Archiv-Ausgabe 31. März 2010
Unsere Themen heute:
Anti-Burnout-Maßnahmen
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
manchmal steckt hinter Fluchtgedanken einfach nur die totale Erschöpfung. Kommt es erst einmal zu einem Burnout, dem Gefühl „nichts geht mehr“, hilft oft nur ein Ausklinken von längerer Dauer, eine längere Auszeit, ein Sabbatjahr.
Diese Möglichkeit ist aber nicht jedem vergönnt. Werden Sie schon vorher aktiv, um zu verhindern, dass es überhaupt so weit kommt:
- Verschaffen Sie sich regelmäßig kleine Oasen, wo Sie sich wohlfühlen und das tun, was Ihnen gut tut (Action-Film gucken, Wellness-Tag oder einfach gar nichts tun).
- Gönnen Sie dem überstrapazierten Teil Ihres Hirns eine Pause, indem Sie den unterforderten Teil anregen – lernen Sie etwas ganz Neues, was das genaue Gegenteil von dem ist, was Sie stresst. Als kaufmännische Angestellte lernen Sie z. B. Schlagzeug spielen.
- Verkaufen Sie Ihr eigenes Leben nicht an den Erfolg, sondern lassen Sie Ihr Bauchgefühl mitsprechen, wann des Erfolges und des Stresses genug ist.
- Machen Sie sich nicht abhängig von Geld, Status, Macht und Anerkennung: Bauen Sie vor, schaffen Sie sich Polster emotionaler und finanzieller Natur, damit Sie zumindest die Wahl haben, Veränderungen vorzunehmen, wenn und wann immer Sie das wollen.
Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner
Ihr Manfred Engel
Redenschreiber und Chefredakteur von Die besten Reden von A bis Z
PS: Kennen Sie schon www.small-talk-themen.de? Diese Webseite versorgt Sie kostenlos mit frischen Themen, die Sie als Aufhänger für Ihren Smalltalk nutzen können. Damit sind Sie nie mehr um ein Gesprächsthema verlegen. Melden Sie sich gleich zum kostenlosen E-Mail-Newsletter an!
Anzeige
Nur 20 Minuten Vorbereitungszeit und dann das ...
Sie treten an Ihr Rednerpult. Überall Grinsen, Tuscheln. Die übliche Unruhe vor der erwarteten Langeweile…
Sie räuspern sich, schauen in die Runde und beginnen Ihrer Rede...
Doch irgendetwas ist anders. Ihre Zuhörer sind verunsichert. Ist es Ihre Körperhaltung? Ihre Art zu sprechen? Ihre Zuhörer beginnen sich plötzlich zu fragen...
...ist die Person da vorne, noch dieselbe? Diese Person am Rednerpult hat etwas mitzuteilen. Ihre Worte haben Gewicht. Inzwischen könnte man eine Nadel fallen hören. Ihre Zuhörer hängen an Ihren Lippen und saugen jedes Wort von Ihnen auf.
Und dann das...
...Ihre Rede endet in nicht enden wollendem tosendem Applaus. Sie haben das höchste Ziel aller Redner erreicht. Sie haben sich als Redner unvergesslich gemacht. Und das mit nur 20 Minuten Vorbereitungszeit.
Erleben Sie es selbst. Immer und immer wieder! Testen Sie "Der neue Redenberater" jetzt 14 Tage GRATIS!
Beitrag 1:
Osterrätsel: Die perfekte Frau und der perfekte Mann
Für Ihre bevorstehende Osterrede haben wir eine kleine Anekdote aus dem Ratgeber Die BESTEN Reden von A–Z für Sie: ein Osterrätsel.
Es waren einmal ein perfekter Mann und eine perfekte Frau. Sie begegneten sich, und da ihre Beziehung perfekt war, heirateten sie. Die Hochzeit war einfach perfekt und ihr gemeinsames Leben selbstverständlich auch.
