13. Dezember 2017
 
Sie befinden sich hier: Startseite Newsletter-Archiv Archiv-Inhalt

Archiv-Ausgabe 12. Mai 2010

Unsere Themen heute:
6 Konter gegen Unterbrecher und Störer

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


sicher hatten auch Sie schon im Publikum einen Zuhörer sitzen, der ständig dazwischenrief, um Sie aus dem Konzept zu bringen. Hier müssen Sie richtig kontern, damit Sie Ihren Vortrag wie geplant zu Ende bringen können.

Hier sind 6 Tipps aus dem neuen Redenberater, wie Sie auf Störer reagieren können:
  1. „Darf ich bitte ausreden, Herr Schneider?“
  2. „Bitte geben Sie mir Gelegenheit, den Gedankengang zu Ende zu bringen.“
  3. „Eine Sekunde, Frau Meister, ich möchte die gestellte Frage vollständig beantworten.“
  4. „Moment, Herr Müller, ich möchte mein Argument noch zu Ende führen.“
  5. „Lassen Sie mich bitte ausreden. Ich habe Sie auch nicht unterbrochen.“
  6. „Halten Sie Ihr Pulver trocken, Herr Braun. Sie haben nachher das Wort.“ 


Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell

PS: Kennen Sie schon www.small-talk-themen.de? Diese Webseite versorgt Sie kostenlos mit frischen Themen, die Sie als Aufhänger für Ihren Smalltalk nutzen können. Damit sind Sie nie mehr um ein Gesprächsthema verlegen. Melden Sie sich gleich zum kostenlosen E-Mail-Newsletter an!

 
Anzeige
Nur 30 Sekunden – und das Lampenfieber kommt nie wieder

Professionelle Redner wissen: die ersten 30 Sekunden Ihrer Rede entscheiden, ob Sie Ihr Publikum für sich gewinnen und am Ende mit Beifallsstürmen belohnt werden.

Diese kritische Hürde knacken die Profi-Redenschreiber mit einem Feuerwerk: Mit Einstiegssätzen, die das Publikum in den Bann ziehen. Diesen ersten Sätzen widmen sie viel, viel Zeit. Geübte Redner überlassen dabei nichts dem Zufall.

Übernehmen Sie jetzt ganz einfach deren Tricks.

Und das nächste Mal gehen auch Sie mit einem Siegerlächeln auf den Lippen zum Rednerpult – ohne Lampenfieber! Sie werden Selbstvertrauen haben in sich und Ihre Rede! Sie werden Ihre Zuhörer fesseln und danach den wohlverdienten Applaus genießen!

Auch wenn Sie bisher an sich gezweifelt haben, mit den „BESTEN Reden von A bis Z“ halten auch SIE begeisternde, mitreißende Reden! Jetzt 14 Tage GRATIS testen – und das „Lampenfieber-ABC“ geschenkt bekommen!

 

Beitrag 1:
7 Tipps, mit denen es ganz einfach ist, frei zu reden

Diesen Beitrag
  • drucken
  • weiterempfehlen

  • Mehr über:
    Die besten Reden von A bis Z
    Wer sprechen kann, wird auch reden können. Die Fähigkeit dazu ist keine Kunst, keine Wissenschaft, sie ist Handwerk und erlernbar. Am besten durch: Üben.

    Dieser Leitfaden aus dem Die BESTEN Reden von A–Z soll Ihnen die allgemeinen Grundsätze der freien Rede nahebringen.

    Auf diesem Fundament können Sie dann Ihrn persönlichen Vortrags- und Rede-Stil aufbauen.

    Das Ziel: Ihre Gedanken und Ihre Persönlichkeit sollen optimal in Erscheinung treten. Ihr Publikum soll Ihnen gerne und leicht zuhören können.

    Tipp: Sprechen Sie einfach und klar. Was nicht sofort ankommt, ist verloren. Geht vieles verloren, schalten die Zuhörer ab. Daher: kurze Sätze, wenig Nebensätze, großzügige Sprechpausen, wenig Abstraktionen, mehr Beispiele und Geschichten.

