31. Juli 2016
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Volkstrauertag 2016 – Wenn ein Volk Trauer trägt: 5 Reden, um Verstorbene zu würdigen



Volkstrauertag 2016 –  Der Krieg hört nie auf! „Fünf große Feinde des Friedens wohnen in uns: nämlich Habgier, Ehrgeiz, Neid, Wut und Stolz. Wenn diese Feinde vertrieben werden könnten, würden wir zweifellos ewigen Frieden genießen.“

Das wusste schon im 14. Jahrhundert der italienische Dichter und Gelehrte Francesco Petrarca, und es erklärt auch, warum Alfred Nobels ehrenwerte Bemühungen immer nur ein Symbol guten Willens und ein Ansporn für alle Menschen sein können, Frieden zu schaffen.

Ist Petrarcas scharfsinnige Analyse richtig, dann wird wohl auch Astrid Lindgrens Behauptung zutreffen: „Über den Frieden sprechen heißt über etwas sprechen, das es nicht gibt.“ – Hoffentlich irren sie.

Tipp: Bevor Sie eine Rede zum Volkstrauertag halten, sollten Sie eine der wichtigsten Fragen klären: Sprechen Sie als einziger Redner? Falls ja, dann können Sie die Themen herausgreifen und beleuchten, die Ihnen besonders wichtig sind. Sind Sie aber ein Redner unter mehreren, dann müssten Sie sich mit Ihren Mitrednern absprechen, damit nicht ein und dasselbe Thema in drei Reden behandelt wird. Außerdem muss Ihre Rede dann deutlich kürzer ausfallen.

Traditionen nutzen sich ab, wenn sie nur aus der Vergangenheit leben. Die Friedensmahnung des Volkstrauertags 2016 ist aktueller denn je. 5 zeitgemäße Botschaften, die Lehren der Geschichte im Hier und Jetzt zu verankern:


Rede 1:

Zeitenwandel: Wenn Vergangenheit Gegenwart wird

Inhalt der Rede: Viele Reden zum Volkstrauertag sind voller Floskeln und Worthülsen. Doch gerade immer wiederkehrende Redeanlässe wie der Volkstrauertag bieten für Lokalpolitiker und Bürgermeister große Chancen, auf wichtige Gegebenheiten in ihrem lokalen Einzugsgebiet hinzuweisen.

Nutzen Sie die Chance und suchen Sie nach Geschichten, mit denen Sie die „große Politik“ auf Ihr regionales oder lokales Einzugsgebiet herunterbrechen können. So erreichen Sie Menschen und zeigen, dass Sie die Lebensrealität Ihrer Wähler auch ernst nehmen.

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Rede 2:

Frieden ist der Weg

Inhalt der Rede: Anders – kein Wort trifft den Ton dieser Rede besser. Unerwartet – der Zusammenhang Volkstrauertag und Glücksspiel. Mittendrin Sie, der Vertreter der Kirche. Überraschend am Ende? Nein. Haben Sie Mut! Es lohnt sich.

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Rede 3:

Hoffnung über die Gräber hinweg

Inhalt der Rede: Die Rede zum Volkstrauertag wird gerne zum Ritual, mit dem sich oft nur wenig Aufmerksamkeit erzielen lässt. Dieser Effekt lässt sich vermeiden, wenn Sie Ihre Vorstellung der Kriegsgräberfürsorge nicht alleine auf die Vergangenheit ausrichten. Vielmehr kann die Pflege der Soldatengräber als dauerhaftes Zeichen gegen die Grausamkeit des Krieges präsentiert werden. Somit wird auch für die Zukunft daran erinnert, wie wichtig der Einsatz für Frieden und Völkerverständigung ist.

Mit dieser Botschaft erreichen Sie Ihre Zuhörer auf einer emotionalen Ebene, was den Erfolg der anschließenden Spendenaufforderung erhöhen dürfte.

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Rede 4:

Ein deutscher Gedenktag

Inhalt der Rede: Der Volkstrauertag ehrt die Toten der Weltkriege, und dies seit 1952. Im selben Jahr sagte Theodor Heuss zur Einweihung des Mahnmals in Bergen-Belsen Wesentliches über Schuld, Scham und Menschlichkeit – und darüber, deutsch zu sein. Indem Sie ihn zitieren, drücken Sie sich nicht um eine eigene Position, sondern machen deutlich, warum dieser Tag von uns begangen wird.

Übrigens gibt es mit „Koch liest Heuss“ ein Hörbuch, das Sie zur Einstimmung nutzen und/oder zum Ende Ihrer Rede empfehlen können.

