13. Dezember 2017
 
Sie befinden sich hier: Startseite Newsletter-Archiv Archiv-Inhalt

Archiv-Ausgabe vom 13. Oktober 2010

Unsere Themen heute:
Ja sagen – aber unter Ihren Bedingungen

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


nein oder Ja sagen? Helfen oder ablehnen? Ein guter Mittelweg ist das „partielle Ja“: Sie zeigen sich hilfsbereit, grenzen aber den Umfang Ihrer Hilfe zeitlich oder inhaltlich ein.

Beispiele:
  • „Ich helfe Ihnen gern bei diesem Problem. Ich kann aber nur morgen Nachmittag, zwischen 17 und 18 Uhr.“
  • „Ich kann den Brief später gern korrigieren. Aber im Moment habe ich leider keine Zeit, ihn selbst zu schreiben.“
  • „Ich sehe mir den Bericht gerne mal an und sage Ihnen meine Meinung dazu. Aber ich habe leider keine Zeit, ihn zu überarbeiten.“
Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner

Ihr Manfred Engel
Redenschreiber und Chefredakteur
von Die besten Reden von A bis Z

PS: Kennen Sie schon www.small-talk-themen.de? Diese Webseite versorgt Sie kostenlos mit frischen Themen, die Sie als Aufhänger für Ihren Smalltalk nutzen können. Damit sind Sie nie mehr um ein Gesprächsthema verlegen. Melden Sie sich gleich zum kostenlosen E-Mail-Newsletter an!

 
Anzeige
Wie Sie jetzt PowerPoint-Präsentationen zaubern, die beeindrucken

In vielen Unternehmen wird kaum mehr miteinander geredet. Umso mehr wird „präsentiert“.

Aber viele Präsentationen sind mit den Ausdrücken „überladen“ und „unprofessionell“ noch freundlich beschrieben. Längst schon lästert der Volksmund: „Haben Sie etwas zu sagen, oder haben Sie PowerPoint?“

PowerPoint bietet eine Fülle von Funktionen zum Gestalten professioneller Präsentationen. Aber nicht alle Möglichkeiten des Programms sind für jeden Zweck geeignet und sinnvoll. Wie lassen sich Ideen und Informationen visuell so aufbereiten, dass sie beim Publikum ankommen und wirken?

PowerPoint aktuell liefert Ihnen jetzt jederzeit schnelle Hilfe und viele Aha-Effekte bei der Erstellung und Gestaltung Ihrer Präsentationen mit PowerPoint. Tipps für Ihre Präsentationen vor Publikum helfen Ihnen, Ihre Präsentationen perfekt vorzutragen.

So setzen Sie Powerpoint optimal ein

 

Beitrag 1:
In 5 einfachen Schritten zur perfekten frei gehaltenen Rede

Diesen Beitrag
  • drucken
  • weiterempfehlen

  • Mehr über:
    Der Redenberater
    Immer wieder sehen und hören wir Menschen, die es besonders gut schaffen, ihre Zuhörer zu begeistern. Wenn wir genauer hinschauen, stellen wir fest, dass diese Menschen praktisch nie mit einem Manuskript arbeiten.

    Wenn Sie wissen wollen, wie auch Sie das leicht hinbekommen, lesen Sie in diesem Beitrag aus dem neuen Reden-Berater alles über das 5-Punkte-Programm zur freien Rede:

    Hier geht’s zum Beitrag: In 5 Schritten zur perfekten frei gehaltenen Rede



     

    Beitrag 2:
    So übernehmen Sie die Führung im Gespräch

    Diesen Beitrag
  • drucken
  • weiterempfehlen

  • Mehr über:
    Der große Knigge
    Sie haben sich mit jemandem besprochen – doch nach dem Treffen haben Sie das Gefühl, „überfahren“ worden zu sein und immer noch nicht alle benötigten Informationen erhalten zu haben.

    Ist es Ihnen auch schon einmal so gegangen?

    Hier hat die Redaktion vom großen Knigge die Lösung: Nutzen Sie bewährte Fragetechniken, mit denen Sie im Gespräch die Führung übernehmen. Denn der alte Grundsatz „Wer fragt, der führt“ ist auch heute noch uneingeschränkt gültig!

