdenden Rede wird sich die Armbewegung nach oben ganz selbstverständlich ergeben.

    3. Negativ: Gestik unter Gürtelhöhe

      Mit Bewegungen der Arme unterhalb der Gürtellinie signalisieren Sie eine negative Botschaft. Ihre Arme hängen am Körper herunter. Deshalb können die Hände aus dieser Position heraus keine unterstützenden Aussagen machen. Sie geben ein linkisches, unbeholfenes und unsicheres Bild ab.

      Solche Gesten können Sie verwenden, um einen Gegner zu persiflieren oder anschaulich als Versager darzustellen („Und was hat Herr X. uns zu bieten?“).

     

    Beitrag 2:
    Einfach selbstbewusster: Der Trick mit dem Blick

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    simplify organisiert!
    Kennen Sie das auch: bestimmte Situationen, in denen Sie sich regelmäßig – und oft auch gegen alle Vernunft – nervös und unsicher fühlen? Typische Gelegenheiten sind beispielsweise das Lampenfieber vor einem öffentlichen Auftritt oder die Anspannung vor einem wichtigen Gespräch unter 4 Augen.

    Diese Unsicherheit kann sich auf vielfältige Weise physisch und psychisch auswirken – oftmals für andere sichtbar, das ist das Unangenehme daran. Zusätzlich ärgerlich ist, dass die Unsicherheit zumeist wie ein Reflex auf die Situation erscheint. Sie taucht also auf, obwohl Sie sich z. B. auf den öffentlichen Auftritt optimal vorbereitet haben und obwohl Sie in dem Gespräch unter 4 Augen nichts zu befürchten haben.

    simplify organisiert-Tipp: Verblüffend wirksam: Das Phänomen der GewöhnungSie haben jedoch einen Verbündeten im Kampf gegen die Aufregung – und das ist die Gewöhnung. Denken Sie einmal an eine Situation zurück, in der Sie sehr unsicher waren: Wie war das? Wie fühlten Sie sich anfangs? Wie hat sich die Situation dann äußerlich weiterentwickelt, wie haben sich Ihre Gefühle verändert?

    Höchstwahrscheinlich hat Ihre Nervosität oder Ihre Anspannung abgenommen. Vielleicht schreiben Sie das vor allem einem äußeren Einfluss zu: Das Publikum, vor dem Sie die Rede hielten, reagierte gleich auf Ihren 1. Satz positiv. Oder Ihr Gesprächspartner in dem wichtigen Zweiergespräch entspannte die Situation durch angenehme Einleitungssätze.

    Sie denken vielleicht: „Glück gehabt, es hätte auch ganz anders laufen können!“ Das stimmt nur teilweise: Natürlich hätten die anderen sich weniger unterstützend verhalten können. Aber: Sie wären trotzdem allmählich ruhiger und sicherer geworden. Das ist das Phänomen der Gewöhnung. Sie gewöhnen sich an die Situation. Und die Auswirkungen Ihres Lampenfiebers, die Sie sicherlich ebenso fürchten wie die Situation selbst, nehmen zumindest deutlich ab – meist verschwinden sie sogar vollständig.

    simplify organisiert-Übung „Blickkontakt“: Holen Sie sich Ihre innere Ruhe zurück

    Bitten Sie einen Freund oder eine Freundin darum, mit Ihnen diese Übung durchzuführen. (Kleine Motivationshilfe: Sagen Sie dazu, dass die andere Person davon ebenso profitieren wird wie Sie selbst.) Setzen Sie sich einander gegenüber, und schauen Sie sich 5 Minuten lang in die Augen.

    Am besten stellen Sie sich einen Wecker, dann müssen Sie nicht auf die Zeit achten. Während dieser 5 Minuten achten Sie auf Ihre körperlichen Reaktionen, auf Ihre Gefühle und Gedanken. Überwinden Sie die Widerstände, die Sie anfangs vielleicht spüren. Konzentrieren Sie sich; lassen Sie sich darauf ein.

    Beantworten Sie anschließend die folgenden Fragen, am besten schriftlich:
    • Wie fühlten Sie sich am Anfang der Übung (beispielsweise: gehemmt, nervös)?

    • Was spürten Sie körperlich (beispielsweise: Verspannungen, ein flaues Gefühl im Magen)?

    • Was haben Sie anfangs gedacht (beispielsweise: „Wie lächerlich“, „Das ist ja peinlich“ oder „Das liegt mir überhaupt nicht“)?

    • Was spürten Sie am Ende der Übung (beispielsweise: innere Ruhe, Entspannung)?

    Auf die positive Erfahrung können Sie zurückgreifen

    Die Übung „Blickkontakt“ ist dazu gedacht, dass Sie das Phänomen der Gewöhnung – den Wechsel von Aufregung zu Entspannung – im Selbstversuch erleben können.

    Der Effekt: Sie machen bewusst die Erfahrung, dass das Phänomen der Gewöhnung einsetzt und wie es sich positiv auswirkt. Das wird Sie selbstsicherer machen – allgemein und in speziellen, herausfordernden Situationen. Fragen Sie also jetzt gleich eine geeignete Person, ob sie die Übung „Blickkontakt“ mit Ihnen durchführen würde. Sie dauert nur wenige Minuten und ist ebenso einfach, wie ihre Auswirkung verblüffend ist.



     
    Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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