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Rede 5:

Helfen wir jenen, die ihre Wurzeln verloren haben, wieder Fuß zu fassen

Inhalt der Rede: Durch Flucht oder Vertreibung die Heimat zu verlieren ist ein Erlebnis, das sich wohl kaum wirklich verarbeiten lässt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Millionen Menschen mit diesem Schicksal konfrontiert. Und auch aktuell verlieren Hunderttausende von Menschen aus Afrika, dem Nahen Osten und auch aus Europa ihre Wurzeln:

Sie sind auf der Flucht und suchen nach einem Land, in dem sie sicher, frei und selbstbestimmt leben können. Diesen Schicksalen von damals und von heute widmen Sie mit dieser Rede das Mahnmal, das Sie am Volkstrauertag in Ihrem Ort eröffnen.

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Archiv: Reden zum Volkstrauertag


Diese Muster-Reden stammen aus den Vorjahren. Mit leichten Anpassungen (z. B. die geschichtlichen Bezüge) können Sie sie natürlich auch für Ihre Volkstrauertagsrede 2016 nutzen:

Keine Kriege(r) mehr:
Ehren wir die Peacekeeper (2014)

Inhalt der Rede: In Ihrer Funktion als Landrat danken Sie den Angehörigen der Bundeswehr als einer Armee aus der Mitte der Gesellschaft.

Da standen deutsche Soldaten nicht immer: Sie erinnern an die vergangenen Schrecken, die einst von der Armee ausgingen, und skizzieren den Wandel bis zum Jahr 2014. Dabei gehen Sie auch auf den Mauerfall vor 25 Jahren ein, als der Volkstrauertag in den Hintergrund trat.

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Versöhnung ist Friedensarbeit (2014)

Inhalt der Rede: Mit dieser Rede gedenken Sie der Toten und Hinterbliebenen von Krieg und Gewaltherrschaft. Sie zeigen aber auch die Hoffnung, die ein solcher Tag bietet: dass sich die Menschen in Frieden treffen und miteinander leben.

Dafür beleuchten Sie den Deutungswandel, den der Volkstrauertag durchlaufen hat, und würdigen zugleich das Wirken der Adressaten dieser Rede.

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Größer als gedacht –
lernen wir aus unseren Fehlern (2014)

Inhalt der Rede: Der Erste Weltkrieg diskreditierte den Westen und seine Werte vor der Welt. Die Toten, auch die vielen Soldaten aus Afrika und Indien, ermahnen uns, mit den Flüchtlingen vor den Kriegen und der Gewalt in der Gegenwart menschlich umzugehen.

Wenn wir die Lektion der Kriege gelernt haben, betrachten wir Integration als eine Aufgabe für die ganze Gemeinde.

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Nutze die Stille (2014)!

Inhalt der Rede: Der Samstagabend in der Diskothek, das Tingeln durch die Clubs am Wochenende – für die meisten Jugendlichen gehört das zum Leben wie das Brötchen zum Frühstück. Umso unverständlicher sind ihnen Tanzverbote zu Anlässen wie (der Nacht vor) dem Volkstrauertag. Genau hier setzt diese Rede an. Sie verbindet die Lebenswelt der Generation Zukunft mit dem, was war. Sie verdeutlicht die Notwendigkeit des Gedenkens – und entstaubt auf diese Weise vermeintlich überkommene Traditionen.

Hinweis: Diese Rede eignet sich auch für Schulleiter/-innen.

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Einer muss etwas ändern wollen, damit ein anderer nicht den Halt verliert! (2013)

Inhalt der Rede: Es war ein schlimmer Tag: der 26. April 2002, an dem Robert Steinhäuser an einem Gymnasium in Erfurt Amok lief. Damit mussten wir Deutschen erst einmal klarkommen. Viele Fragen tun sich da auf, die nicht nur den Menschen Steinhäuser betreffen. Fragen an unsere Gesellschaft, an unsere Erziehung, an unsere Moral, an unsere Regeln.

Robert Steinhäuser wäre in diesem Jahr 30 Jahre alt geworden (so alt wie Starfußballer Philipp Lahm übrigens). Sabine Euler hat den Volkstrauertag 2013 zum Anlass genommen, noch einmal Fragen zu stellen, Gedanken aufzuwerfen und daran zu erinnern: Einer wie Steinhäuser kann immer wieder kommen, wenn wir nichts ändern.

