23. Mai 2017
 
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Archiv-Ausgabe 1. September 2010

Unsere Themen heute:
Wie kommt der Kloß in den Hals?

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


„Ein Podium ist eine unbarmherzige Sache – da steht der Mensch nackter als im Sonnenbad.“ Das hat schon Kurt Tucholsky so empfunden. Kein Wunder also, dass viele Redner(innen) und Präsentator(inn)en aufgeregt sind, wenn sie vor Publikum stehen.

Manch einer hat ihn in solchen Momenten schon gespürt: den sprichwörtlichen „Kloß im Hals“. Aber gibt es ihn wirklich? Bildet sich tatsächlich, wenn wir nervös sind, eine Verdickung im Kehlkopf die uns das Sprechen erschwert?

Das hat die Redaktion der BESTEN Reden von A bis Z den Münchner TV-Journalisten, Fernsehproduzenten und Medientrainer Wilhelm Streit gefragt.

Streit: „Stress bedeutet erhöhten Adrenalinspiegel. Dadurch steigt der Blutdruck, und die Haut wird stärker durchblutet. Man hat das Gefühl, der Hals wird enger. Organisch passiert jedoch nichts.“

Frage der Redaktion der BESTEN Reden von A bis Z: Und was hilft gegen den Kloß im Hals, der gar nicht da ist und trotzdem stört?

Streit: „Im Vorfeld alles tun, was beruhigt: Wasser trinken, Obst essen, sich bewegen oder ein lockeres Gespräch mit netten Menschen suchen.“

Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner

Ihr Manfred Engel
Redenschreiber und Chefredakteur
von Die besten Reden von A bis Z

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Beitrag 1:
Wie Sie mit Brückensätzen Zeit gewinnen

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  • Mehr über:
    Die besten Reden von A bis Z
    In nahezu jeder Gesprächssituation ist es wichtig, nicht vorschnell zu reagieren. Um Zeit zum Überlegen zu gewinnen, können Sie Brückensätze formulieren.

    Hier einige Beispiele aus dem Praxishandbuch Die BESTEN Reden von A–Z:

    Vorwürfe neutralisieren:

    • „Das höre ich zum ersten Mal, Herr Schneider.“

    • „Ihre Aussage erstaunt mich, Frau Weber.“

    Bedingt zustimmen:
    • „Im Prinzip stimme ich dir zu. Beim zweiten Punkt bin ich aber anderer Meinung ...“

    Auf die Kernbotschaft hinlenken:

    • „Du sprichst mit dieser Frage einen interessanten Punkt an ...“

    • „Dein Einwand zeigt mir, dass mein Grundgedanke noch nicht deutlich geworden ist ...“

    Gesprächspartner aufwerten:

    • „Als Fachmann können Sie mir sicher raten ...“

    • „Interessant, was du da sagst!“

    Ergänzende Ich-Botschaften:

    • „Ich bin grundsätzlich deiner Meinung. Ich denke allerdings ...“

    Die BESTEN Reden von A–Z-Experten-Tipp: Wenn Sie häufig Rede und Antwort stehen müssen, legen Sie sich eine Liste von Brückensätzen an. Ihr Vorteil: Was Sie einmal aufgeschrieben haben, können Sie bei Bedarf besser abrufen.



     

    Beitrag 2:
    Welche 7 Sünden Sie bei Geschäftsessen auf jeden Fall vermeiden sollten

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  • Mehr über:
    Der große Knigge
    Auch in Zeiten knapperer Etats sind Geschäftsessen nicht ausgestorben. Meiden Sie dabei folgende Fehler aus Einfach organisiert! kompakt, die zu Unannehmlichkeiten und Missverständnissen führen könnten:

    • Sünde 1: Unbekanntes Restaurant

      Wenn Geschäftsfreunde zu Ihnen kommen: Gehen Sie nicht in ein Restaurant, das Sie nicht persönlich kennen oder dessen Ruf Sie nicht kennen. So sind Sie vor peinlichen Überraschungen geschützt.

    • Sünde 2: Nicht reserviert

      Reservieren Sie einen Tisch, damit Sie mit Ihren Gästen nicht in einem vollen Restaurant umherirren müssen.

    • Sünde 3: Essen zu üppig für Gespräche

      Da das Gespräch an erster Stelle steht, sollten Sie als Gast oder Gastgeber nicht zu viel bestellen. 1 Hauptgericht („Ich empfehle Ihnen ... “) plus 1 Dessert sollten genügen.
    • Sünde 4: „Geheime” Absichten zu offensichtlich

      Wenn Sie Ihre(n) Geschäftspartner aus bestimmten Gründen besonders großzügig bewirten möchten, dann tun Sie das diskret: „Als Vorspeise empfehle ich Ihnen ...“, „Das Hauptgericht XY ist besonders gut ...

    • Sünde 5: Alkohol aufdrängen

      Seien Sie zurückhaltend mit alkoholischen Getränken. Am besten, Sie verzichten ganz darauf. Bestellen Sie nie ohne Absprache Alkoholika für Ihre Tischgenossen. Auch wenn Sie es mit dem Schnaps nach dem Essen gut meinen: Ihre Partner könnten sich bedrängt fühlen.

    • Sünde 6: Am Tisch bezahlen

      Wenn Sie der Einladende sind: Zahlen Sie diskret. In besseren Restaurants wird man Ihnen als Stammgast die Rechnung auch in Ihr Büro schicken.

    • Sünde 7: Als Eingeladener zu viel bestellen

      Seien Sie zurückhaltend mit Bestellungen. Gerade dann, wenn Ihnen bislang unbekannte Geschäftspartner (die erst noch welche werden wollen) allzu großzügig Speisen und Getränke offensichtlich oder durch die Hintertür (siehe Sünde 4) aufdrängen wollen.
    Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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