An einem kalten, stürmischen Ostersonntag fuhr das perfekte Paar eine kurvenreiche Straße entlang; da bemerkten sie am Straßenrand jemanden, der offenbar eine Panne hatte. Als perfektes Paar hielten sie an, um zu helfen. Es war der Osterhase mit einem Korb voller Ostereier.
Da sie die vielen Kinder an Ostern nicht enttäuschen wollten, lud das perfekte Paar den Osterhasen mitsamt Ostereiern in sein Auto. Und bald waren sie dabei, die Ostereier zu verstecken. Unglücklicherweise stürmte es immer mehr, und die (ohnehin schon schwierigen) Straßenbedingungen verschlechterten sich zusehends. Schließlich hatten sie einen bösen Unfall. Nur einer der drei überlebte.
Quizfrage: Wer war es?Antwort: Es war natürlich die perfekte Frau. Denn sie war die Einzige, die überhaupt existierte. Jeder weiß, dass es keinen Osterhasen gibt und erst recht keinen perfekten Mann.
Meine Damen, hier können Sie sich jetzt ausklinken. Meine Herren, für Sie wäre es auch besser, sich damit zufrieden zu geben. Nur für die Chauvis unter Ihnen geht die Sache noch weiter, nämlich so:
Wenn es also keinen Osterhasen und keinen perfekten Mann gibt, muss die perfekte Frau am Steuer gesessen haben. Das erklärt, warum es einen Unfall gegeben hat.
(An dieser Stelle werden Ihre Zuhörerinnen protestieren. Darauf Sie:)
Ich merke, dass einige der Damen immer noch zugehört haben. Das beweist noch etwas: Frauen tun tatsächlich nie das, was man ihnen sagt.
Beitrag 2:
Machen Sie jetzt Ihren Arbeitsplatz frühlingsfit: 10 Wohlfühl-Tipps
Arbeitspsychologen bestätigen, dass sich das Arbeitsumfeld direkt auf die Arbeitsleistung auswirkt: Unordnung, ein vollgestapelter Schreibtisch, unzureichende Arbeitsmittel, Lärm, schlechte Luft etc. senken spürbar die Motivation und erschweren die Konzentration.
Ein alter, aber hilfreicher Trick: Betrachten Sie Ihren Arbeitsplatz einmal so, als würden Sie ihn zum ersten Mal sehen und Ihren ersten Arbeitstag dort verbringen. Was macht Ihnen Freude? Was stört Sie? Oder auch: Was würden Sie ändern, wenn es nicht Ihr Arbeitsplatz wäre, sondern der eines anderen Menschen, der Sie um Ihren Rat fragt, was er ändern könnte?
Einfach organisiert! kompakt-Tipp: Schenken Sie sich in diesem Frühling ein Wohlfühl-Büro!
Lassen Sie sich von den folgenden 10 Ratschlägen anregen und zu weiteren Veränderungen animieren:- Ordnen Sie die am häufigsten gebrauchten Arbeitsmittel und Ablagebehälter so an, dass Sie sie einfach und schnell zur Hand haben. Das gilt auch für Nachschub von Verbrauchsmaterial.
- Arbeiten Sie grundsätzlich mit funktionierenden und tauglichen Arbeitsmitteln. Der ewig streikende Locher, die klemmende Tastatur, das defekte Telefon-Display, eine wackelige Stuhllehne oder ständige Papierstaus im Drucker dürfen Ihren Arbeitsalltag, Ihre Stimmung, Ihre Zeit und Ihre Motivation nicht dominieren.
- Bevorraten Sie Verbrauchsmaterial großzügig. Ständige Knappheit an Markern, Kleber, Druckertoner, Faxpapier, Hüllen, Heftstreifen etc. nervt und stört den Arbeitsfluss.
- Arbeiten Sie nach Möglichkeit mit Gegenständen, die qualitativ hochwertig sind, ein angenehmes oder anregendes Design haben, die Sie gern vor Augen haben und zur Hand nehmen. Das motiviert auch dazu, Ordnung zu halten.
