23. Juni 2017
 
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Archiv-Ausgabe vom 16. März 2011

Unsere Themen heute:
Die Hohe Schule des Konterns

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


„Sie haben doch noch nie gearbeitet und einen Schraubenschlüssel in der Hand gehalten“, ging ein DAX-Vorstand auf der Hauptversammlung einen kritischen Fragesteller an.

Dessen coole Replik: „Ich muss keine Eier legen können, um beurteilen zu können, ob ein Ei faul ist oder nicht.“

Die Antwort in Form eines Gleichnisses – das zählt zur hohen Schule des Konterns. Die exzellente Entgegnung hilft, beim Publikum zu punkten. Die Kluft zwischen den Streithähnen aber vergrößert sich.

Konstruktiv kontern will gelernt sein. Entscheidend bei Auseinandersetzungen ist die innere Einstellung. Nur wer es schafft, frei von Emotion zu bleiben, hat eine Chance, wirkungsvolle Techniken zu nutzen, um auf Killerphrasen angemessen zu antworten.

Dazu gehört, erstens, Ursachenforschung: Woher stammt der Groll des Gegenübers? Nach der Ursachenforschung gehört als Zweites dazu, sich sein Gegenüber genau anzuschauen. Redet da etwa einer, der alles besser weiß, oder einer, der gerne zynische Kommentare abgibt?

Wer weiß, mit wem er es zu tun hat, kann sich darauf einstellen und entsprechend reagieren.

Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner

Ihr Manfred Engel
Redenschreiber und Chefredakteur
von Die besten Reden von A bis Z

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Beitrag 1:
Warum Dialektik die Rhetorik erst krönt

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    Der Redenberater
    Rhetorik reicht nicht aus, um Menschen zu überzeugen. Rhetorik umfasst die Ansätze, Methoden und Stilmittel, um Menschen zu beeindrucken und sich verständlich zu machen. Aber durch eine geschliffene Rede und effektvolle Gestik allein ist noch nie jemand von etwas überzeugt worden.

    Mit Rhetorik lassen sich Menschen überreden; sie lassen sich vielleicht zur Übereinstimmung manipulieren, aber nicht überzeugen. Denn Überzeugtsein bedeutet, seine Zustimmung aus freien Stücken zu geben und dafür gute Gründe zu kennen. Überzeugung ist von Einsicht getragen. Dafür sorgt die Dialektik.

    Der neue Reden-Berater-Tipp: Kommunikative Dialektik ist die Kunst, anderen Überzeugungen zu vermitteln, sodass sie sich diese zu eigen machen. Und es ist die Kunst, in einem kommunikativen Prozess Probleme zu lösen.

    Dialektik ist eine KunstfertigkeitNatürlich lässt sich auch aus der Dialektik ein Instrument der Manipulation machen. Solche schwarze, unfaire Dialektik tendiert letztlich zur Gehirnwäsche. Sie verfehlt daher das Ziel einer jeden guten und fairen Dialektik: den anderen überzeugen und für das eigene beziehungsweise gemeinsame Anliegen gewinnen.

    Was Überzeugungskraft verlangt

    Im Gegensatz zum Aufbau einer guten Rede (Rhetorik) gibt es in der Dialektik keine Patentrezepte. Vielmehr gibt es eine Reihe von kritischen Aspekten, die angeben, wie man nicht vorgehen sollte. Doch die dialektische Kunst selbst ist im Wesentlichen eine Frage der Persönlichkeitsbildung und -entwicklung.

    Denn die Überzeugungskraft erwächst nicht aus der Beachtung von Regeln und Rezepten. Maßgeblich sind vielmehr die Fähigkeit und der Wille, mit dem, was man als Überzeugung vermitteln will, zu einem gemeinsamen Erfolg beizutragen, der auch einer moralischen Kritik standhält. Damit wird auch klar, worin sich faire und unfaire Dialektik zentral unterscheiden. Um zu überzeugen, ist es notwendig,
    • Gedanken logisch zu ordnen,

    • für dieSache und die Angesprochenen angemessene Worte zu finden,

    • sich in einer verständlichen Sprache auszudrücken,

    • zu sprechen, wenn die anderen aufnahmefähig sind,

    • einen Bezug zur Situation und mit den Gesprächspartnern einen Austausch zu organisieren.



     

    Beitrag 2:
    Warum Unerledigtes Sie belastet und wie Sie den Kopf wieder frei bekommen

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    Einfach organisiert - kompakt
    Unerledigtes sollten Sie umgehend zu Ende bringen oder es aus Ihrem Gedächtnis streichen. Wenn Ihre Gedanken immer wieder um „Eigentlich wollte ich noch“-Vorhaben kreisen, setzen Sie Energie ein, ohne dafür den geringsten Gegenwert zu erhalten.

    Meist sind es viele Kleinigkeiten, die Ihnen Aufmerksamkeit abzwacken: Auf einen vor 3 Tagen zugesagten Rückruf wegen einer Lappalie können Sie getrost verzichten.

    Höchstwahrscheinlich wartet niemand mehr darauf. Und schon 10 Mal haben Sie daran gedacht, endlich die angewachsene Altglassammlung wegzubringen. Genützt hat Ihnen das je doch gar nichts. Denn die Flaschen stehen immer noch da.

    Einfach organisiert! kompakt-Praxistipp: Also entsorgen Sie sie jetzt gleich, oder vergessen Sie das Thema ohne schlechtes Gewissen bis zu einer günstigen Gelegenheit.Lehnen Sie sich einmal zurück und versuchen Sie, sich zu erinnern, wie viele dieser Gedanken Ihnen heute schon durch den Kopf gegangen sind. Schreiben Sie alles auf ein Blatt Papier. Anschließend machen Sie klar Schiff nach der S-E-T-Methode:
    • Streichen
    • (sofort) Erledigen oder
    • Terminieren.
    Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.


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