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Archiv-Ausgabe 18. März 2010
Unsere Themen heute:
Entspannende Atemübung vor der Präsentation
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
sind Sie aufgeregt, wenn Sie eine Präsentation halten oder ein wichtiges Gespräch führen müssen? Dann machen Sie vorher die folgende Atemübung. Sie sorgt für eine entspannte Grundhaltung und die gleichmäßige Versorgung Ihres Gehirns mit Sauerstoff.
Stellen Sie sich gerade hin. Finden Sie Ihre körperliche Mitte und richten Sie den Körper so weit wie möglich auf. Achten Sie dabei vor allem auf eine gute Streckung des Oberkörpers, damit die Brust- und Bauchmuskulatur für die Atmung genutzt werden kann. Atmen Sie durch die Nase ein. Stellen Sie sich beim Einatmen vor, Sie würden an einer gut duftenden Blume oder einem Parfüm riechen.
Dies führt zu einer intensiveren und bewussteren Atmung. Machen Sie eine kurze, natürliche Pause, bevor Sie ausatmen. Atmen Sie jetzt hörbar durch den Mund aus, am besten auf den Laut „f“. Warten Sie auf den nächsten Atemimpuls.
Diese Dreiteilung des Atmungsvorgangs – einatmen, warten, ausatmen – ist besonders wichtig, um tief und entspannt zu atmen. Im 2. Schritt sollten Sie Ihre Hände leicht auf den Bauch legen. Versuchen Sie jetzt bewusst, in den Bauch zuatmen. Danach fühlen Sie sich wesentlich besser und entspannter und die Präsentation kann losgehen. Viel Erfolg!
Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner
Ihr Manfred Engel
Redenschreiber und Chefredakteur von Die besten Reden von A bis Z
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Wie Sie jetzt PowerPoint-Präsentationen zaubern, die beeindrucken
In vielen Unternehmen wird kaum mehr miteinander geredet. Umso mehr wird „präsentiert“.
Aber viele Präsentationen sind mit den Ausdrücken „überladen“ und „unprofessionell“ noch freundlich beschrieben. Längst schon lästert der Volksmund: „Haben Sie etwas zu sagen, oder haben Sie PowerPoint?“
PowerPoint bietet eine Fülle von Funktionen zum Gestalten professioneller Präsentationen. Aber nicht alle Möglichkeiten des Programms sind für jeden Zweck geeignet und sinnvoll. Wie lassen sich Ideen und Informationen visuell so aufbereiten, dass sie beim Publikum ankommen und wirken?
PowerPoint aktuell liefert Ihnen jetzt jederzeit schnelle Hilfe und viele Aha-Effekte bei der Erstellung und Gestaltung Ihrer Präsentationen mit PowerPoint. Tipps für Ihre Präsentationen vor Publikum helfen Ihnen, Ihre Präsentationen perfekt vorzutragen.
So setzen Sie Powerpoint optimal ein
Beitrag 1:
10 Redner-Tipps für große öffentliche Rede-Auftritte
Für öffentliche Auftritte hält die Sprachtherapeutin und Kommunikationstrainerin Ulla Beushausen 10 Redner-Tipps parat – der neue Reden-Berater stellt sie Ihnen hier vor:
- Sprechen Sie möglichst früh. Wenn auf einer Veranstaltung die Reihenfolge der Redner nicht feststeht, melden Sie sich als Erste(r). Denn je länger Sie warten, desto größer wird Ihre Nervosität.
- Sind Sie in der Reihenfolge später dran, lenken Sie sich ab. Rekapitulieren Sie nicht zum 50. Mal den Inhalt Ihrer Rede – Wissenslücken können Sie jetzt sowieso nicht mehr schließen. Nutzen Sie die Pausen, um auf und ab zu gehen, oder hören Sie Ihren Vorrednern zu.
- Leiden Sie unter Händezittern? Dann zeigen Sie, etwa am Overheadprojektor, nichts „freihändig“, sondern legen Sie einen Overheadfinger auf die Folie. Wenn der Overheadfinger nicht zur Hand ist, reicht auch ein gespitzter 6-eckiger Bleistift. Ein runder würde wegrollen.
- Lenken Sie immer mal wieder die Aufmerksamkeit von Ihrer Person ab – etwa durch Fragen ans Publikum. Dann steht der oder die Antwortende im Mittelpunkt, und Sie können „verschnaufen“.
- Ergreifen Sie die Flucht nach vorn. Melden Sie sich freiwillig für alle möglichen Rede-Situationen, besonders dann, wenn das Ergebnis nicht so wichtig für Sie ist. Das verschafft Ihnen Übung und gibt Ihnen das Gefühl, etwas geleistet zu haben.
- Versuchen Sie herauszufinden, wann Sie in Rede-Situationen entspannt sind. Machen Sie sich einen Sport daraus, diesen Punkt so lange wie möglich herauszuzögern.
