20. Oktober 2017
 
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„Am 30. Mai ist Weltuntergang“ – Vorsicht mit Prognosen in Ihren Reden!

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Nicht nur diese sehr skurrile 30.-Mai-Prognose wird auch im Jahr 2008 wieder danebengehen. Am häufigsten stolpern Politiker über Prognosen: Der ehemalige Kanzler Schröder wollte die Anzahl von Arbeitslosen während seiner Kanzlerschaft halbieren. Vor ihm hatte das schon Helmut Kohl vergeblich versprochen und auch nicht geschafft. Beiden Politikern sind ihre Prognosen nicht gut bekommen. Der neue Reden-Berater empfiehlt deshalb: Seien Sie vorsichtig mit Prognosen!

Trotz allem scheinen Aussagen über die Zukunft eine magische Wirkung zu haben. Kaum eine Prognose allerdings fasziniert die Menschen so sehr wie Weltuntergangsprophezeiungen.
  • Im Sommer des Jahres 999 verkündete der damalige Papst Sylvester II., dass am 31. Dezember 999 die Welt untergehen würde. Seine Erklärung ein halbes Jahr später: Dass die Welt am 1. Januar des Jahres 1000 noch stand, verdanke sie ihm, der darum intensiv gebetet hätte.

  • Am 1. Februar im Jahr 1524 flohen etwa 20.000 Londoner Einwohner auf die umliegenden Hügel, weil eine neue Sintflut angesagt wurde. Die Planeten Jupiter, Saturn und Mars standen alle im Zeichen der Fische. Am nächsten Morgen zogen sie alle trockenen Fußes wieder nach Hause.


  • Der Weltuntergang wurde vom amerikanischen Prediger William Miller auf den 21. März 1844 gelegt. Er habe das aus den biblischen Zahlen errechnet. Millionen seiner Anhänger verschenkten daraufhin ihr Hab und Gut, was sie am 22. März schwer bereut haben dürften.

  • Die letzte Jahrtausendwende wurde von zahllosen Propheten zur Terminierung des Weltuntergangs genutzt. Teilweise wurden die Prophezeiungen von Massenselbstmorden begleitet (so 85 Sektenmitglieder im texanischen Waco, 16 Leichen wurden bei Grenoble gefunden, in Indonesien erschlugen Sektenmitglieder ihre 3 Führer, weil die Welt nicht unterging, in Uganda verbrannten sich 560 Menschen).
3 Tipps des neuen Reden-Beraters, wie Sie Prognosen richtig einsetzen
  1. Nennen Sie Ihre Ziele für das Unternehmen, den Verein, die Kommune. Aber machen Sie dabei deutlich, dass Sie diese Ziele anstreben und nicht als bereits erfüllt betrachten.

  2. Geben Sie keine Prognosen ab, wenn Sie keine ausreichenden Kenntnisse über die weitere Entwicklung haben!

  3. Hüten Sie sich vor Schwarzmalerei ebenso wie vor Euphorie. Die Umschlagsgeschwindigkeit von technischem und wissenschaftlichem Know-how ist heute ungemein groß. Was heute noch wie Utopie aussieht, kann im nächsten Jahrzehnt schon Wahrheit werden. Also Vorsicht vor Fehleinschätzungen!
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