23. Oktober 2017
 
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Archiv-Ausgabe vom 25. Mai 2011

Unsere Themen heute:
Ständige Bereitschaft, sich zu verbessern

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


viele Rhetoriktrainer konzentrieren sich auf das „Wie“ des Redens und feilen am Auftritt der Redner.

Andere trainieren vor allem das „Was“, also die Argumentation und die wirkungsvolle Art der Inhalts-Präsentation.

In der Praxis spielen jedoch nicht nur das „Wie“ und das „Was“, sondern auch das „Wer“ eine Rolle: Die Persönlichkeit und der Ruf einer Person haben einen großen Einfluss.

Ein guter Redner überzeugt die Zuhörer. Wer nur seine Behauptungen verkündet, nicht zuhört und die Zuhörer nur provoziert und abkanzelt, ist nicht glaubwürdig.

Ein guter Redner dagegen kann seine Argumente verständlich und glaubwürdig darlegen. Doch wer gut reden kann, ist nicht für alle Zeiten ein guter Redner.

Obwohl ein Pilot gut fliegen kann, verbessert und optimiert er laufend sein Können im Simulator. Permanentes Training ist für ihn eine Selbstverständlichkeit.

Und tatsächlich gilt das auch für Redner: Bei noch so großer Begabung muss auch die persönliche Überzeugungskraft permanent trainiert und entwickelt werden.

Und dabei unterstützen wir Sie mit den Ratgebern: Die besten Reden von A bis Z und Der Redenberater.

Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell

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In vielen Unternehmen wird kaum mehr miteinander geredet. Umso mehr wird „präsentiert“. Aber viele Präsentationen sind mit den Ausdrücken „überladen“ und „unprofessionell“ noch freundlich beschrieben. Längst schon lästert der Volksmund: „Haben Sie etwas zu sagen, oder haben Sie PowerPoint?“

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Beitrag 1:
So gewinnen Sie Ihr Publikum für sich

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  • Mehr über:
    Die besten Reden von A bis Z
    Die wichtigste Erfolgsregel, um Ihre Zuhörer zu gewinnen, lautet: Ich muss den Nerv der Zuschauer treffen, ihr ganz persönliches Interesse an der Sache.

    Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich vor jeder Präsentation diese Fragen aus dem Handbuch Die BESTEN Reden von A–Z stellen:

    • Was sind das für Leute, die da sitzen?

    • Was führt sie in die Veranstaltung?

    • Was für eine Einstellung haben sie bezüglich des Themas?

    • Welche Einstellung haben sie mir gegenüber?

    • Was könnte sie am meisten interessieren?

    • Wie kann ich sie am besten überzeugen?

    Wenn Sie sich diese Fragen beantwortet haben, sind Sie schon einen deutlichen Schritt zum Aufbau einer guten Beziehung zu Ihrem Publikum gegangen. Sie beginnen, sich in Ihre Gedankenwelt hineinzudenken.

    Arbeiten Sie mit Beispielen aus der Gedankenwelt der ZuhörerVersuchen Sie, für Ihre zentralen Aussagen Beispiele zu entwickeln, die der Gedankenwelt dieser Zuhörer entstammen. So erreichen Sie am ehesten die Emotionen Ihrer Zuhörer. Dazu müssen Sie sich genau überlegen, in welcher Situation sich Ihre Zuhörer befinden.

    Das ist eine wichtige Voraussetzung, diese von Ihrer zentralen Botschaft überzeugen zu können. Es gibt noch einen zweiten Grund, mit Beispielen zu arbeiten: Eine Präsentation, in der nur Fakten und Argumente aufgelistet werden, ist meistens langweilig. Warum? – Weil es die Zuhörer überfordert.

    Mit guten Beispielen entgehen Sie dieser Gefahr. Arbeiten Sie mit persönlichen, selbst erlebten Beispielen. Sie haben gegenüber unpersönlichen Beispielen entscheidende Vorteile:

    1. Sie sind nicht widerlegbar.

    2. Persönliche Beispiele führen dazu, dass sich die Zuhörer mit Ihnen identifizieren können. Sie denken beispielsweise: „Ja, das habe ich auch schon erlebt“ und werden Ihren Argumenten umso bereitwilliger folgen.