    7 Rede-Erfolgsregeln
    1. Besser kurz – als lang
    2. Besser einfach – als kompliziert
    3. Besser langsam – als schnell
    4. Besser farbig – als eintönig
    5. Besser geistreich – als witzig
    6. Besser stehend – als sitzend
    7. Besser frei – als abgelesen

    • Die BESTEN Reden von A–Z-Tipp 1: Der Rede-Anfang

      Die ersten Sätze sind besonders wichtig. Die ersten Sätze müssen Interesse wecken, Neugierde erzeugen. Hinzu kommt, dass das Lampenfieber am Anfang besonders stark ist; hier ist die Gefahr am größten, sich zu verhaspeln. Planen Sie also die ersten Sätze Ihrer Rede sorgfältig, möglichst wörtlich, auch dann, wenn Sie den Beitrag sonst frei vortragen. Es kann auch eine Hilfe sein, die ersten Sätze auswendig zu lernen.

      Bevor Sie mit Ihrer Rede beginnen, suchen Sie Augenkontakt und halten ihn: warten und noch einmal warten, bis eine Spannung zwischen Ihnen und Ihren Zuhörern spürbar ist. Falls Sie sehr aufgeregt sind und die Wartezeit nicht einschätzen können, dann zählen Sie leise bis drei. Und dann beginnen Sie klar, deutlich und in voller Lautstärke. Vermeiden Sie die üblichen Anfangsworte. Besser: Sie beginnen mit einer Begebenheit, einer Nachricht, einem Zitat oder einem starken Titel.

    • Die BESTEN Reden von A–Z-Tipp 2: Die Redner-Mimik

      Schon bevor Ihre Stimme ertönt, signalisiert Ihre Mimik die Atmosphäre der nachfolgenden Rede. Mithilfe der Mimik nehmen Sie auch den ersten Kontakt mit den Zuhörern auf, die ja auch Zuschauer sind.

      Freundlichkeit kommt immer gut an – mit einem freundlichen Gesichtsausdruck gewinnen Sie Sympathien, und die haben Sie als Rednerin oder Redner nötig. Auch während der Rede ist die Mimik Begleiterin des Wortes. Sie ergänzt die Sprache, ist ein Spiegel der Gefühle.

    • Die BESTEN Reden von A–Z-Tipp 3: Die Redner-Gestik

      Die Gestik, also die Bewegung der Hände und Arme, ist ebenfalls Begleiterin des Wortes. Die Gestik ist der natürliche Drang des Sprechers, seine Gedanken nicht nur mit Worten auszudrücken, sondern auch mit seinen Bewegungen.

      Die Gestik ergänzt, unterstreicht, verdeutlicht und färbt. Stil und Linienführung der Gestik spiegeln die Mentalität des Sprechers wider (z. B. können 2 Hände, die sich gegenseitig festhalten, Hemmungen und Ängste reflektieren, weite abgerundete Gesten deuten auf Lockerheit und Entspanntheit hin). Sicher ist: Ihre Gesten bereichern den rednerischen Beitrag.

    • Die BESTEN Reden von A–Z-Tipp 4: Die Redner-Optik

      Optik meint hier zweierlei: Zum einen sollten Sie als Rednerin/Redner selbst auf ein ansprechendes Äußeres achten: Denken Sie an Frisur, Kleidung und Haltung. Und zum anderen können Sie Ihre Texte visualisieren mit Sprachbildern und Anschauungsmaterial.

      Zur Verdeutlichung des Wortes können Sie Objekte und Abbildungen zeigen. Wichtige Namen und Zahlen behält man besser, wenn man sie hört und sieht. Handeln Sie danach. Machen Sie Ihre Zuhörer zu Zuschauern, dann können Sie sicher sein, dass Ihre Gedanken ankommen.

    • Die BESTEN Reden von A–Z-Tipp 5: Das Lampenfieber

      Lampenfieber, also die Angst und Beklemmung der Rednerin/des Redners, ist ganz natürlich. Sogar erfahrene Sprecher oder Schauspieler müssen damit kämpfen. Auch der Showmaster Dieter Thomas Heck litt und leidet darunter. Er sagte einmal: „Lampenfieber ist nichts anderes als die Achtung vor dem Publikum.“

      Zu viel Lampenfieber schadet der Rede, ein wenig davon dient ihr aber, denn es erzeugt Spannung und verhindert Routine und Langeweile. Ist Ihre Nervosität zu stark, dann muss sie bekämpft werden: mit gründlicher Vorbereitung, guter Pausentechnik und mit – Üben.

