Einige der schönsten Sprüche und Zitate von Joschka Fischer
Ausgewählt von Manfred Engel – Redenschreiber und Chefredakteur von Die besten Reden von A bis Z
„Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch.“
Zu Bundestagsvizepräsident Richard Stücklen, nachdem dieser Christa Nickels das Mikrofon abgedreht hatte, 1984
„Alles ist möglich, selbst dämliche Fragen wie Ihre.“
Zum Spiegel-TV-Reporter Claas Thomsen auf dessen Frage vor dem Hanse-Marathon: „Ist es auch möglich, dass Sie aufgeben?“, 1998
„Sie sind Geschichte, im guten und im schlechten Sinne, das haben Sie immer gewollt. Aber in Zukunft werden Sie nicht mehr sein – drei Zentner fleischgewordene Vergangenheit.
Zu Bundeskanzler Helmut Kohl, 1995
„Eher werden Sie sich halbieren als die Arbeitslosigkeit.“
Zu Bundeskanzler Helmut Kohl wegen dessen Ankündigung, er werde die Arbeitslosenzahlen bis zum Jahr 2000 halbieren, 1997
„Eine unglaubliche Alkoholiker-Versammlung, die teilweise ganz ordinär nach Schnaps stinkt.“
Über den Bundestag in einem Interview mit dem Frankfurter Magazin „Pflasterstrand“, 1983
„Wenn man Tag und Nacht und sieben Tage in der Woche hinter der Revolution herackert, da weiß man nach sieben Jahren nicht mehr, was Wahn und was Wirklichkeit ist.
Über sich selbst, 1985
„Zimmermann ist als Löwe gesprungen und als Bettvorleger gelandet.“
Joschka Fischer über den Bundesinnenminister Friedrich Zimmermann, 1984
„Es gibt doch eine ganze Latte politischer Halbleichen bis Leichen, die hier auf Kabinettsposten herummodern.“
Über das Bundeskabinett, 1985
„Ich liebe meine Frau, nicht meine Partei. Aber gerade jetzt merke ich, wie sehr ich an unserem gemeinsamen Laden hänge, vor allem emotional.“
Fischer über sein Verhältnis zu den Grünen in einem Interview am 29.09.2002 in der Tageszeitung.
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