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Bekämpft die Wurzeln, damit krude Ideologien nie mehr wachsen können! (2013)

Inhalt der Rede: Der Giersch ist der Alptraum jedes Gärtners: Hat er sich einmal festgesetzt, ist er selbst mit „schwerem Geschütz” kaum noch vollständig auszurotten. Und giftig ist er auch noch, löst bei Körperkontakt schwere Hautschäden aus.

Man kommt ihm nur mit rigorosen Methoden bei: indem man ihn mit der Wurzel herausreißt oder die Wurzel mit Gift abtötet. Brachiale Methoden – aber unvermeidbar. Zum Umgang mit Unrecht und kruden Ideologien ist das gleiche entschlossene, brachiale Vorgehen nötig. Da rät sogar Mahatma Gandhi: „Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.”

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Nie wieder ideologischer Guerilla-Krieg mitten in unserem friedlichen Land! (2013)

Inhalt der Rede: Nur wenige haben es gewusst, alle anderen sahen keinen Zusammenhang zwischen den über lange Jahre hin verübten Attentaten auf ausländische Mitbürger mitten unter uns. Ihre mörderischen Freunde sind tot, doch Beate Zschäpe ist stolz auf ihre gemeinsame „Leistung”.

Natürlich war es nicht möglich, einen solchen Guerilla-Krieg zu dritt, ohne Helfer und Mitwisser durchzuziehen. Darauf zielt Ihre Rede ab: Reißen wir den Fremdenhass direkt mit der Wurzel aus. Säen wir Toleranz und Freundlichkeit und sorgen wir so dafür, dass unsere Kinder in Frieden leben können.

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„Will mir die Hand noch reichen, derweil ich eben lad“ – ändert sich das niemals? (2011)

Inhalt der Rede: Man war aufgebracht, und es reichte für einige Wochen Medienecho, als Karl-Theodor zu Guttenberg klare Worte für den Afghanistan-Einsatz der Deutschen fand: „Deutschland ist im Krieg.“ – Lange hat er nicht gedauert, der Aufschrei, und die damit verbundenen Diskussionen wurden auch eher in verstaubten Akademiker-Büros geführt.

Der Rest der Deutschen war froh, dass die „Front“ ganz weit weg ist und dass ja „nur ein paar“ deutsche Soldaten dort ihr Leben riskieren für – was war es noch mal? Mit dieser Rede wecken Sie auf und machen Ihren Zuhörern bewusst, dass der Volkstrauertag kein Relikt ist aus vergangenen Zeiten, sondern bestürzend aktuell.

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Frieden fängt bei uns an: in unserer Gemeinde
– durch Respekt und Solidarität (2011)

Inhalt der Rede: Ist diese Botschaft wirklich neu? Der Frieden fängt im Kleinen an, jeder ist für den Frieden verantwortlich? Brandaktuell und in immer neuer Auflage erreicht uns diese Botschaft – zumindest in der christlichen Kultur – seit bescheidenen 2.000 Jahren. Leider verliert die christliche Kirche als Meinungsmacher immer mehr Einfluss. Warum also sollten Sie die wichtigste aller Botschaften nicht anders verpackt servieren? Garantiert religionsfrei und damit leicht verdaulich für alle, die mit Kirche und Glauben nichts zu tun haben wollen.

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Gebt der Gewalt keinen Raum – engagiert euch
für den Frieden! (2011)

Inhalt der Rede: „Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten“, empfiehlt uns Mahatma Gandhi. Und er hat Recht! Immer sind es die, die etwas ändern wollen, die Gewalt einsetzen. Menschen wie Anders Behring Breivik, die ihren privaten Krieg gegen ihre eigenen Ängste und Wahnvorstellungen führen mit verquasten Ideologien und mit Gewalt. Was soll denn dagegen helfen? Da ist sie, die Situation, die Gandhi heraufbeschwört: Feigheit oder Gewalt? Bei dieser Wahl hilft doch nur eines: aktiv für Frieden und Solidarität unter den Menschen werden, damit Gedankengut wie das von Breivik nicht den Funken einer Chance hat, zu keimen!

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Möge der Volkstrauertag zum Volksfriedenstag werden (2010)

Anfang der Rede: „Weil die Toten schweigen, beginnt immer wieder alles von vorn", hat der französische Philosoph Gabriel Marcel geschrieben. Damit die Toten nicht schweigen, damit wir ihre Stimme hören, haben wir den Volkstrauertag.

Wir gedenken all der Menschen, die im 20. Jahrhundert durch Krieg und Vertreibung, durch Gewalt und Gewaltherrschaft ihr Leben lassen mussten. Und wir gedenken derer, die wegen ihrer Überzeugung, Religion oder Rasse verfolgt, geschunden und ermordet wurden.