      Falls Sie den Faden verlieren, behalten Sie die Nerven: Wiederholen Sie das, was Sie schon gesagt haben, mit anderen Worten. So können Sie den verlorenen Faden wieder aufnehmen. Ihr Publikum hat ohnehin nichts gegen eine Wiederholung.

    • Die BESTEN Reden von A–Z-Tipp 6: Pausentechnik

      Keine Angst vor Pausen! Die rednerische Pause ist ein Stilmittel. Eine gut platzierte Pause sagt oft mehr als viele Worte. In der Pause können Sie atmen und denken, 2wichtige Elemente beim Reden. Ihre Zuhörer können die gehörten Worte aufgreifen.

      Also machen Sie nach jedem Satz eine kleine Pause. Machen Sie vor und nach Ihrer zentralen Aussage eine Pause. Wenn Sie zu aufgeregt sind und die Zeit für die Pause nicht abschätzen können, dann zählen Sie im Stillen: „21 – 22 – 23.“

      Wenn Ihre Zuhörer unruhig werden oder wenn Sie etwas in Ihren Unterlagen nachsehen müssen, dann können Sie eine Pause auch ankündigen. Ihr Publikum wird das akzeptieren, und Sie können die gewünschte Information in Ruhe suchen.

    • Die BESTEN Reden von A–Z-Tipp 7: Der Rede-Schluss

      Der Schluss ist das Wichtigste an Ihrer Rede. Damit gehen die Zuhörer nach Hause, der bleibt in Erinnerung. Planen Sie Ihren Rede-Schluss genauso sorgfältig, wie Sie den Anfang geplant haben: wortwörtlich. Der Schluss der Rede ist ein Schlüssel zum Erfolg.

      Schließen Sie mit einer zündenden Idee, einer Aufforderung, einer originellen Geschichte oder einem gutem Zitat. Bauen Sie ruhig eine Brücke zwischen Anfang und Ende. Der Schluss erinnert dann an den Beginn. Ihre Rede bekommt eine attraktive Einrahmung – und Sie den verdienten Applaus!



     

    Beitrag 2:
    Welche Rednerreihenfolge gilt in welchem Land?

    Diesen Beitrag
  • drucken
  • weiterempfehlen

  • Mehr über:
    Der große Knigge
    Wenn auf einer betrieblichen Veranstaltung mit offiziellem Charakter verschiedene Gastredner zu Wort kommen, stellt sich eigentlich immer die Frage: Wer spricht wann?

    Was viele Organisatoren nicht wissen: Das ist von Land zu Land unterschiedlich. Hier 2 Beispiele aus dem großen Knigge :
    • In Deutschland wird in absteigender Reihenfolge gesprochen. Das heißt: Der wichtigste Redner oder die wichtigste Rednerin spricht zuerst.
    • In Frankreich und den USA ist es genau umgekehrt. Hier ist die Reihenfolge „aufsteigend“. Der „wichtigste“ Redner hat das letzte Wort.

    Deshalb: Wenn Sie Gastredner aus diesen Ländern haben, informieren Sie sie kurz über die deutsche Rednerreihenfolge, damit es nicht zu Irritationen kommt. Das ist ein freundlicher Zug Ihrem Gast gegenüber.

    Der große Knigge-Insider-Tipp: Wenn 2 oder mehr Redner zum selben Thema sprechen und Sie gehören dazu, scheuen Sie sich nicht, die anderen Redner anzurufen und nach deren Kernaussagen zu fragen.

    Grund: Häufig sitzt man neben Rednern, die sehr frustriert dem Vorredner zuhören, der das Thema des nachfolgenden Redners „übernommen“ hat. Das können und sollten Sie vermeiden. Sonst kommen Sie möglicherweise und im wahrsten Sinne des Wortes ins Stottern.



     
    Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.



    Übersicht aller Beiträge