22. Oktober 2017
 
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Archiv-Ausgabe 17. Februar 2010

Unsere Themen heute:
Rede-Einstieg: Uhrzeit – Der 24-Stunden-Ideenspender

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


Die Uhrzeit ist für eine Rede so entscheidend wie Ort und Anlass, Stichwort oder Biorhythmus. Sie können die Tageszeit aber auch in vielfacher Hinsicht als Element in Ihre Rede einbeziehen. Etwa, indem Sie zu Redebeginn auf Ihre Uhr schauen und feststellen:

„Unsere Geschäftspartner in New York schwitzen jetzt noch heftig über ihren Umsatzzahlen. Denn dort ist es erst 2 Uhr Nachmittags. Sie dagegen können jetzt eine Rede genießen. Sie brauchen sich bloß zurückzulehnen und zuzuhören.“

Ähnlich können Sie die Zeitangaben für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nutzen, die in den meisten Terminkalendern für jeden Tag der Woche verzeichnet sind: „Heute ist exakt um 20:29 Uhr die Sonne untergegangen – und nur eine Minute später ist ein neuer Stern aufgegangen, am Rednerhimmel. Herzlichen Dank für Ihren Vortrag!“

Mehr Tipps für Ihre Rede am Vormittag, zur Mittagszeit oder am Nachmittag finden Sie in diesem Beitrag: „Redeeinstieg Uhrzeit“.

Viel Erfolg bei Ihrer nächsten Rede.

Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner

Ihr Manfred Engel
Redenschreiber und Chefredakteur
von Die besten Reden von A bis Z

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Beitrag 1:
„Was kann ich verbessern?“ – „Pausen setzen!“

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    Der Redenberater
    Die wenigsten Redner machen sich klar, wie wirkungsvoll und hilfreich gezieltes Warten und Innehalten vor und während des Sprechens sind. Es gibt nicht nur die Startpause. Die Pause hilft auch nach einer Irritation oder bei Überraschungen. Das ruhige Warten kann zudem hilfreich sein, wenn man den Faden verloren hat.

    Joachim Müller, Herausgeber des neuen Reden-Beraters, hat bei unzähligen Meetings erlebt, dass die wenigsten Menschen – gerade auch Personen, die im Beruf viel reden müssen (wie Juristen, Lehrer, Ärzte, Politiker) sich dessen bewusst sind, wie wichtig Pausen sind. Die meisten Menschen haben anscheinend nie gelernt, mit Pausen umzugehen. Pausenloses Sprechen tötet aber die Dynamik, erschwert das Mitdenken und damit auch das Verstehen.

    Beispiel: Hätte sich Edmund Stoiber richtig coachen lassen, hätte man ihm beigebracht, Punkte zu setzen (sprich: Pausen zu machen). Vielleicht wären dann seine legendären Ähs nicht zum Stolperstein geworden.Joachim Müller ist die Bedeutung der Pause während der letzten Jahre immer bewusster geworden. Deshalb rät er Rednern immer wieder: zuhören, warten, denken, erst dann reden. Denn:

    „Nur wer überlegt, ist überlegen!“

    Ein Beispiel von Joachim Müller aus der Redaktionssprechstunde des neuen Reden-Beraters:

    Eine bekannte Persönlichkeit wollte erfahren, wie sie sich rednerisch noch verbessern könnte. Ich hörte mir einige Reden dieser Person an und stellte fest: Der Profi sprach zu geschliffen und vor allem: pausenlos. Er wurde dadurch schlechter verstanden. Ich gab diesem erfahrenen Profisprecher nur einen einzigen Rat:

    „Die Pause ist ein Punkt!“

    Während wir einen Gedanken aussprechen, haben wir mindestens 3 bis 4 weitere Gedanken parallel im Kopf. Im Unterbewussten switchen in unserem Gehirn Abertausende von Informations-Bits zwischen den Synapsen umher.

    Weil wir in der Regel viel schneller sprechen, als die Zuhörer es verdauen können, sind Pausen notwendig. Die Pause ist ein wichtiger Verständlichkeitshelfer – und mindestens ebenso wichtig als Vordenk- und Nachdenkpause.



     

    Beitrag 2:
    Die 7 Säulen ergebnisorientierter Besprechungen

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    Einfach organisiert - kompakt
    Wenn Sie die Effektivität Ihrer Meetings unabhängig vom Thema und von der Tagesform der Geladenen sicherstellen wollen, dann befolgen Sie die 7 wichtigsten Grundregeln für Meetings aus Einfach organisiert! kompakt:
    1. Prüfen Sie als Erstes, ob die Besprechung wirklich notwendig ist. Zögern Sie nicht, ein Meeting abzusagen oder auch früher als geplant zu beenden, beispielsweise wenn sich die Sachlage verändert hat und damit – ohne zusätzliche Vorbereitung – die Besprechung oder die Diskussion eines TOPs (Tagesordnungspunkts) ineffektiv würde.
    1. Bereiten Sie sich gründlich vor. Vor allem eines müssen Sie immer (am besten schriftlich) für sich formuliert haben: das angestrebte Besprechungsergebnis.

    2. Laden Sie nur diejenigen Personen ein, deren Anwesenheit absolut notwendig ist. Teilen Sie allen Teilnehmern Zweck und Ziele der Besprechung mit. Und versorgen Sie die Teilnehmer rechtzeitig mit Informationen und Unterlagen, damit ein einheitlicher Wissensstand gegeben ist.

    3. Fassen Sie kleinere TOPs thematisch und nach Prioritäten sortiert zusammen, damit der Themenplan übersichtlich bleibt und die Runde nicht zwischen TOPs hin- und herspringt. Vermeiden Sie Open-End-Besprechungen, indem Sie für alle TOPs eine konkrete Dauer festlegen.

    4. Beginnen Sie pünktlich, und forcieren Sie Ergebnisse. Das heißt auch: Greifen Sie ein, wenn eine Diskussion sich im Kreis zu drehen beginnt. Demokratie ist gut, Ergebnisse sind besser: Machen Sie einen konkreten Vorschlag, den Sie ja dann von den Besprechungsteilnehmern absegnen lassen können.

      Übrigens haben Sie in dieser Hinsicht auch als Besprechungsteilnehmer Spielraum: Mit einem eleganten „Vielleicht können wir uns ja für den Moment darauf einigen, dass ...“ können Sie manchen Diskussionskreislauf beenden und die nächste Themenrunde in Gang setzen.

    5. Wichtig für die Ergebnissicherung: Fassen Sie vor Ende der Sitzung noch einmal kurz alle Ergebnisse zusammen. Diese Ergebnisse wie auch alle daraus resultierenden Aufgaben (mit Termin und Name) müssen schriftlich festgehalten werden. Und: Beginnen Sie dann das nächste Treffen mit einem Überblick über diese Aufgaben. Wurden sie termingerecht erledigt – und falls nicht, warum nicht? Damit stellen Sie zugleich sicher, dass das Erledigen der verteilten Aufgaben wirklich ernst genommen wird.

    6. Hören Sie pünktlich auf. Überziehen muss eine Ausnahme sein! Vertagen Sie besser einen nicht erledigten TOP auf das nächste Treffen, oder setzen Sie dafür (in kleinerer „Experten“-Runde) ein zusätzliches Treffen an.

     
    Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.



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