20. Oktober 2017
 
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Archiv-Ausgabe vom 27. Oktober 2010

Unsere Themen heute:
Konstruktiv kontern will gelernt sein

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


„Sie haben doch noch nie gearbeitet und einen Schraubenschlüssel in der Hand gehalten“, ging ein DAX-Vorstand auf der Hauptversammlung einen kritischen Fragesteller an.

Dessen coole Replik: „Ich muss keine Eier legen können, um beurteilen zu können, ob ein Ei faul ist oder nicht.“

Die Antwort in Form eines Gleichnisses – das zählt zur hohen Schule des Konterns. Die exzellente Entgegnung hilft, beim Publikum zu punkten. Die Kluft zwischen den Streithähnen aber vergrößert sich.

Konstruktiv kontern will gelernt sein. Entscheidend bei Auseinandersetzungen ist die innere Einstellung. Nur wer es schafft, frei von Emotion zu bleiben, hat eine Chance, wirkungsvolle Techniken zu nutzen, um auf Killerphrasen angemessen zu antworten. Dazu gehört, erstens, Ursachenforschung: Woher stammt der Groll des Gegenübers? Nach der Ursachenforschung gehört als Zweites dazu, sich sein Gegenüber genau anzuschauen. Redet da etwa einer, der alles besser weiß, oder einer, der gern zynische Kommentare abgibt?

Wer weiß, mit wem er es zu tun hat, kann sich darauf einstellen und entsprechend reagieren.

Wie Sie mit sachlichen und unsachlichen Kontern souverän umgehen, erfahren Sie im Ratgeber: „Der neue Reden-Berater

Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell

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Beitrag 1:
So lösen Sie Konflikte – mit Transparenz & Humor!

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  • Mehr über:
    Die BESTEN Reden von A bis Z
    Konflikte sind unvermeidlich. Denn überall da, wo mehrere Menschen aufeinandertreffen, treffen in der Regel auch unterschiedliche Sichtweisen, Einstellungen und Erfahrungen aufeinander.

    Wichtig ist, dass Sie Konflikte aktiv angehen: „Verschaffen Sie sich zunächst Klarheit über Ihre Gefühle und bringen Sie das Problem auf den Punkt“, verrät Bernd Wittschier, Konfliktberater und Mediationstrainer, der Redaktion von Die BESTEN Reden von A–Z.

    Er weiß, dass Konflikte zum Alltag gehören, und hält daher nichts davon, die Probleme auf die lange Bank zu schieben. Fragen Sie sich demnach in Konfliktsituationen nicht „Wie vermeide ich Konflikte?“, sondern „Wie löse ich sie?“.

    Für Bernd Wittschier ist alles eine Frage der Kommunikation: Sprechen Sie Ihren Kollegen darauf an, was Sie an ihm stört. Möglichst, ohne ihn anzugreifen, da er sonst in die Defensive gerät und ein Muster von Angriff und Verteidigung entsteht. Sinnvoller ist es, die eigenen Gefühle und Befindlichkeiten zu thematisieren.Um Konflikte mit einem Mitarbeiter zu lösen, sollten Sie ihn zu einem Vieraugengespräch bitten. Vereinbaren Sie einen festen Zeitpunkt. Das garantiert Ihnen, dass Sie Zeit zum Zuhören haben. Vermeiden Sie Aggressionen während des Konfliktgesprächs.

    Die Heidelberger Psychologin Angelika Schwan rät zu einer „kreativen Stressabbaustrategie“. Die kann darin bestehen, sich alles erst mal von der Seele zu reden oder den Stress „wegzulachen“, um schließlich einen klaren Kopf zu bekommen.

    Die BESTEN Reden von A–Z-Tipp: Mit den folgenden Zitaten entkrampfen Sie Konfliktsituationen und fördern damit die Lösung des Problems:

    • „Streit ist der Vater des Fortschritts.“ Kurt H. Biedenkopf (*1930), deutscher Politiker (CDU), 1999 cicero-Rednerpreis

    • „Streitende sollten wissen, dass nie einer ganz Recht hat und der andere ganz Unrecht.“ Kurt Tucholsky (1890 – 1935), deutscher Schriftsteller

    • „Was nicht umstritten ist, ist auch nicht sonderlich interessant.“ Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), deutscher Dichter

    • „Wir finden drei Gründe für den Streit in der menschlichen Natur: erstens Konkurrenz, zweitens Mangel an Selbstvertrauen, drittens Sucht nach Anerkennung.“ Thomas Hobbes (1588 – 1679), englischer Philosoph

    • „Früher habe ich mich mit euch auseinandergesetzt – heute setze ich mich mit euch zusammen.“ (unbekannter Autor)



     

    Beitrag 2:
    Ständige Erreichbarkeit? Schalten Sie doch mal ab!

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  • Mehr über:
    Einfach organisiert kompakt
    Handy-Voicebox und Büro-Anrufbeantworter sichern Ihnen wichtige Kontakte und Informationen, wenn Sie häufig nicht erreichbar sind. Falls Sie jedoch nur selten länger als 1, 2 Stunden nicht zu sprechen sind, bringen Ihnen hinterlegte Mitteilungen eher zeitliche Nachteile.

    Denn
    • Sie hören die Nachrichten ab;

    • Sie merken oder notieren sich zeitaufwendig Inhalte (Fragen, Fakten, Telefonnummern, Rückrufzeiten und vieles mehr);

    • Sie rufen zurück – oft sogar mehrmals, bis Sie den Anrufer Ihrerseits erreicht haben. Damit haben Sie den „Schwarzen Peter“. Den Aufwand, den der Anrufer sich gespart hat, Sie nochmals anzurufen, haben jetzt Sie.