    Welche Möglichkeiten haben Sie noch, eine Beziehung zu Ihren Zuhörern aufzubauen?

    • Knüpfen Sie an gemeinsame Erfahrungen an. Vielleicht gibt es ja auch gemeinsame Erfahrungen, die Sie mit den Zuhörern verbinden? Die gleiche Ausbildung, vergleichbare berufliche Situationen, in denen Sie gestanden haben, spezielle Kenntnisse oder Hobbys, die Sie verbinden, etc. Wichtig ist, dass diese Erfahrungen echt sind und nicht konstruiert. Denn das merken Ihre Zuhörer schnell und interpretieren Ihr Verhalten leicht als Anbiederung.

    • Verwenden Sie Begriffe, die die Zuhörer kennen. Sich auf die Sprache der Zuhörer einzulassen ist eine der Grundregeln jeder Vortragssituation. Die Zuhörer sollen Sie ja verstehen, deshalb sollten Sie sich einer einfachen, verständlichen Sprache bedienen.

    Meiden Sie auf jeden Fall Fachbegriffe

    Sie können Ihre Kompetenz dem Zuhörer besser dadurch beweisen, dass Sie ihn in seiner Sprache von Ihren Argumenten überzeugen.

    Lassen Sie unnötige Fremdwörter weg, erklären Sie unbekannte Abkürzungen, achten Sie auf kurze Sätze.

    Arbeiten Sie auch mit Vergleichen. Vergleiche sind immer dann sinnvoll, wenn Zusammenhänge nur schwer nachzuvollziehen sind oder wenn (zu) wenig Vorwissen vorhanden ist. Je treffender ein Vergleich ist, umso besser wird er den Zuhörern im Gedächtnis haften bleiben.

    Wenn Sie im Fernsehen hören: In Afrika sind bei einer seit drei Monaten andauernden Hungerkatastrophe 50.000 Menschen verhungert, dann ist das sicherlich schlimm. Aber wenige sind wirklich von einer solchen Nachricht betroffen, weil Zahlen so abstrakt sind, dass sie unser Gefühlsleben selten erreichen.

    Weitaus mehr Betroffenheit würde der Nachrichtensprecher durch folgenden Zusatz erzielen: Das ist so, als wenn alle Einwohner einer Stadt wie Gummersbach sterben würden.



     

    Beitrag 2:
    Kleidungs-Fettnäpfchen, die Sie vermeiden sollten

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  • Mehr über:
    Der große Knigge
    Anfrage eines Redners an die große Knigge-Redaktion:

    Markus F., Geschäftsinhaber aus dem Rheinland, fragt: Liebes Redaktionsteam, in zwei Wochen möchte ich beim Tag der offenen Tür die Besucher mit einer kurzen Rede begrüßen. Der Text steht schon – ich brauche aber noch einen Garderobetipp: Gibt es etwas, worauf ich besonders achten sollte, oder etwas, das ich unbedingt vermeiden sollte?

    Antwort der Redaktion:Wenn Sie in Ihrem normalen Geschäftsanzug auftreten, können Sie eigentlich nichts falsch machen. Die schlimmsten Fehler der Herrengarderobe – von denen Sie sicher keinen begehen werden – sind folgende:
    • Garderobe, die von oben nach unten heller wird

    • Mantelgürtel, der auf dem Rücken zusammengebunden ist

    • Button-down-Hemden unter zweireihigen Jacketts

    • geöffneter Hemdkragen und gleichzeitig gelockerte Krawatte

    • Manschetten, die im Anzugärmel verschwinden

    • bunte Smokingfliegen

    • schmale Lederkrawatten

    • Jeans mit Bügelfalten

    • Hosenträger gleichzeitig mit Gürtel getragen

    • weiße Socken zum Anzug



     
    Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.


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