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Möge der Volkstrauertag zum Volksfriedenstag werden (2009)

Anfang der Rede: „Weil die Toten schweigen, beginnt immer wieder alles von vorn“, hat der französische Philosoph Gabriel Marcel geschrieben. Damit die Toten nicht schweigen, damit wir ihre Stimme hören, haben wir den Volkstrauertag.

Wir gedenken all der Menschen, die im 20. Jahrhundert durch Krieg und Vertreibung, durch Gewalt und Gewaltherrschaft ihr Leben lassen mussten. Und wir gedenken derer, die wegen ihrer Überzeugung, Religion oder Rasse verfolgt, geschunden und ermordet wurden.

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„Wir werden nicht schlafen, obgleich
Mohn wächst auf Flanderns Feldern!“ (2009)

Anfang der Rede: Stellen Sie sich bitte einmal folgendes Bild vor: Rote Mohnblumen wiegen sich im Wind. Über den Mohnblumen trällern Lerchen. Ein wunderschönes Naturidyll, oder?

Es ist ein Bild, das vom Kanadier John McCrae gezeichnet wird in seinem Gedicht mit dem Titel „Auf Flanderns Feldern“. Das Bedrückende ist – der Mohn blüht zwischen den Kreuzen tausender gefallener Soldaten, und die Lerchen sind nur zu hören, nachdem der Kanonendonner verstummt ist.

Das Gedicht „Auf Flanderns Feldern“ entstand vor 95 Jahren inmitten des Ersten Weltkriegs. Der Autor John McCrae diente dort als Sanitäter. Er hatte gerade seinen besten Freund verloren. 22 Jahre alt. Das Gedicht sollte eine Trauerzeremonie ersetzen.

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Mit dem Ende der Geduld beginnt das Handeln! (2009)

Anfang der Rede: „Sorgt ihr, die ihr noch im Leben steht, dass Frieden bleibe, Frieden zwischen den Menschen, Frieden zwischen den Völkern“, forderte Bundespräsident Theodor Heuss 1952, als 68-Jähriger, von den Menschen.

„… Frieden zwischen den Menschen, Frieden zwischen den Völkern.“ Was für eine große Aufgabe! Was soll ich tun, ich kleiner Mensch im „big business“? Fragen Sie sich das auch, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, meine sehr geehrten Damen und Herren?

Was sollen wir tun? Wir leben schon seit Jahren und Jahrzehnten in einem Land ohne Krieg. Mitten im „dicksten Zivilleben“, wie es in Wolfgang Borcherts Theaterstück „Draußen vor der Tür“ heißt. „Mitten im dicksten Zivilleben“ also. Und wirklich ohne Krieg?

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Unser Wille und unsere Pflicht:
„… dem Frieden der Welt zu dienen“ (2009)

Anfang der Rede: Heute ist ein Tag und ein Anlass, an dem ich froh wäre, wenn mir auch bei längerem Nachdenken kein aktueller Bezug, kein Ereignis aus jüngster Zeit einfiele, über das ich sprechen könnte.

Aber leider ist dem nicht so. Am 4. September 2009 wurden bei einem Luftangriff im Befehlsbereich der Bundeswehr über 50 Menschen getötet.

Unter den Toten waren keine deutschen Soldaten. Doch jedes Jahr verlieren Bundeswehrsoldaten bei Auslandseinsätzen ihr Leben. Seit 1992 bis Juli dieses Jahres waren schon 81 Tote zu beklagen, an die wir gerade heute besonders denken ...

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„’s ist Krieg, und ich begehre, nicht
schuld daran zu sein!“ – Wer dann?“ (2009)

Anfang der Rede: Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, verehrte Gäste und Freunde der Gemeinde Musterstadt,

der Monat November hat viele Totengedenktage: Allerseelen, Allerheiligen, Totensonntag, dazwischen der Volkstrauertag.

Dieser gilt insbesondere den Opfern des Nationalsozialismus und der beiden Weltkriege. Wir trauern an diesem Tag nicht nur um Verstorbene allgemein, sondern um jene Verstorbenen, an deren Tod wir Menschen – nicht individuell, aber grundsätzlich – schuldig sind. ...

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„Wer vergessen wird, stirbt ein zweites Mal!“ (2009)

Anfang der Rede: Die Geschichte des Volkstrauertags ist älter als die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. 1919, vor 90 Jahren, rief ihn der „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ ins Leben. So erschüttert von den Schrecken des Ersten Weltkriegs waren die Menschen damals. Sie hofften, dass das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft aller Nationen und die Trauer um sie uns für immer an den Frieden erinnern würden.

