23. Juni 2017
 
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Archiv-Ausgabe 3. März 2010

Unsere Themen heute:
Warum die richtige Betonung so wichtig ist

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


die richtige Betonung ist wichtig, damit der Zuhörer den Sinn Ihrer Aussage versteht. Nehmen Sie zum Beispiel den Satz: „Ich muss dir keine neue Tasche kaufen.“ Lesen Sie die folgenden Zeilen laut vor und betonen Sie die jeweils unterstrichenen Wörter.

Sie werden sehen, wie sich die Bedeutung verändert:

Ich muss dir keine neue Tasche kaufen.
Ich muss dir keine neue Tasche kaufen.
Ich muss dir keine neue Tasche kaufen.
Ich muss dir keine neue Tasche kaufen.
Ich muss dir keine neue Tasche kaufen.
Ich muss dir keine neue Tasche kaufen.
Ich muss dir keine neue Tasche kaufen.



Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner

Ihr Manfred Engel
Redenschreiber und Chefredakteur
von Die besten Reden von A bis Z

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Beitrag 1:
Warum es bei Zuhörern gut ankommt, wenn Sie Ihre Stichwörter an die Wand hängen

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    Die besten Reden von A bis Z
    „Stichwörter an die Wand hängen“ – das heißt: Hängen Sie einfach Bilder, Piktogramme und Fotos an die Wände, und zwar solche, die sich nicht von selbst verstehen, aber Ihnen als Redner zur rechten Zeit auf die Sprünge helfen.

    Insider-Tipp aus der Die BESTEN Reden von A–Z-Redaktion: Um die Sache noch spannender zu machen, können Sie „verdeckt“ agieren:

    • Verhängen Sie die an die Wände gepinnten Stichwörter.

    • Stellen Sie mehrere Flipcharts auf, deren Deckblatt jeweils unbeschriftet ist und erst umgeblättert werden muss, damit auf Blatt 2 das Stichwort oder Bildsymbol erscheint.

    • Sofern Sie bewegliche Tafeln (Schule, Hochschule) zur Verfügung haben, beschreiben Sie die innere oder hintere Tafel und klappen Sie sie zu bzw. verdecken Sie die hintere mit der vorderen.

    • Auch Gegenstände, Bilder, Fotos, Piktogramme etc., die das gesuchte Stichwort liefern, können Sie verhängen und Stück für Stück aufdecken.

    • Schließlich können Sie das gesuchte Stichwort (oder einen passenden Gegenstand) in kleine Päckchen verpacken – „verhüllen“ würden der bulgarische Künstler Christo und seine Frau Jeanne Claude sagen. Alles sollten Sie immer im Uhrzeigersinn an die Wände heften, hängen oder vor den Wänden platzieren.
    Diese Methode funktioniert auch dann wunderbar, wenn eine charmante Assistentin oder ein Assistent das Enthüllen und Auspacken der Stichwörter/Bilder/Gegenstände übernimmt. Falls Sie keinen Assistenten haben, gehen Sie einfach selbst während der Rede im Raum herum, zeigen auf das passende Bild oder den jeweiligen Gegenstand, packen das Päckchen aus oder enthüllen, was immer zu enthüllen ist.

    Denken Sie daran, wie beispielsweise Denkmäler und Gedenktafeln enthüllt werden: Schnur ziehen, Stoff fällt, fertig! Das Publikum wird Ihre Handlungen und Bewegungen garantiert mit Interesse verfolgen. Und Ihre Rede wird – gemäß dem, was heutzutage besonders gut ankommt – zu einer Inszenierung.

    Hier ein paar Anregungen aus Die BESTEN Reden von A–Z:
    • Zum Tag der Deutschen Einheit können Sie eine „Berliner Mauer“ (z. B. aus leeren Zigarrenkisten oder Schuhkartons) Stein um Stein abtragen. Auf jedem Stein befindet sich (verborgen) ein Stichwort (oder Bild, Diagramm etc.).