    Mit diesen 4 Fragetechniken übernehmen Sie die Führung im Gespräch.
    1. Geschlossene Fragen

      Mit geschlossenen Fragen lassen Sie als Antwort nur „Ja“ oder „Nein“ zu. Sie erhalten also schnell und gezielt die Information, nach der Sie konkret gefragt haben. Mehr aber auch nicht. Ein Dialog kommt kaum zustande. Als Fragesteller sind Sie ständig gefordert, das Gespräch durch weitere Fragen in Gang zu halten. Das kann insbesondere nach einem „Nein“ schwierig werden. Beispiel: „Haben Sie Zeit?“ „Nein.“

      Wann und wo also diese Technik nutzen?

      Wenn Sie es mit einem gestressten Chef oder Kunden zu tun haben, können Sie mit geschlossenen Fragen schnell und gezielt die Informationen bekommen, die Sie benötigen.

    2. Offene Fragen

      Eine andere Fragetechnik ist die Verwendung von offenen Fragen. Diese „W-Fragen“ („Wer“ – „Wie“ – „Was“ – „Wo“ – „Warum“) erfordern eine ausführliche Antwort. Da die Frage selbst noch alle Wege offen lässt, erhalten Sie Informationen, an die Sie vorher vielleicht nicht einmal gedacht haben, die aber trotzdem wichtig für Sie sind. Im Verkaufsgespräch etwa helfen Ihnen offene Fragen, den Bedarf des Kunden zu ermitteln („Wofür setzen Sie Ihren Computer denn ein?“). Das gilt übrigens auch, wenn Sie Ihre Karriere- Chancen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten ausloten möchten.

      Mit offenen Fragen ermuntern Sie auch zurückhaltende Menschen zum Reden. Das ist zum Beispiel sehr nützlich, wenn Sie bei einem Meeting, auf einer Konferenz oder als Gastgeber einen schüchternen Gast ins Gespräch einbeziehen oder ganz allgemein einen Small-Talk in Gang halten wollen.

      Achtung: Damit Ihr Gegenüber sich nicht ausgehorcht fühlt, ist es allerdings wichtig, dass Sie selbst auch etwas von sich preisgeben oder den Sinn Ihrer Frage begründen.

      Eine mögliche Formulierung für das obige Beispiel wäre: „Ich frage nach, damit ich die geeignete Hardware für Sie finde.“

    3. Alternativfragen

      Bei der Alternativfrage lassen Sie Ihrem Gesprächspartner die Wahl zwischen zwei Antwortmöglichkeiten. Die wählen Sie so, dass beide Antworten für Sie positiv ausfallen. Der „Trick“ ist: Die meisten Menschen entscheiden sich spontan für eine der vorgegebenen Alternativen, anstatt weitere Möglichkeiten ins Spiel zu bringen.

      Beispiel: „Was wollen wir denn heute machen: Kino oder essen gehen?“ Mit Alternativfragen locken Sie z. B. Stubenhocker von der Couch – und Kollegen aus der Reserve. Die Frage: „Wer kümmert sich um den Statusbericht?“ ist weitaus weniger erfolgversprechend als: „Machst du den Statusbericht – oder kümmerst du dich um die Vorbereitung der Präsentation?“

    4. Suggestivfagen

      Mit Ihrer Suggestivfrage unterstellen Sie Ihrem Gesprächspartner eine (nämlich Ihre) Meinung und kalkulieren damit, das er Ihnen entweder tatsächlich zustimmt oder nicht den Mut findet, offen zu widersprechen.

      Beispiel: „Sie sind doch sicherlich informiert darüber, dass die Geschäftsleitung dieses Vorgehen ausdrücklich wünscht?“ Auch in Verkaufsgesprächen ist dies eine beliebte Strategie, um dem Gesprächspartner ein erstes „Ja“ zu entlocken. Denn hat er Ihnen erst einmal in einem Punkt zugestimmt, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass er auch bei der nächsten Frage „Ja“ sagt.
    Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.
    Übersicht aller Beiträge