- Aktivieren Sie Ihren Körper. Bewegung baut Ängste ab. Vor allem bei einem Blackout oder bei Unsicherheiten wäre es ein Fehler, in Erstarrung zu verfallen. Versuchen Sie, die Pause bewusst zu erleben. Strecken Sie die Zehen, lassen Sie Ihren Stift fallen und heben Sie ihn wieder auf oder gehen Sie zum Fenster und öffnen Sie es.
- Benutzen Sie Ihre Stichwortkarten und Ihr Manuskript als Sicherheitsanker. Ihr Publikum merkt wahrscheinlich gar nicht, dass Sie einen Blackout haben. Jedenfalls ist es nicht ungewöhnlich, dass Redner(innen) im Vortrag ihre Vorlage zu Rate ziehen.
- Haben Sie grundsätzlich Mut zur Pause. Gehen Sie nicht mit der Einstellung in die Rede, sie möglichst schnell hinter sich zu bringen. Bewusst eingeplante Sprechpausen sind eine Erholung für Sie und eine Wohltat für Ihre Zuhörer.
- Geben Sie einen Blackout ruhig zu. Das Publikum hat dafür Verständnis.
Beitrag 2:
Beim Vorführen mit PowerPoint sicher zu einer bestimmten Folie wechseln
Wenn Sie während der Präsentation im Dialog mit Ihrem Publikum bleiben, kann es schon mal passieren, dass Sie die geplante Folienreihenfolge aufgeben und schnell zu einer bereits gezeigten oder einer noch ausstehenden Folie wechseln wollen. In solch einem Fall würde es nicht eben professionell wirken, wenn Sie erst mühsam durch die Präsentation blättern müssten, um zu der gewünschten Folie zu gelangen, und dabei die Zuschauer warten ließen.
Erfahren Sie in diesem Beitrag aus PowerPoint aktuell, wie Sie während der Bildschirmpräsentation gezielt zu einer bestimmten Folie wechseln. Souverän und ohne in Stress zu geraten.
Tipp 1: Per Tastatur zielgenau zu einer Folie navigierenSicher kennen Sie das: Der Vortragende ist während der Bildschirmpräsentation fast am Ende der Präsentation angelangt und plötzlich kommt aus dem Publikum die Bitte, Informationen von einer bereits gezeigten Folie noch einmal einzublenden.
Die Lösung ist ganz einfach, wenn der Vortragende die Nummer der gewünschten Folie weiß. Und so geht’s:
- Merken Sie sich die Nummer der aktuell gezeigten Folie – beispielsweise 16.
- Bleiben Sie im Modus BILDSCHIRMPRÄSENTATION und tippen Sie auf der Tastatur einfach die Nummer der Folie ein, die verlangt wurde – beispielsweise 5.
- Betätigen Sie die Taste ENTER. Es wird direkt zur gewünschten Folie – in dem Fall also Folie 5 – gewechselt.
- Das Publikum wird staunen, dass dieser Wechsel so zügig klappte. Noch mehr wird es beeindruckt sein, wenn Sie anschließend direkt den Vortrag auf der Folie 16 fortsetzen, indem Sie einfach 16 und ENTER eingeben.
Tipp 2: Sicher in der Präsentation navigieren mit Hilfe einer Gliederung
Damit Vortragende bei Rückfragen während der Bildschirmpräsentation souverän zur erforderlichen Folie wechseln können, sollten sie immer eine Gliederung der Präsentation zur Hand haben. Die lässt sich wie folgt ausdrucken:
- Rufen Sie mit DATEI > DRUCKEN das Dialogfeld auf.
- In PowerPoint 2007 wählen Sie die OFFICE-SCHALTFLÄCHE und DRUCKEN.
- Wählen Sie in dem Dialogfeld unten links statt FOLIEN den Eintrag GLIEDERUNGSANSICHT.
Tipp 3: Die Gliederung nur auf die Folientitel reduzieren
Vortragende können sich am besten in der Gliederung orientieren, wenn dort nur die Überschriften und die Nummern der Folien stehen. Um die Gliederung auf diese beiden Informationen zu beschränken, gehen Sie wie folgt vor:
- Klicken Sie links von der Folie auf die Registerkarte GLIEDERUNG.
- Klicken Sie in die Gliederung und markieren Sie mit STRG + A den gesamten Inhalt.
- Wählen Sie per rechten Mausklick in diese Markierung im Kontextmenü den Befehl GLIEDERUNG REDUZIEREN.
Wenn Sie jetzt die Gliederung wie im vorherigen Tipp erläutert ausdrucken, erscheinen auf den hochformatigen A4-Blatt nur Foliennummern und -titel der Präsentation.
PowerPoint aktuell-Tipp zum Schluss: Damit Vortragende bei Rückfragen während der Bildschirmpräsentation souverän zur erforderlichen Folie wechseln können, sollten sie immer eine Gliederung der Präsentation zur Hand haben. Die lässt sich wie folgt ausdrucken:
- Wechseln Sie über ANSICHT > KOPF- UND FUßZEILE in das Dialogfeld zum Definieren der Fußzeileninhalte.
Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.
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