22. August 2017
 
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Archiv-Ausgabe 28. April 2010

Unsere Themen heute:
Stellen Sie sich ins Rampenlicht!

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


ein reicher venezianischer Kaufmann hatte zum Bankett geladen. Viele berühmte und einflussreiche Gäste standen auf seiner Liste, und das Essen sollte in einer Stunde beginnen. Die letzten Vorbereitungen waren getroffen; der Diener des Kaufmanns musste auf der Mitte des Tisches nur noch einen dekorativen Porzellanschwan platzieren, der als Blickfang die festliche Tafel perfekt machen sollte. Doch eine Katze lief ihm vor die Füße, und er ließ die wertvolle Figur fallen, die sogleich in tausend Stücke zersprang.

Der verzweifelte Diener spielte schon mit dem Gedanken, Hals über Kopf aus der Stadt zu flüchten, da schaute ein kleiner zerlumpter Junge, sieben oder acht Jahre alt, durchs offene Fenster hinein: „Mi scusi Signore – darf ich dir helfen?“ Und das Kind erzählte, dass es der Enkel eines Bildhauers sei und eine neue Figur machen könne, gäbe man ihm nur das passende Material: „Das da!“ Er zeigte auf ein großes Stück Butter.

Und siehe da: Bald hatte der Knirps einen wundervollen brüllenden Löwen aus dem Fett geknetet, der die Gäste, die bald darauf eintrafen, schlichtweg verzauberte. Sie verlangten nach dem Schöpfer des Kunstwerks, und seitdem bekamen der Junge und sein Großvater, der Bildhauer, so viele Aufträge, dass sie und ihre Familie im Wohlstand leben konnten.

Was lernen wir daraus? Damit Ihre Talente und Fähigkeiten anerkannt werden, müssen Sie sie erst einmal zeigen! Scheuen Sie sich also nicht vor Redeauftritten im Rampenlicht! Im Gegenteil: Suchen Sie sie! Denn mit den Tipps aus „Reden und Präsentieren“ werden auch Sie Ihr Publikum garantiert verzaubern.

Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell

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Die Zeiten, in denen Etikette nur für Bewerbungs-Testessen oder hochrangige Persönlichkeiten wichtig war, sind vorbei. Während es früher nur eine elitäre Gruppe war, die bei Stil- und Etikette-Fragen Bescheid wusste, ist heute ist die Anzahl derjenigen, die sich auskennen (und damit auch diejenigen, die die Fettnäpfchen der anderen erkennen), dramatisch gestiegen. Erfolg im Beruf ist daher zwangsläufig immer mehr eine Frage des perfekten Auftretens und nicht mehr nur allein auf die fachliche Qualifikation zurückzuführen.

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Beitrag 1:
6 Applausverstärker für Ihren Auftritt

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    Die besten Reden von A bis Z
    Langer, lauter Beifall am Ende Ihres Auftritts – und Sie wissen, Ihr Vortrag war ein Erfolg. Einzelne müde Klatscher hingegen – das ist einfach niederschmetternd. Das Publikum entscheidet letztlich, ob es Ihnen Beifall zollt oder nicht. Aber Sie können viel für einen ausgiebigen Applaus tun.

    Mit diesen 6 Applausverstärkern aus dem Handbuch Die BESTEN Reden von A–Z ist Ihnen ein kräftiger Applaus sicher:
    1. Originelle Begrüßung

      Begrüßungen – eigentlich eine langweilige Formalität – lassen sich sehr unterhaltsam gestalten, indem Sie z. B. die Begrüßungsfloskeln selbst zum Thema machen. Ein Zitat von Altbundeskanzler Helmut Schmidt aus einer Rede in Köln: „Meine sehr verehrten Damen und Herren, und für die Mitglieder meiner Partei, aber bloß für die, darf ich wohl hinzufügen: liebe Genossinnen und Genossen. (Beifall) Und falls sich jemand noch nicht richtig angesprochen fühlt, will ich gerne weiter hinzufügen: Verehrte Gegner der Sozialdemokratie – von links oder von rechts, das macht uns gar nichts aus ...“

      Elfmal brandete der Applaus in den ersten 5 Minuten auf. Ein derart humoriger Einstieg passt natürlich nicht zu jedem Thema. Beginnen Sie mit einer humorvollen Anekdote, einem persönlichen Erlebnis oder einer Sensation aus dem aktuellen Tagesgeschehen, passend zu Ihrem Thema. Binden Sie Ihre Begrüßung darin ein.