    • Zu Ostern verstecken Sie große Ostereier aus Pappe, in denen jeweils Ihr Stichwort oder ein passendes Objekt verborgen ist. (Große Firmen können auch sehr große Ostereier nehmen, in denen z. B. der neu entwickelte Kleinwagen verborgen wird.)

    • Zu Karneval/Fasching kleiden Sie Ihre Stichwörter in Masken/Kostüme etc: Eine venezianische Maske steht für den italienischen Stürmerstar Ihres Fußballclubs oder die letzte Incentive-Veranstaltung in Venedig oder Ihre Beteiligung an einer Firma in Bella Italia etc. Eine Löwenmaske steht für Stärke, Kraft und siegreiche Aktivitäten, eine Elefantenmaske für Größe, ein Katzenkostüm für Abwarten, Beobachten und blitzartiges Losschlagen.

    • Zu Nikolaus stehen natürlich Stiefel an der Wand, aus denen Sie Päckchen/Gegenstände herausholen.

    • In der Adventszeit empfehlen sich Adventskalender, deren Türchen sich bekanntlich nacheinander öffnen lassen.

    • In der Weihnachtszeit können Sie auch nummerierte „Geschenkpäckchen“ mit (Ihnen wie zufällig das Stichwort gebenden) Gegenständen an den Tannenbaum oder die Tannenbäume hängen.

    • Beim Jubiläum können (z. B. gemalte) Herolde mit Trompeten, an denen Spruchbänder hängen, verkünden, was Sache/Thema ist.

    • Beim 50. Geburtstag stehen 5 Tafeln an den Wänden, für jedes Jahrzehnt eine mit je einem (verschlüsselten, geheimnisvollen) Stichwort.

    • Zum Tag der Arbeit enthüllen Sie die Slogans früherer Tage („Samstags gehört Vati mir“), um zu zeigen, was bereits erreicht wurde und/oder was noch erkämpft werden muss.

    Sie sehen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Nehmen Sie unsere Vorschläge als Anregungen, sich selbst etwas auszudenken. Viel Spaß dabei!



     

    Beitrag 2:
    Ein Plädoyer für das Schriftlichkeitsprinzip

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    simplify organisiert!
    Planen Sie schriftlich? Immer? Wenn es Sie immer ein wenig Disziplin kostet, finden Sie hier 5 gute Gründe aus simplify organisiert, die Ihnen als Motivation dienen werden:
    1. Den Kopf frei bekommen
      Wenn Sie etwas aufschreiben, weiß Ihr Gehirn, dass es diese Sache loslassen und sich auf etwas anderes konzentrieren kann. Denn Sie haben es ja dokumentiert und werden sich später darum kümmern.
    1. Das Grübeln stoppen
      In diesem Sinne hilft das Schriftlichkeitsprinzip auch dabei, Gedankenspiralen und endloses Grübeln zu unterbrechen. Schreiben Sie einfach auf, was Sie bedrückt und was Ihnen Sorgen bereitet. Dadurch verlieren diese Gedanken oft ihre Macht über Sie.

    2. Gewicht geben
      Wenn Sie Aufgaben oder Ideen aufschreiben, werden sie verbindlicher. Das geschriebene Wort hat gefühlsmäßig für uns eine andere Bedeutung als ein flüchtiger Gedanke.

    3. Konzentriert ...
      Schriftliches Planen lässt uns unsere Aufgaben konzentrierter und fokussierter durchdenken, als wenn wir das im Kopf machen würden. Denken mit dem Stift lässt weniger Raum für innere Ablenkungen.

    4. ... und mit guten Ergebnissen
      Das heißt auch, dass Sie beim schriftlichen Planen Ihre Aufgaben besser durchdenken und damit viele Fehler vermeiden. Das ist einer der wichtigsten Gründe. Natürlich können Sie im Vorfeld nicht an alles denken. Aber viele Mehrarbeiten lassen sich durch gute schriftliche Planung verhindern.
    Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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