23. Juni 2017
 
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Archiv-Ausgabe 14. April 2010

Unsere Themen heute:
Wann Sie sich schwerhörig stellen sollten

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,

imitieren Sie die Reaktion schwerhöriger Menschen und fragen Sie „unbeholfen“ nach. Wenden Sie diese Taktik aus dem Handbuch besten Reden von A bis Z an, wenn Sie Sticheleien abwehren wollen.

  • Angriff: „Ich kann mir Ihren Quatsch nicht weiter anhören, Frau Schneider.“
    Ihre Reaktion: „Ja, hören Sie mich weiter an. Was ich damit ausdrücken will, ist ...“

  • Angriff: „Warum sind Sie immer so nachtragend?“
    Ihre Reaktion: „Was wollen Sie mir nachtragen?“

Damit nehmen Sie Angreifern zumindest etwas Wind aus den Segeln.



Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner

Ihr Manfred Engel
Redenschreiber und Chefredakteur
von Die besten Reden von A bis Z

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In vielen Unternehmen wird kaum mehr miteinander geredet. Umso mehr wird „präsentiert“.

Aber viele Präsentationen sind mit den Ausdrücken „überladen“ und „unprofessionell“ noch freundlich beschrieben. Längst schon lästert der Volksmund: „Haben Sie etwas zu sagen, oder haben Sie PowerPoint?“

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Beitrag 1:
Wie Sie Menschen und Kontakte gewinnen

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  • Mehr über:
    Der Redenberater
    Ob beim Messebesuch, im Flugzeug oder einfach in der Kneipe nebenan – jeder Ihrer neuen Kontakte beginnt mit einem Smalltalk. Und neue Bekanntschaften sind nicht nur im Geschäftsleben die Basis für Ihren Erfolg. Bei jeder Kurzplauderei, ob privat oder beruflich, bauen Sie Ihr Netzwerk weiter aus.

    Der neue Reden-Berater-Tipp: Wenn Sie auf einer Veranstaltung mit anderen per Smalltalk Kontakt aufnehmen möchten, gehen Sie am besten strategisch vor:
    1. Atmen Sie tief durch.

    2. Gehen Sie mit aufrechtem Gang in den Raum.

    3. Schauen Sie bewusst in die Runde.

    4. Gehen Sie zu der Gruppe, die am weitesten geöffnet ist.

    5. Stellen Sie sich in unmittelbare Nähe der Gruppe.

    6. Hören Sie zu.

    7. Lächeln Sie oder schauen Sie freundlich.

    8. Nehmen Sie zuerst zum Wortführer, dann zu den anderen Blickkontakt auf.

    9. Nicken Sie zustimmend.

    10. Nehmen Sie am Gespräch teil.

    Überlegen Sie sich vorher, wie Sie Ihren Smalltalk eröffnen können. Wählen Sie sich einige Lieblings-Einstiegssätze und üben Sie diese vor Ihren ersten Auftritten. Schon nach wenigen Versuchen werden Sie dann in der Lage sein, auch spontan zu reagieren.

    Der neue Reden-Berater-Tipp: Die folgenden Themen bieten Ihnen jederzeit vielfältige Gelegenheiten zum Smalltalk:
    • Die Anreise: „Wie war Ihre Anreise?“

    • Der Ort: „Sind Sie zum ersten Mal hier?“

    • Das Essen: „Wie schmeckt denn das, was Sie ...?“ – „Können Sie mir eine Soße empfehlen?“

    • Der Anlass: „Sind Sie auch Mitglied des ...?“ „Woher kennen Sie ...?“

    • Der Urlaub: „Sie sehen so erholt aus – waren Sie in Urlaub?“

    • Die Schlagzeilen des Tages: „Haben Sie heute gelesen, dass ...?“

    • Die Hobbys: „Was halten Sie von der Inszenierung ...?“

    • Der Beruf: „Wo sind Sie beschäftigt?“ – „Welches ist Ihre Aufgabe?“

    • Alles Positive:„Ihre Krawatte gefällt mir. Wo kann ich ...?“ – „Ihr Geschmack ist wirklich gut. Kann man das lernen?“

    Reden-und-Praesentieren.de-Insider-Tipp: Wichtig ist, dass Ihnen überhaupt ein Thema einfällt, mit dem Sie Ihren Smalltalk eröffnen können. Hervorragend geeignet ist dafür der Newsletter „Small-Talk-Themen“, der Ihnen täglich kostenlos ein interessantes Thema für Ihren Smalltalk in Ihr E-Mail-Postfach liefert. Melden Sie sich am besten gleich hier an!



