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Archiv-Ausgabe 9. Juni 2010
Unsere Themen heute:
Wechseln Sie die Perspektive
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
stellen Sie sich vor, Sie würden eine Aufgabe, die Sie schon hundertmal erledigt haben, zum allerersten Mal angehen. Betrachten Sie diese Aufgabe nun aus einer anderen Perspektive.
Würden Sie sie genau so erledigen, wie Sie es schon immer gemacht haben? Oder fällt Ihnen vielleicht etwas ein, was Sie anders machen könnten? Gibt es vielleicht Wege, die Dinge zu vereinfachen, sie schneller oder angenehmer zu erledigen? Ist es überhaupt noch notwendig, was Sie tun oder haben sich irgendwelche Rahmenbedingungen verändert?
Mitunter macht es sehr viel Spaß oder es bringt Ihnen neue Erkenntnisse, wenn Sie gelegentlich die eingetretenen Pfade verlassen und mit frischem Elan und neuen Ideen an die Dinge herangehen.
Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner
Ihr Manfred Engel
Redenschreiber und Chefredakteur von Die besten Reden von A bis Z
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Beitrag 1:
Erste Hilfe gegen Lampenfieber
Die Angst, zu versagen und von tausend Blicken durchbohrt zu werden, kennen viele Redner. Selbst routinierte Schauspieler haben mit Lampenfieber zu kämpfen.
Probieren Sie doch mal diese Tipps aus dem Ratgeber Die BESTEN Reden von A–Z, um so Ihr Lampenfieber zu besiegen:
- Akzeptieren Sie Ihre Nervosität
Nervosität und Erröten sind etwas völlig Normales. Fühlt sich unser Körper bedroht, produziert er Adrenalin, um unter Hochspannung mehr leisten zu können.
- Denken Sie positiv
Steigern Sie sich nicht in Ihre Angst hinein, sondern motivieren Sie sich mit Sätzen wie „Ich bin gut“, „Ich bin gelassen“, und denken Sie an Ihren letzten Erfolg. Hilft das nicht, malen Sie sich das Schlimmste aus. Stellen Sie sich vor, wie Sie sich verhaspeln, und überlegen Sie, was im schlimmsten Fall geschehen kann: Die Leute lachen. Sie werden mitlachen und dann mit Ihrer Präsentation fortfahren. Also kein Beinbruch!
- Entspannen Sie sich
Bei Nervosität und Angst ist der Körper angespannt. Um den Druck zu lösen, atmen Sie tief durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Oder ballen Sie für ein paar Sekunden die Hände zu Fäusten, spannen Sie den Körper an und entspannen Sie sich dann wieder. Auch Bewegung baut Stress ab. Laufen Sie z. B. die Treppen hinauf.
- Achten Sie auf eine offene Gestik
Verschränkte Arme, „Versteckspiel“ hinter dem Rednerpult und mangelnder Augenkontakt mit dem Publikum lassen Sie schnell arrogant und unnahbar wirken. Trainieren Sie eine offene Körperhaltung vor dem Spiegel.
- Vorab nichts Salziges
Um ein trockenes Mundgefühl zu vermeiden, essen Sie vor Ihrem Auftritt nichts Salziges und trinken Sie keinen Kaffee oder Milch. Stellen Sie ein Glas Wasser neben das Redner-Pult. Um peinliches Aufstoßen zu vermeiden, wählen Sie ungekühltes stilles Wasser.
Der Praxis-Tipp von Die BESTEN Reden von A–Z: Verwenden Sie kein DIN-A4-Papier als Notizzettel. Je größer das Blatt ist, umso mehr fällt ein Zittern Ihrer Hände auf. Besser: Karteikärtchen aus Karton. Vermeiden Sie es aus dem gleichen Grund, einen Laserpointer zu benutzen. Damit Schweißflecken nicht auffallen, wenn Sie Ihr Jacket ausziehen, wählen Sie ein helles Hemd oder eine helle Bluse.
Beitrag 2:
Mehr Wirkung beim Publikum: Ihre Präsentation mit Zitat-Folien
Ein Zitat auf einer Folie kann vieles bewirken: Das Publikum kann auf ein Thema eingestimmt, es kann motiviert oder gar provoziert werden. Ein Zitat eignet sich, um Inhalte in wenigen Worten zusammenzufassen, um die Stimme von Kunden „hörbar“ zu machen oder den Nutzen eines Produktes auf den Punkt zu bringen.
Neben dem Inhalt hängt die Wirkung eines Zitates auch in hohem Maße von der Gestaltung ab. Lesen Sie in diesem Beitrag aus PowerPoint aktuell, mit welchen Mitteln Sie ein Zitat zu einem inhaltlichen und optischen Highlight Ihrer Präsentation machen.
Erfahren Sie, wo Sie im Web Hilfe rund um das Thema „Zitat-Folien“ finden.Eine Zitat-Folie planen: Den Text richtig vorbereiten
Zu Beginn steht die Auswahl eines zum Thema passenden Textes:
- Suchen Sie ein inhaltlich passendes Zitat heraus, das möglichst kurz und prägnant ist.
- Sichern Sie eine optimale Lesbarkeit, indem Sie einen deutlich größeren Schriftgrad wählen.
- Sorgen Sie für ein leichtes Erfassen, indem Sie den Inhalt zeilenweise in Sinngruppen anordnen.
- Vergessen Sie nicht Angaben zum Autor des Zitats.
Wo finde ich das passende Zitat?
Für die leichtere Suche nach passenden Zitaten hat die Redaktion von PPL einige Internetadressen zusammengestellt:
Die Qual der Wahl: Welche Aufzählungszeichen sorgen für Wirkung?
- Verwenden Sie auffällig große Anführungszeichen.
- Entscheidend ist sicher nicht, welche Art von Aufzählungszeichen Sie verwenden, sondern ob sie ins Auge fallen und den Zitat-Charakter eines Textes deutlich machen.
- Möglicherweise ist es am besten, wenn Sie die Aufzählungszeichen in zusätzlichen, separaten Textfeldern zum Zitat anordnen. Ziehen Sie für jedes Aufzählungszeichen ein TEXTFELD auf und verwenden Sie dann die Befehlsfolge EINFÜGEN > SYMBOL.
Nützliche Anregungen zur Optik von Anführungszeichen auf Zitat-Folien finden Sie unter: richtige Anführungsstriche
Das Zitat gut lesbar vor einem Bildmotiv anordnen
- Zeichnen Sie über dem Bildmotiv ein Rechteck, das groß genug ist, um das Zitat und die Information zum Autor aufzunehmen.
- Formatieren Sie das Zitat in ausreichend großem Schriftgrad.
- Machen Sie das Rechteck halbtransparent (über die Befehlsfolge FÜLLFARBE > WEITERE FÜLLFARBEN).
- Legen Sie für die Kontur um das Rechteck die Option KEINE LINIE fest.
Der Clou: Lassen Sie das Zitat per Animation erscheinen
Neben Inhalt und Gestaltung können Sie mit einer passenden Animation die Wirkung des Zitats weiter erhöhen.
- Lassen Sie das Zitat zeilenweise einblenden.
- Verwenden Sie beispielsweise den Effekt VERBLASSEN oder VERBLASENDER ZOOM oder AUFSTEIGEND.
- Lassen Sie bei zweizeiligen Zitaten die beiden Zeilen aus jeweils verschiedenen Richtungen auf der Folie erscheinen.
- Achten Sie in jedem Fall auf ganz kurze Abstände zwischen dem Erscheinen der einzelnen Zitatteile.
Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.
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