      Mit einer derart themenbezogenen Begrüßung schaffen Sie vielleicht keinen unmittelbaren Applaus auf „offener Bühne“, aber Sie legen die Grundlagen dafür, dass Ihr Publikum Ihnen aufmerksam folgt. Damit haben Sie die Voraussetzungen für einen begeisterten Schlussapplaus geschaffen.
    1. Teilnehmer einbeziehen

      Die Teilnehmer wollen angesprochen werden – nicht nur durch das richtige Thema, das ihren Erwartungen entspricht, und durch die richtigen inhaltlichen Schwerpunkte. Beifall bekommen Sie, wenn Sie die Publikumsansprache ganz wörtlich nehmen. Beziehen Sie die Teilnehmer in Ihre Rede ein.

    2. Stellen Sie Fragen

      Treten Sie mit Ihrem Publikum in einen Dialog ein. Damit wecken Sie Interesse und sorgen für Aha-Effekte. Fragen Sie z. B. bei einer Schulungspräsentation zum Thema Buchführung im Stile von „Wer wird Millionär?“: „Seit wann gibt es die doppelte Buchführung? A) rund 200 Jahre, B) rund 300 Jahre, C) rund 400 Jahre, D) rund 500 Jahre.“

      Nicht nur das Spiel weckt das Interesse für das trockene Thema, mehr noch die richtige Antwort D. Markieren Sie in Ihrem Manuskript die Stellen, an denen Sie Fragen aufwerfen wollen. Überlegen Sie sich dabei, welche Fragen sich das Publikum hier wohl stellen würde.

    3. Um Hilfe bitten

      Bitten Sie Ihr Publikum, Ihnen mit einem Ihnen scheinbar entfallenen Wort auszuhelfen. Jeder ist begierig, dem Redner zu helfen. Der Zuhörer begreift sich als aktiver Partner. Nutzen Sie diesen rhetorischen Trick aber nur dann, wenn Sie in Ihrem Thema uneingeschränkte Autorität besitzen. Sonst wirken Sie eher unsicher.

    4. Applaus messen

      Bitten Sie Kollegen – oder bei Reden im privaten Umfeld auch Freunde oder den Ehepartner –, sich zu notieren, an welchen Stellen Ihres Auftritts Sie besonders viel Applaus erhielten.

      Natürlich reagieren verschiedene Zielgruppen jeweils unterschiedlich. Mit der Zeit lernen Sie aber, welche Formulierungen und welches Auftrittsverhalten beim Publikum gut ankommen. So bekommen Sie Hinweise darauf, wo Ihre Stärken liegen und wie Sie diese noch ausbauen können.

    5. Beifall lenken

      Sehr wirksam ist es, wenn ein Begrüßungsredner oder Moderator Sie zu Beginn vorstellt. Ihre Bedeutung und Kompetenz stehen dann von Anfang an außer Zweifel. Entsprechend positiv ist dann auch die Einstellung des Publikums. Der Moderator wird außerdem zum Ende der einleitenden Vorstellung zu Ihrer Begrüßung aufmunternd in die Hände klatschen.

      Die Amerikaner nennen das „leading the applause“: den Applaus steuern. Wenn einer klatscht, fallen die anderen automatisch ein. Am Ende Ihres Vortrags wird der Moderator ebenfalls Beifall spenden.



     

    Beitrag 2:
    Während des Vortrags schnell und lesbar die Inhalte einer Excel-Datei zeigen

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    Powerpoint aktuell
    Haben Sie sich als Zuschauer auch schon über Folien geärgert, die mit nur schwer lesbaren Zahlenkolonnen aus Excel Ihre Augen attackierten? Schalten Sie in solchen Momenten einfach ab?

    Damit die Zuschauer Ihrer Präsentationen das nicht tun, sollten Sie erwägen, Excel-Tabellen nicht auf eine Folie zu quetschen, sondern einfach in Excel zu zeigen. Das ist auf jeden Fall augenfreundlicher.

    Hinzu kommt ein weiterer, gewichtiger Vorteil: Vortragende haben in Excel die Möglichkeit, im Dialog mit dem Publikum Daten zu verändern, weiterzuentwickeln oder Kalkulationsvarianten durchzuspielen. Die davon ausstrahlende Excel- und Sachkompetenz wirkt sich garantiert positiv auf die Bewertung und Gehalt des Vortrages aus.