    Überprüfen Sie deshalb anhand der 3 folgenden Fragen aus Einfach organisiert! kompakt kritisch, ob Ihnen Voicebox/AB wirklich einen Nutzen bringen:
    1. Erreichen Sie wichtige Ziele eher, indem Anrufer mündliche Nachrichten hinterlassen?

    2. Gehen Ihnen ohne Sprachbox einmalige Informationen verloren?

    3. Besteht die Gefahr, Kunden zu verlieren, wenn Sie nicht direkt erreichbar sind?


    Wenn Sie alle 3 Fragen mit Nein beantwortet haben, dann betrachten Sie Mailbox/AB getrost als Klotz am Bein. Schalten Sie diese Technik ab. Noch unsicher? Riskieren Sie einfach mal 1 Woche Probezeit.



     
    Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

    Sie haben sich mit jemandem besprochen – doch nach dem Treffen haben Sie das Gefühl, „überfahren“ worden zu sein und immer noch nicht alle benötigten Informationen erhalten zu haben.

    Ist es Ihnen auch schon einmal so gegangen?

    Hier hat die Redaktion vom großen Knigge die Lösung: Nutzen Sie bewährte Fragetechniken, mit denen Sie im Gespräch die Führung übernehmen. Denn der alte Grundsatz „Wer fragt, der führt“ ist auch heute noch uneingeschränkt gültig!

    Mit diesen 4 Fragetechniken übernehmen Sie die Führung im Gespräch.
    1. Geschlossene Fragen

      Mit geschlossenen Fragen lassen Sie als Antwort nur „Ja“ oder „Nein“ zu. Sie erhalten also schnell und gezielt die Information, nach der Sie konkret gefragt haben. Mehr aber auch nicht. Ein Dialog kommt kaum zustande. Als Fragesteller sind Sie ständig gefordert, das Gespräch durch weitere Fragen in Gang zu halten. Das kann insbesondere nach einem „Nein“ schwierig werden. Beispiel: „Haben Sie Zeit?“ „Nein.“

      Wann und wo also diese Technik nutzen?

      Wenn Sie es mit einem gestressten Chef oder Kunden zu tun haben, können Sie mit geschlossenen Fragen schnell und gezielt die Informationen bekommen, die Sie benötigen.

    2. Offene Fragen

      Eine andere Fragetechnik ist die Verwendung von offenen Fragen. Diese „W-Fragen“ („Wer“ – „Wie“ – „Was“ – „Wo“ – „Warum“) erfordern eine ausführliche Antwort. Da die Frage selbst noch alle Wege offen lässt, erhalten Sie Informationen, an die Sie vorher vielleicht nicht einmal gedacht haben, die aber trotzdem wichtig für Sie sind. Im Verkaufsgespräch etwa helfen Ihnen offene Fragen, den Bedarf des Kunden zu ermitteln („Wofür setzen Sie Ihren Computer denn ein?“). Das gilt übrigens auch, wenn Sie Ihre Karriere- Chancen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten ausloten möchten.

      Mit offenen Fragen ermuntern Sie auch zurückhaltende Menschen zum Reden. Das ist zum Beispiel sehr nützlich, wenn Sie bei einem Meeting, auf einer Konferenz oder als Gastgeber einen schüchternen Gast ins Gespräch einbeziehen oder ganz allgemein einen Small-Talk in Gang halten wollen.

      Achtung: Damit Ihr Gegenüber sich nicht ausgehorcht fühlt, ist es allerdings wichtig, dass Sie selbst auch etwas von sich preisgeben oder den Sinn Ihrer Frage begründen.

      Eine mögliche Formulierung für das obige Beispiel wäre: „Ich frage nach, damit ich die geeignete Hardware für Sie finde.“

    3. Alternativfragen

      Bei der Alternativfrage lassen Sie Ihrem Gesprächspartner die Wahl zwischen zwei Antwortmöglichkeiten. Die wählen Sie so, dass beide Antworten für Sie positiv ausfallen. Der „Trick“ ist: Die meisten Menschen entscheiden sich spontan für eine der vorgegebenen Alternativen, anstatt weitere Möglichkeiten ins Spiel zu bringen.

      Beispiel: „Was wollen wir denn heute machen: Kino oder essen gehen?“ Mit Alternativfragen locken Sie z. B. Stubenhocker von der Couch – und Kollegen aus der Reserve. Die Frage: „Wer kümmert sich um den Statusbericht?“ ist weitaus weniger erfolgversprechend als: „Machst du den Statusbericht – oder kümmerst du dich um die Vorbereitung der Präsentation?“

    4. Suggestivfagen

      Mit Ihrer Suggestivfrage unterstellen Sie Ihrem Gesprächspartner eine (nämlich Ihre) Meinung und kalkulieren damit, das er Ihnen entweder tatsächlich zustimmt oder nicht den Mut findet, offen zu widersprechen.

      Beispiel: „Sie sind doch sicherlich informiert darüber, dass die Geschäftsleitung dieses Vorgehen ausdrücklich wünscht?“ Auch in Verkaufsgesprächen ist dies eine beliebte Strategie, um dem Gesprächspartner ein erstes „Ja“ zu entlocken. Denn hat er Ihnen erst einmal in einem Punkt zugestimmt, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass er auch bei der nächsten Frage „Ja“ sagt.
    Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.
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