13. Dezember 2017
 
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Archiv-Ausgabe 6. Januar 2010

Unsere Themen heute:
Jede Rede hat ihren Rahmen

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


wer wie Sie häufig Reden halten muss, weiß nur zu genau: Es ist vollkommen unmöglich, bei jedem neuen Anlass wieder eine Rede zu entwerfen, die hinterher von den Zuhörern als „brillant“, „außergewöhnlich“ oder sogar „einzigartig“ bezeichnet wird.

Ein Redner, der mit diesem Anspruch antreten würde, würde sich (und vermutlich auch das Publikum) bald überfordern. Natürlich, Ihr Publikum hat einen Anspruch darauf, von Ihnen eine unterhaltende(!), ansprechende (im wahrsten Sinne des Wortes) und vor allem auch informative Rede zu hören. Dieser Verantwortung müssen Sie sich als Redner stellen.

Wie ich darauf komme? Nun, kürzlich las ich in einem Magazin einen Bericht über einen sehr sachlichen, eher trockenen Rede-Auftritt eines Politikers, der mit folgenden Worten gelobt wurde: „Die internationale Wirtschaftselite wünscht sich weniger Show und zurückhaltendere Politiker.“

Das heißt für Sie: Jede Rede hat ihren Rahmen. Ihr Publikum. Ihr Thema. Setzen Sie sich also nicht zu sehr unter Druck. Die erfolgreichsten Redner sind die, die authentisch bleiben. Denn die sind (fast immer) auch wirklich brillant.

Substanz und Würze für Ihren brillanten Auftritt liefert Ihnen auch diesmal wieder die vorliegende Ausgabe von „Reden und Präsentieren“.

Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell

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Beitrag 1:
Vorsicht bei versteckten Negativ-Formulierungen

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    Die besten Reden von A bis Z
    „Ich werde versuchen, ob ich das Problem mit den hohen Kosten in den Griff kriege.“

    Ein Satz, der positiv klingt? Auf den ersten Blick – ja.

    Die BESTEN Reden von A–Z-Redaktion empfiehlt Ihnen: Schauen Sie einmal genauer hin – und entdecken Sie gleich 4 versteckte Negativ-Formulierungen:

    1. „Ich werde versuchen“ wirkt wenig Vertrauen erweckend in Bezug auf die Fähigkeiten des Sprechenden.

    2. „ob“ unterstützt diesen Effekt.

    3. „Problem“ ruft beim Zuhörer gleich negative Assoziationen hervor.

    4. „Kosten“ – auch ohne „hohe“ davor – stellt ebenfalls eine wenig angenehme Assoziation her.

    Ersetzen Sie deshalb …
    1. „Ich werde versuchen“ durch: „Ich werde tun!“

    2. „ob“ durch „wann“, wenn es passt, oder lassen Sie es ganz weg.

    3. „Problem“ durch „Herausforderung“, „Aufgabe“, „Situation“ oder „Gelegenheit“.

    4. „Kosten“ durch „Investitionen“.

    Die positive Umformulierung des obigen Satzes könnte dann also lauten:

    „Ich bekomme die Aufgabe, die Investitionen in akzeptablen Grenzen zu halten, in den Griff.“



     

    Beitrag 2:
    6 Tipps, wie Sie eine Videokonferenz organisieren

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    Einfach organisiert - kompakt
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    Und so organisieren Sie eine Videokonferenz – 6 Tipps aus Einfach organisiert! kompakt:
    1. Legen Sie den Termin wie bei einer normalen Besprechung fest. Bestimmen Sie, wer wen „anruft“.

    2. Senden Sie die Tagesordnung (Agenda) rechtzeitig allen Teilnehmern per E-Mail zu.
    1. Überprüfen Sie den Raum, in dem die Videokonferenz stattfinden soll, auf seine Eignung.

    2. Versorgen Sie den Moderator mit präzisen Informationen über die Teilnehmer.

    3. Machen Sie den Moderator und die Teilnehmer in Ihrem Haus mit den technischen Funktionen bekannt. Oder bitten Sie den Fachhändler um eine kleine Schulung.

    4. Die Minimal-Ausstattung besteht aus einer PC-Karte, aus Kamera, Kopfhörer, Mikrofoneinheit und entsprechender Treiber-Software.

     
    Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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