    Lesen Sie in diesem Beitrag aus PowerPoint aktuell, wie Sie sich in 4 Schritten die Aufmerksamkeit Ihres Publikums für Ihre Excel-Tabellen sichern:Schritt 1: Das Excel-Arbeitsblatt für die Präsentation aufbereiten

    Nirgendwo steht geschrieben, dass Excel-Tabellen nur auf PowerPoint-Folien gezeigt werden dürfen. Dass dies oft geschieht, heißt noch lange nicht, dass es auch gut ist. Warum nicht eine Tabelle in Excel direkt zeigen – und zwar direkt aus der Bildschirmpräsentation heraus?

    Zuvor machen Sie die betreffende Excel-Tabelle noch mit einigen Handgriffen „präsentationsreif“:
    • Mit Farben, die auf Wichtiges hinweisen – beispielsweise durch BEDINGTE FORMATIERUNG.

    • Mit einer Anzeige der Tabelle, die auch lesbar ist. Dazu können Sie die Schrift auf mindestens 16 pt vergrößern. Noch schneller aber geht es, wenn Sie einfach den Zoomfaktor von 100 % auf 150 % verändern.

    Speichern Sie nun die Excel-Datei und merken Sie sich den Ordner, in dem sie abgelegt ist.

    Schritt 2: Per Hyperlink eine Excel-Mappe öffnen und zeigen

    Nun legen Sie auf der PowerPoint-Folie, auf der es um die Excel-Tabelle gehen soll, einen Hyperlink fest. Beispielsweise mit einer Form als Hyperlink:
    • Zeichnen Sie ein Rechteck auf die Folie und geben Sie einen Hinweis-Text ein – beispielsweise „Zur Umsatztabelle“.

    • Betätigen Sie nach Eingabe des Textes sofort die Taste F2, um das Rechteck als Objekt zu markieren.

    • Rufen Sie mit STRG + K das Dialogfeld zum Einfügen eines Hyperlinks auf.

    • Klicken Sie links die Schaltfläche DATEI ODER WEBSEITE an.

    • Stellen Sie den Pfad zu der Excel-Datei ein – beispielsweise
      D:\Daten\Planung\Umsatz.xls.

    • Schließen Sie mit OK ab.

    Starten Sie nun die Bildschirmpräsentation für die aktuelle Folie (Umschalt + F5) und klicken Sie auf das Hyperlink-Rechteck, um die Excel-Datei zu öffnen.

    Schritt 3: Per Hyperlink zu einem bestimmten Arbeitsblatt der Excel-Mappe wechseln (Teil 1)

    Die eben vorgestellte Variante funktioniert wunderbar, solange in der Excel-Mappe nicht ein anderes Blatt angezeigt und dann die Datei in dieser Ansicht gespeichert wird. Denn beim Öffnen der Excel-Mappe wird immer das Blatt angezeigt, in dem zuletzt gespeichert wurde.

    Damit Sie aus PowerPoint heraus genau zu dem Blatt wechseln, das dem Publikum gezeigt werden soll, gehen Sie wie folgt vor:
    • Markieren Sie in dem Excel-Arbeitsblatt die linke obere Ecke der Tabelle.

    • Klicken Sie links von der Bearbeitungszeile in das Namenfeld (dort steht im Moment noch die Adresse der markierten Zelle).

    • Tippen Sie einen Namen ein, beispielsweise „Umsatzziele“.

    • Schließen Sie die Eingabe mit ENTER ab.

    Prüfen Sie, ob Sie den Name richtig definiert haben. Wechseln Sie dazu in ein anderes Arbeitsblatt und wählen Sie dann oben links im Namenfeld den eben vergebenen Namen. Sie gelangen zum vorhergehenden Arbeitsblatt und zwar direkt zu der linken oberen Ecke der Tabelle.

    Schritt 4: Per Hyperlink zu einem bestimmten Arbeitsblatt der Excel-Mappe wechseln (Teil 2)

    Wenn das funktioniert, gilt es nun nur noch, den Hyperlink in PowerPoint auf die neue Situation anzupassen.
    • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Rand des Hyperlink-Rechtecks und wählen Sie im Kontextmenü HYPERLINK BEARBEITEN.

    • Setzen Sie unten in der Eingabezeile für die Adresse den Cursor hinter den bisherigen Pfad.

    • Ergänzen Sie eine Raute (#) gefolgt von dem eben in Excel definierten Namen ein.

    • Die komplette Eingabe würde in unserem Beispiel also so aussehen:
      D:\Daten\Planung\Umsatz.xls#Umsatzziele.
    Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.



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