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So verbessern Sie beim Präsentieren die Darstellung von Screenshots
Für Softwarepräsentationen, Trainings und Handbücher brauchen Sie häufig Bildschirmfotos. Denn wenn es darum geht, Abläufe am PC zu beschreiben, sind Bilder meist die kürzeste und verständlichste Variante. Leider werden Screenshots in PowerPoint häufig verschwommen oder mit Farbverschiebungen angezeigt.
Das muss nicht sein. „Powerpoint aktuell“ zeigt Ihnen hier, wie Sie Bildschirmschnappschüsse in PowerPoint bestmöglich darstellen.
Die Vorbereitung: Den Screenshot mit den richtigen Einstellungen AUFNEHMEN
Richten Sie sich zunächst Ihren Bildschirm so ein, wie Sie ihn abfotografieren möchten. Danach können Sie durch Betätigen der Druck-Taste den gesamten Bildschirm in die Zwischenablage kopieren. Möchten Sie lediglich das aktuelle Fenster oder Dialogfeld fotografieren, betätigen Sie die Tastenkombination ALT + DRUCK. Wenn Sie dann zur gewünschten Folie wechseln, fügen Sie mit STRG + V den Inhalt der Zwischenablage ein.
Diese Methode funktioniert zwar, aber so erzielen Sie nur selten eine optimale Darstellung.
Die folgenden Tipps zeigen Ihnen die richtigen Einstellungen.
- Ein Pixelbild – und ein Bildschirmfoto ist ein solches – ist grundsätzlich rechteckig. Sowohl verkleinerte Programmfenster als auch Dialogfelder haben in Windows XP abgerundete Ecken. In der linken und rechten oberen Ecke des Bildschirmfotos sehen Sie deshalb nach dem Einfügen in PowerPoint den Hintergrund, auf dem das Dialogfeld liegt.
Legen Sie deshalb das Dialogfeld/Fenster auf einen einfarbigen Hintergrund, und zwar in einer Farbe, die in dem Screenshot sonst nicht vorkommt. Achten Sie darauf, dass die runden Ecken direkt auf der einheitlichen Farbe liegen, bevor Sie das Foto mit ALT + DRUCK „schießen“. Dann lässt sich die Farbe an den Ecken später in PowerPoint leicht entfernen.
- Verwenden Sie ein passendes Farbschema. Das Farbschema Blau (Standard) des Windows-XP-Stils wirkt mit vielen Entwurfsvorlagen nicht besonders attraktiv. Das Farbschema Silber verträgt sich hingegen mit den meisten Entwurfsvorlagen, wirkt angenehm und verfügt über gute Kontraste.
Arbeiten Sie mit einer klassischen Windows-Darstellung, beispielsweise unter Windows ME oder NT, haben Sie viel mehr Möglichkeiten, die Farben der Bildschirmelemente mit denen der Folie abzustimmen. In allen Windows-Versionen klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf Ihren Desktop und wählen zum Einstellen des Windows-Farbschemas ANZEIGE > DARSTELLUNG.
Jetzt wird's kritisch: So lösen Sie Darstellungsprobleme
Nach dem Einfügen des Bildschirmfotos mit STRG + V in die Folie klicken Sie es an und blenden damit die Symbolleiste GRAFIK ein. KLICKEN Sie hier auf TRANSPARENTE FARBE BESTIMMEN und danach auf die Farbe hinter den abgerundeten Ecken.
Oft erscheint der Screenshot in der Bildschirmpräsentationsansicht nicht ganz scharf. Ursache ist die Skalierung: Bildschirmelemente sind grundsätzlich nicht mit Anti-Aliasing ausgestattet und sehen deshalb nur in einer einzigen Größen-/Auflösungs-Kombination gut aus.
So lösen Sie das Problem:
- Markieren Sie den Screenshot und wählen Sie FORMAT > GRAFIK. Zeigen Sie das Register GRÖßE an.
- Sie möchten Ihre Bildschirmpräsentation mit der Auflösung 1024 x 768 Pixel wiedergeben. Dann klicken Sie auf OPTIMAL FÜR BILDSCHIRMPRÄSENTATION und wählen 1024 x 768.
- Klicken Sie auf OK.
- Betrachten Sie die Präsentation in der Bildschirmpräsentation. Der Screenshot erscheint gestochen scharf. Wenn der Vorführ-PC eine andere Bildschirmauflösung hat als die von Ihnen ausgewählte, ist der Screenshot nicht mehr scharf. Wissen Sie dies vorher, passen Sie alle Screenshots in der Präsentation wie oben gezeigt an.
Wenn die Screenshots vor dem Einfügen gespeichert werden müssen
Wenn Sie Screenshots nicht direkt über die Zwischenablage in die Präsentation einfügen, sondern die Fotos erst in einem Bildbearbeitungsprogramm als Datei speichern, ist das fast immer günstiger. Zum einen bleibt die Größe der PowerPoint-Datei kleiner. Zum anderen können Sie die Screenshots ablegen und auch bei späteren Arbeitsschritten wieder verwenden. Solche Bildschirmfotos setzen Sie über EINFÜGEN > GRAFIK > AUS DATEI in PowerPoint ein.
Speichern Sie die Screenshots dann möglichst als PNG-Grafiken und nicht als JPEG-Bilder! Das JPEG-Format ist ungeeignet, weil es die scharfen Kanten der Bilder zerstört. Es ist dazu gedacht, fotorealistische Bilder für das Internet zu komprimieren, und bei diesem Vorgang verwirft es Bildinformationen. Auch das GIF-Format ist nur bedingt geeignet. Es reduziert zwar nicht direkt die Qualität des Bilds, dafür aber die Farbanzahl (auf 256). Verläufe können daher stufig werden.
Spezielle Programme zum Anfertigen von Screenshots
Erstellen Sie häufig Dokumente mit Screenshots, dann sollten Sie sich auf jeden Fall ein geeignetes Programm zulegen. Beispielsweise mit der Option, nur das Objekt unter dem Mauszeiger zu erfassen, den Mauszeiger in das Foto zu integrieren oder nur bestimmte Ausschnitte abzufotografieren und vieles mehr. Geeignet wäre beispielsweise Paint Shop Pro.
Deutlich komfortabler und mit einer Vielzahl sehr praktischer Funktionen ausgerüstet sind spezielle Capture-Programme. Am meisten zu empfehlen ist hier „SnagIt“. Es ist vom Preis-Leistungs-Verhältnis, vom Funktionsumfang und von der Bedienerfreundlichkeit her erste Wahl. Außerdem liegt es in einer deutschen Version vor. Unter der Internet-Adresse www.techsmith.de können Sie sich eine Testversion von „SnagIt“ herunterladen.
Geeignet für die PowerPoint-Versionen 2000, 2002, 2003
Dieser Tipp stammt aus „Powerpoint aktuell“.
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Dieser Beitrag wurde gesponsert von: PowerPoint aktuell
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