     

    Beitrag 2:
    3 Erfolgs-Garantien für Ihre nächste Rede

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    simplify organisiert!
    Wie gefällt Ihnen der folgende Beginn eines Vortrags zum Thema „E-Mail-Management“? Die simplify organisiert-Redaktion hat ihn für Sie aufgestöbert und daraus 3 Erfolgstipps für Sie abgeleitet:

    Heute Morgen fragte mich meine kleine Tochter: „Papa, schwätzen die Erwachsenen denn auch manchmal, während du Ihnen etwas erzählst?“ Nun sehe ich Sie hier als wohlerzogene Zuhörer sitzen, die mehr Disziplin mitbringen als die Klassenkameraden meiner Tochter. Interessant ist die Frage dennoch.

    Und die Antwort lautet ganz einfach: So lange ich Ihnen Inhalte präsentiere, die Sie interessieren, und das in einer verständlichen Form, werden Sie kein Bedürfnis haben, sich mit Ihrem Nachbarn zu unterhalten. Sie werden die Ohren spitzen. Womit wir beim Thema sind: Wie bringen Sie den Empfänger Ihrer E-Mail dazu, diese aufmerksam zu lesen und entsprechend darauf zu reagieren? ...


    Glauben Sie nicht auch, dass dieser Redner die Aufmerksamkeit seines Publikums gewonnen hat? Das ist ihm gelungen, indem er 3 ganz einfache Kunstgriffe angewandt hat:
    1. Etwas Persönliches preisgeben – das Eis brechen

      Erinnern Sie sich an den TV-Detektiv Columbo und seine konstanten Verweise auf seine Frau? Der Bezug auf die eigene Familie ist immer unterhaltsam für die Zuhörer und bringt Ihnen Sympathien ein – nicht zuletzt deshalb, weil Sie aus Ihrer öffentlichen Redner-Rolle den privaten Menschen hervorblitzen lassen: Das nimmt etwas von der Distanz zwischen Rednerpult und Zuschauerbereich.

    2. Humor wagen – das Publikum unterhalten

      Ein typischer Fehler ungeübter Redner ist der Glaube, ernsthafte Themen auch durchgängig ernsthaft behandeln zu müssen.

      Tatsache ist: Zu fast allen Gelegenheiten kommt eine Prise Humor sehr gut an – und Ihr Publikum wird es Ihnen mit Sympathie und Aufmerksamkeit danken. Außerdem können sich die Zuhörer lustig verpackte Inhalte viel leichter einprägen.

      Ein ganz einfaches Mittel, Humor zu erzeugen, ist das der Wiederholung. Beziehen Sie sich etwa im Laufe Ihrer Rede (auch wenn sie nur 5 Minuten dauert) immer wieder und mit der immer gleichen Formulierung auf Ihren Aufhänger. Im Beispiel oben könnte das der Begriff „die Ohren spitzen“ sein. Am Schluss müssen Sie nur noch auf Ihre Ohren deuten, um Ihre Aussage zu wiederholen.

    3. Variabel sprechen – Souveränität beweisen

      Viele Reden und Vorträge sind unerträglich monoton gesprochen – als glaubte der Redner, das Publikum würde bei jeder Unterbrechung des gleichmäßigen Sprachflusses sofort in die Unaufmerksamkeit abwandern.

      Tatsache ist: Je gleichmäßiger Ihr Textfluss, umso größer ist die Gefahr, dass Sie Ihr Publikum verlieren. Variieren Sie also sowohl Sprechgeschwindigkeit als auch -lautstärke und: Machen Sie Pausen! Mit Pausen können Sie hervorragend Spannung erzeugen, bei Ihrem Publikum eine wichtige Aussage „einsickern“ lassen oder einen Themenwechsel signalisieren.

    simplify organisiert-Tipp: Am lebendigsten sprechen Sie, wenn Sie Ihre Rede nur auf der Grundlage von Stichpunkten halten und nicht einen ausformulierten Text ablesen.

    Wenn Ihnen das zu unsicher ist oder wenn Sie bei einem Vortrag das Redemanuskript abliefern müssen, können Sie Folgendes tun: Üben Sie, beim Ablesen Gesten zu machen – so, als ob Sie sich in einem normalen Gespräch befänden. Dadurch bekommt Ihr Vortrag automatisch etwas „frei Gesprochenes“.



     
    Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.



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