Doch diese Hoffnung machte schon 20 Jahre später der Beginn des Zweiten Weltkriegs zunichte. Nicht über zehn Millionen Opfer wie im Ersten Weltkrieg – über 50 Millionen Menschen auf vier Kontinenten ließen ihr Leben! ...

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Frieden ist möglich! (2008)

Anfang der Rede: „Ich möchte einen Stoff oder eine Maschine schaffen können von so fürchterlicher, massenhaft verheerender Wirkung, dass dadurch Kriege überhaupt unmöglich würden.“

Diesen beklemmenden Satz soll Alfred Nobel gesagt haben, dessen Geburtstag sich in diesem Oktober zum 175. Mal jährt.

Er ist der Erfinder des Dynamits und der Gründer der nach ihm benannten Nobel-Stiftung, deren bekannteste Auszeichnung wohl der Friedensnobelpreis ist ...

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Erinnerung – Mahnung – Hoffnung (2007)

Anfang der Rede: „Seit 1952, also seit 55 Jahren, ist der Volkstrauertag eine feste Institution am zweiten Sonntag vor der Adventszeit. Er fällt damit in die graue Zeit des Jahres zwischen Herbst und Winter, in der sich Gedanken an Tod und Vergänglichkeit fast von selbst einstellen.

In Deutschland gedenken wir am Volkstrauertag der Kriegstoten und der Opfer von Gewaltherrschaft in allen Nationen. – Hier halte ich inne. Es sagt sich so leicht. Aber ist es wahr? Trauert wirklich unser ganzes Volk?

Nein, natürlich nicht. Von Ausnahmen abgesehen, sind es doch überwiegend jene Frauen und Männer, die in ihrer Jugend den Krieg und die Nazidiktatur selbst miterlebten und damals nahe Verwandte verloren haben – Eltern, Geschwister, Onkel und Tanten oder sogar eigene Kinder ...”

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Den Frieden verteidigen und
beschützen (2007)

Anfang der Rede: „Wenn wir Kaschmir hören, denken wir an Wolle. Assam verbinden wir mit Tee und Kolumbien mit Kaffee. Aber was sagen uns die Namen Tamil Eelam, Narathiwat oder Myanmar?

Sicher nicht sehr viel. Dabei haben all die genannten Regionen, die bekannten und die unbekannten, eines gemeinsam: Sie sind Schauplätze von bewaffneten Konflikten und Kriegen, die zum Teil schon vor Jahrzehnten begannen und seitdem ununterbrochen andauern – und die Liste ist damit bei weitem noch nicht erschöpft.

Nein, wir leben nicht in einer friedlichen Welt. Diese Wahrheit will ich an den Beginn unserer Gedenkstunde zum Volkstrauertag stellen.”

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Die Unfähigkeit zu trauern (2007)

Anfang der Rede: „Die Unfähigkeit zu trauern” – so lautet der Titel eines Buches, das vor genau 40 Jahren erschien und damals großes Aufsehen erregte. Verfasser waren die beiden Psychoanalytiker Alexander und Margarete Mitscherlich. Übrigens: Frau Mitscherlich hat im vergangenen Juli ihren 90. Geburtstag gefeiert.

„Die Unfähigkeit zu trauern” – wie passt dieses inzwischen geflügelte Wort zu einer Gedenkstunde am heutigen Volkstrauertag?

Für mich war die Wiederbegegnung mit dieser bekannten Formel ein Anlass, darüber nachzudenken, was uns der Volkstrauertag heute, gut 62 Jahre nach dem Ende des letzten Weltkriegs, noch zu sagen vermag.

Als im Jahr 1919 der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge vorschlug, einen Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs einzuführen, da waren die Trauer um die Toten und das schmerzliche Gefühl des Verlustes noch nicht einmal ansatzweise bewältigt oder verarbeitet. Die seelischen Wunden lagen offen ...”

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Außerdem im Archiv:
  • Weil die Toten schweigen, beginnt alles immer wieder von vorn:
    Rede des Landrats (2006)
  • Astrid Lindgren: Niemals Gewalt! (2006)
  • Für die Kinder gegen den Krieg: Rede des Landrats (2005)
  • Die tägliche Todesangst: Rede des Bürgermeisters (2005)
  • Niemals Gewalt: Rede des Ortsvorstehers (2005)