18. Mai 2012


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Die aktuelle Meinung
aus unserer Experten-Ecke
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Manfred Engel
Manfred Engel


Mit Herz und Hirn glaubwürdig reden
 
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Archiv-Ausgabe vom 1. Februar 2012:

Unsere Themen heute:


Von Vollbärten und Hühnerfutter

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


wenn einer eine Reise tut ... dann hat er was zu lachen. Zum Beispiel über gut gemeinte Schilder für Touristen, wie etwa: „Miercoles cerrado – Mittwoch Vollbart“. So gesehen auf Fuerteventura und mithilfe eines spanischen Wörterbuchs schnell erklärt: Denn unter dem Eintrag „cerrado“ für „geschlossen“ steht dort auch „barba cerrada“, was „geschlossener Bart“, also „Vollbart“, bedeutet – da kann man schon mal in der Zeile verrutschen.

So weit, so witzig. Aber nicht immer stoßen Verständnisschwierigkeiten auch auf Verständnis. Zum Beispiel kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, als die amerikanischen Besatzer tonnenweise Mais und Korn nach Deutschland gebracht hatten: Die Deutschen dankten auf Englisch für diese Spende von „chicken-feed“ – nicht ahnend, dass der Begriff in Amerika nicht nur „Hühnerfutter“ bedeutet, sondern auch „Lappalie“ oder „lächerliche Kleinigkeit“.

Als die Reaktion der Empfänger dem US-Oberbefehlshaber General Lucius D. Clay (1897-1978) zu Ohren kam, ging der natürlich an die Decke: „300 Millionen Dollar haben wir für das Zeug hingeblättert – und diese Kerle nennen es ,chicken-feed‘!“

Für Redner sind Missverständnisse fatal. Ob Sie also in einer Fremdsprache oder auf Deutsch reden: Meiden Sie Unklarheiten! Drücken Sie sich leicht verständlich aus, und formulieren Sie eindeutig – nur dann sind Sie auf der sicheren Seite.

Es grüßt Sie herzlich von Redner zu Redner

Ihr Manfred Engel
Redenschreiber und Chefredakteur
von Die besten Reden von A bis Z

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Beitrag 1:
Wie Sie durch frühes Erscheinen einen Vorsprung gewinnen

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  • Mehr über:
    Die BESTEN Reden von A bis Z
    Manche Redner meinen, sie müssten nur ihren Redetext gründlich vorbereiten und dann bei ihrem Auftritt auf die Sekunde genau vor Ort sein. Wer so denkt, verschenkt – und zwar die Gelegenheit, sich schon vor der Rede mit den Zuhörern vertraut zu machen.

    Die besten Reden von A–Z-Tipp: Kommen Sie also mindestens 15 bis 30 Minuten früher, und nehmen Sie mit möglichst vielen Personen Kontakt auf, die Ihnen später zuhören werden. Das gilt für die Vortragssituation, die Kundenpräsentation, die Vorstellung oder das Seminar. Durch den persönlichen Vor-Kontakt können Sie einiges über die Erwartungen erfahren und schon eine erste Kommunikations- und Vertrauensbasis herstellen.

    Das hat gleich 3 Vorteile:
    1. Sie haben die Aufmerksamkeit der Zuhörer (die Sie z. T. jetzt schon „kennen“).

    2. Sie reden / präsentieren selbst zielgruppenorientierter.

    3. Sie haben weniger Lampenfieber (da Sie nun vor „Bekannten“ reden).




     

    Beitrag 2:
    So schaffen Sie auf dem Bildschirm in PowerPoint 2007 und 2010 Platz

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  • Mehr über:
    PowerPoint aktuell
    Je kleiner das Notebook, desto leichter ist es zu transportieren. Leider nimmt damit allerdings auch die Bildschirmgröße ab. Wenn Sie oft unterwegs mit PowerPoint arbeiten, kennen Sie das vielleicht: Die Folie wird verschwindend klein und Details sind kaum noch zu erkennen. Das Arbeiten an den Folien ist so sehr mühselig.

    PowerPoint aktuell-Platzspartipp 1: Das Menüband minimieren

    Bei kleinen Notebooks fällt es schnell auf: Vor allem die Registerkarten im Menüband nehmen viel Platz weg. Glücklicherweise gibt es die Möglichkeit, das Menüband zeitweise auszublenden.

    Keine Sorge, es verschwindet dadurch nicht ganz, sondern Sie gelangen weiterhin in die jeweiligen Registerkarten, indem Sie auf den jeweiligen Namen des Registers klicken. Sobald Sie jedoch außerhalb der Registerkarte auf der Folie arbeiten, verschwindet es wieder. Diesen „Verschwindemodus“ können Sie ganz einfach an und aus stellen.

    Zum Minimieren des Menübands stehen Ihnen 4 unterschiedliche Wege zur Verfügung:

    • Doppelklicken Sie auf den Namen einer REGISTERKARTE (z.B. START oder EINFÜGEN). Durch erneutes Doppelklicken wird das Menüband wieder sichtbar.

    • Oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Menüband und wählen Sie MENÜBAND MINIMIEREN. Um die Registerkarten wieder vollständig anzeigen zu lassen, führen Sie einen Rechtsklick auf einen der Registernamen aus und deaktivieren Sie MENÜBAND MINIMIEREN.

    • Oder klicken Sie auf die Schaltfläche MENÜBAND MINIMIEREN. Sie befindet sich in der oberen rechten Ecke des Programmfensters. Ein erneutes Klicken auf die Schaltfläche macht das Menüband wieder sichtbar.

    • Oder arbeiten Sie lieber mit Tastenkombinationen? Mit STRG + F1 lassen das Menüband verschwinden und auch wieder auftauchen.

    PowerPoint aktuell-Platzspartipp 2: Schnellzugriffsleiste oberhalb des Menübands anzeigen lassen

    Die Schnellzugriffsleiste unterhalb des Menübands anzeigen zu lassen, hat normalerweise den Vorteil, dass die Wege zum Klicken auf einen der oft benötigten Befehle in dieser Leiste kürzer sind. Auf einem kleinen Bildschirm jedoch hat dies jedoch keine hohe Priorität. Hier geht es vielmehr darum Platz zu schaffen.

    Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, dass die Schnellzugriffsleiste mehr Platz einnimmt, wenn Sie unterhalb des Menübands angezeigt wird? Sobald Sie die Leiste oberhalb des Menübands anzeigen lassen, integriert sie sich in den Platz, der normalerweise für den Dateinamen reserviert ist. Wenn die Leiste hingegen unterhalb angezeigt wird, bleibt der Platz für den Dateinamen natürlich bestehen und die Leiste nimmt zusätzlichen Platz ein.

    In der Standardeinstellung wird die Schnellzugriffsleiste oberhalb des Menübands angezeigt. Falls dies bei Ihnen anders sein sollte, können Sie die Leiste so nach oben verlagern:
    • Führen Sie einen Rechtsklick auf die Schnellzugriffsleiste aus und wählen Sie SYMBOLLEISTE FÜR DEN SCHNELLZUGRIFF ÜBER DEM MENÜBAND anzeigen.


    Viel Erfolg bei Ihren nächsten Reden und Präsentationen.

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