- Gut aufgeräumt sollte Ihr Büro möglichst immer sein. Das gilt erst recht für den Fall, dass es nicht sehr groß ist: Denn dann sorgen Stapel und etwaige umherliegende Gegenstände schnell für ein zusätzliches Gefühl der Enge.
- Sofern Sie Einfluss darauf haben: Bevorzugen Sie bei Möbeln, Wänden und Fußböden warme Farben. Verzichten Sie auf dunkle, drückende Farbtöne. Schwarz, Braun und Grau sollten Sie generell aus Ihrem Büro verbannen.
- Stellen Sie Ihr Telefon als Rechtshänder links von der Tischmitte auf (bzw. rechts, wenn Sie Linkshänder sind), sodass Sie die richtige Hand frei haben, um sich Notizen zu machen.
- Stellen Sie Blendungen und Reflexionen ab – durch geeignete Jalousien oder indem Sie Ihren Schreibtisch anders platzieren.
- Pflanzen spielen eine wichtige Rolle im Büro. Sie bringen nicht nur Leben zwischen Papier und Schränke, sondern tun auch etwas für das Raumklima. Pflanzen wandeln verbrauchte Luft in Sauerstoff um und erhöhen die Luftfeuchtigkeit.
- Es ist nicht jedermanns Fall, aber manche Menschen schwören darauf: Wassersäulen oder -kugeln entfalten mit leichtem Plätschern eine beruhigende Wirkung.
Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.
Beitrag 2:
Simplify-Urlaubsplanung 2010
Der Kalender 2010 bietet leider nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, mit Brückentagen längere Erholungszeiten zu erreichen. Gleich 7 Feiertage inklusive Weihnachten fallen auf Samstage oder Sonntage.
Speziell wenn Sie in einem Bundesland ohne „unterwöchige“ katholische Feiertage leben (Fronleichnam, Allerheiligen, Buß- und Bettag), haben Sie außer Ostern und Himmelfahrt praktisch keine Möglichkeit, mit wenigen Urlaubstagen längere „Freizeiten“ einzurichten.
simplify organisiert-Tipp: Sichern Sie sich diese Möglichkeiten deshalb frühzeitig, so lange der betriebliche Abwesenheitskalender es noch zulässt! - Ostern findet vom 2. (Karfreitag) bis zum 5. April (Ostermontag) statt. Wenn Sie z. B. von Samstag, 27. März, bis Montag, 5. April, freinehmen, erhalten Sie 10 freie Tage am Stück für nur 4 Urlaubstage.
- Der 1. Mai fällt auf einen Samstag und scheidet 2010 als Brückentag in den meisten Berufen aus.
- Christi Himmelfahrt fällt auf Donnerstag, 13. Mai: Zusammen mit 1 Urlaubstag am nachfolgenden Freitag bekommen Sie so ein besonders langes Wochenende. Oder Sie nehmen in dieser Woche 4 Tage Urlaub und erhalten von Samstag, 8. Mai, bis Sonntag, 16. Mai, 9 freie Tage.
- Pfingstsonntag/-montag ist am 23./24. Mai. Mit Christi Himmelfahrt verbunden ergeben sich von Donnerstag, 13. Mai, bis Montag, 24. Mai, 12 zusammenhängende freie Tage für 6 Urlaubstage.
- Der Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) ist ein Sonntag und bietet somit keine zusätzliche Urlaubsmöglichkeit.
- Weihnachten: Heiligabend und Silvester fallen auf einen Freitag. Somit scheiden der 1. und 2. Feiertag am Samstag und Sonntag als Urlaubszusatz gänzlich aus, ebenso der Neujahrstag 2011 (Samstag).
Hinzu kommen die nicht-bundeseinheitlichen Feiertage: Fronleichnam (Donnerstag, 3. Juni), Allerheiligen (Montag, 1. November), Buß- und Bettag (Mittwoch, 17. November). Auf einen Sonntag fallen Mariä Himmelfahrt (15. August) und der Reformationstag (31. Oktober).
Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.
Übersicht aller Beiträge
|