22. Oktober 2017
 
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Archiv-Ausgabe vom 6. Juli 2011

Unsere Themen heute:
So kommen Sie bei Hektik wieder zur Ruhe

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


wenn Ihre Atmung bei Druck und Hektik flacher und unregelmäßiger wird, hilft Ihnen die folgende Übung aus Einfach organisiert – kompakt und sie kommen wieder zur Ruhe:

Atmen Sie durch die Nase tief in den Bauch ein. Zählen Sie dabei „1, 2, 3“. Atmen Sie durch den leicht geöffneten Mund wieder aus, und zählen Sie dabei „4, 5, 6, 7“. Achten Sie darauf, dass Sie Ihr Zwerchfell benutzen, wenn Sie Luft holen.

Sie sollten spüren, wie sich Ihre Bauchdecke bei jedem Atemzug hebt und senkt. Nach einigen Wiederholungen der Übung werden Sie langsamer atmen und spüren, dass Sie den Stress ausgeatmet haben und zur Ruhe kommen.

Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner

Ihr Team von Reden und präsentieren aktuell

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Beitrag 1:
’Was machen Sie denn so?’ Die ‚Fahrstuhl-Präsentation’

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    Der neue Reden-Berater
    ‚Was machen Sie denn so?’ Diese Frage ist Ihnen sicher schon 100-mal gestellt worden. Wenn Sie bei der Antwort ins Stocken geraten, sich verhaspeln oder beginnen, einen Roman zu erzählen, macht das auf einen möglichen Kunden keinen guten Eindruck.

    Der neue Redenberater gibt deshalb folgenden Rat: Legen Sie sich eine ‚Fahrstuhl-Präsentation’ (Neudeutsch: Elevator Pitch) zurecht – eine knackige Selbstdarstellung, für die selbst bei einer kurzen Fahrt im Aufzug Zeit ist.

    Devise: ‚Man darf über alles reden, nur nicht über 60 Sekunden!’ Der mögliche Auftraggeber soll (und will) kurz und knapp wissen, wer Sie sind und wo Ihre Stärken liegen.

    Sammeln Sie zunächst den Stoff für Ihre 60-Sekunden-Selbstdarstellung. Schreiben Sie in ganz knappen Sätzen auf:
    1. Welche Leistungen bieten Sie an?

    2. Seit wann?

    3. Was ist Ihre Spezialität?

    4. Was unterscheidet Sie von Ihren Mitbewerbern / anderen Anbietern?

    5. Wer sind Ihre Kunden / Klienten?

    6. Für wen ist Ihr Angebot besonders attraktiv?

    7. Welchen Nutzen haben Ihre Kunden davon?

    Formulieren Sie aus den Antworten einen zusammenhängenden Rohtext. Danach überlegen Sie sich einen starken Einstiegssatz, der neugierig macht und Ihre besondere Leistung auf den Punkt bringt.

    Etwa so: ‚Sie kennen das: Für uns Europäer sehen alle Chinesen gleich aus. So geht es auch den Verbrauchern mit Firmen und Produkten. Sie brauchen ein unverwechselbares Profil, ein Gesicht, das man aus allen anderen sofort herauskennt. Das ist meine Spezialität.’

    An den Einstiegssatz schließen Sie jetzt die Punkte 1 bis 7 an. Nehmen Sie die schriftliche Aufzählung nur als Leitfaden für die Gliederung. Kürzen Sie den mündlichen Vortrag so lange, bis er 60 Sekunden lang ist.


    Lesen Sie mehr zum Thema: Elevator Pitch



     

    Beitrag 2:
    Schlange stehen: Wie viel Abstand muss man halten?

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    Der große Knigge
    Kürzlich schickte Leser Georg M. der Redaktion des großen Knigge folgende knifflige Frage:

    Gibt es eigentlich eine Empfehlung, wie viel Abstand man beim Anstehen in der Schlange halten sollte? Ich habe oft das Empfinden, dass andere mir zu dicht „auf die Pelle“ rücken.

    Hier die Empfehlung des großen Knigge:Menschen haben ein kulturell geprägtes Bedürfnis nach Distanz, Experten unterscheiden 4 Distanzzonen. In Deutschland gelten folgende Angaben:
    1. Intime Distanz: bis zu 50 Zentimetern (z. B. Begrüßung mit Umarmung, ist sehr guten Freunden vorbehalten)

    2. Persönliche Distanz: zwischen 50 Zentimetern und 1 Meter (z. B. bei der Begrüßung per Handschlag)

    3. Gesellschaftliche Distanz: ca. 1 bis 3 Meter (z. B. persönlicher verbaler Gruß ohne Körperkontakt)

    4. Öffentliche Distanz: mehr als 3 Meter (z. B. allgemeiner Gruß beim Betreten eines Warteraums)

    Das Distanzbedürfnis ist allerdings von Kultur zu Kultur unterschiedlich: Ein puerto-ricanischer Mann berührt seinen Gesprächspartner bis zu 180-mal pro Stunde, ein Engländer nicht ein Mal.

    Und selbst innerhalb einer Kultur variiert das Distanzbedürfnis von Mensch zu Mensch: Einige mögen es, Freunde herzlich mit Körperkontakt und Küsschen zu begrüßen, anderen ist das zu viel Nähe. Bei vielen Menschen verursacht es sogar Stress, Ablehnung und Aggression, wenn fremde Personen das eigene Distanzbedürfnis missachten.

    Das Problem: Ihre Distanzzone kann man nicht sehen, sie ist wie ein unsichtbarer Hula-Hoop-Ring. Wenn Ihnen jemand zu dicht „auf die Pelle“ rückt, können Sie davon ausgehen, dass er ein anderes Distanzbedürfnis hat als Sie. Unterstellen Sie ihm keine böse Absicht, sondern bitten Sie ihn freundlich um mehr Abstand. Etwa:

    „Es ist sehr eng hier. Könnten Sie mir bitte etwas mehr Platz lassen?“

    Achten Sie auch selbst darauf, dass Sie anderen Menschen genügend Platz lassen. Fürs „Anstehen mit Stil“ gibt der große Knigge 3 gute Tipps:
    1. Wenn möglich, mindestens 50 Zentimeter Abstand halten. An Beratungsschaltern sollten Sie ca. 2 Meter Abstand halten, um die Diskretion zu wahren.

    2. Auch wenn es eng wird: Körperberührungen vermeiden!

    3. Kommt es dennoch zu Gedrängel und Körperkontakt: Entschuldigen Sie sich.



     
    Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.


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