17. Dezember 2017
 
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Die 7 häufigsten Fehler im Umgang mit schicksalsgebeutelten Menschen

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Im Umgang mit betrübten Menschen muss man sensibel sein, doch allzu oft werden gerade dann Fehler gemacht.

Der große Knigge hat für Sie eine Übersicht über die 7 häufigsten Fehler zusammengestellt und gibt Ihnen Tipps, wie Sie es besser machen:
  1. Dem Betroffenen aus dem Weg gehen

    Gerade wenn es einem Menschen schlecht geht, braucht er Zuwendung und Unterstützung. Überwinden Sie Ihre Schwellenangst, und lassen Sie die Betroffenen nicht allein.


  1. Verharmlosen und Beschwichtigen

    Gut gemeinte Trostfloskeln und Verharmlosungen werden den starken Gefühlen eines leidenden Menschen nicht gerecht.

  2. Sofortlösungen präsentieren

    Wenn es so einfach wäre, eine Lösung zu finden, würde der Betroffene wohl kaum so leiden. Hören Sie zu, fragen Sie interessiert nach, geben Sie allenfalls Anregungen. Damit nehmen Sie Ihr Gegenüber ernst und helfen ihm, selbst eine Lösung zu finden.

  3. Öl ins Feuer gießen

    Machen Sie das Leid des Betroffenen nicht unbewusst noch schlimmer, als es schon ist. Zeigen Sie Verständnis und Mitgefühl, aber verzichten Sie auf Dramatisierungen. Bekräftigen Sie den anderen nicht in seiner Opferrolle, sondern machen Sie ihm Mut.

  4. Heiterkeit erzwingen wollen

    Tränen und beklemmendes Schweigen machen uns oft hilf- und ratlos. Für den Betroffenen kann indes beides wichtig sein. Lassen Sie Tränen und Stille zu.

  5. Distanzzonen missachten

    Auf eine schwierige Lebenslage verständnisvoll angesprochen, in den Arm oder bei der Hand genommen zu werden, kann sehr tröstlich sein, aber auch befremden. Achten Sie als Tröstender auf die Signale, die Ihnen Ihr Gegenüber sendet. Wichtig ist, das richtige Verhältnis zwischen Nähe und Distanz zu finden.

  6. Beleidigt sein, wenn man zurückgewiesen wird

    Menschen in Ausnahmesituationen meinen nicht alles so, wie sie es sagen. Nehmen Sie Zurückweisung also nicht persönlich. Respektieren Sie den Wunsch nach vorübergehendem Rückzug.

    Melden Sie sich von Zeit zu Zeit. So machen Sie es dem Anderen leichter, auf Sie zuzukommen, sobald er wieder dazu bereit ist. Einige Leidende überwinden ihre Lethargie, wenn sie gebraucht, um Hilfe gebeten und gefordert werden.
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